zurück zur Weltsichten - HomepageeMail sendenfür unseren Einladungsservice anmeldenzurück zur Weltsichten - HomepageJack Wolfskin - Logo und Link zur HomepageLeica - Logo und Link zur HomepageZur StartseiteeMail sendenfür unseren Einladungsservice anmeldenWeltsichten.de zu den Favoriten hinzufügen
zur Homepage von Schumann-Reisen Hanse Sail
Australien - Grenzenlose Weite!

-> Routenbeschreibung . . .


Eines nachts, mitten in der Einsamkeit der Gibson- Wüste, zog ein Gewitter auf. Am Lagerfeuer hofften Axel , Peter und ihr norwegischer Freund Gunnar noch, daß ihnen das Schlimmste, nämlich Regen, erspart bliebe. Kurz nach Mitternacht goß es in Strömen. Der Wind trieb die Feuchtigkeit unter die aufgespannte Plane. Die Temperatur fiel auf 4°C und schnell war ihre Sommerausrüstung klitschnaß. Sie froren jämmerlich. Weil der Wind die Tropfen von der Plane wehte, konnten die drei nur einen Napf Wasser am Tag auffangen. Ihr ohnehin schon geringer Wasservorrat schrumpfte, dem entsprechend sank auch ihre Stimmung. An ein Weiterfahren war nicht zu denken. Die Straße brauchte man nur mit dem Fuß anzutippen, und schon steckte man bis zum Knöchel im Schlamm. Am vierten Tag, klarte das Wetter endlich auf. Um ihre Lebensmittelvorräte zu strecken, begannen die Abenteurer mit Pfützenwasser Brot zu backen. Der Regen reichert sich auf dem Boden sofort mit Mineralien an und ist zum Trinken völlig ungeeignet, zum Backen aber ist das Wasser gut genug. Statt zwei Tage zu warten, bis die Straße abgetrocknet war, machten die drei Radfahrer den Fehler und fuhren mit den ersten Sonnenstrahlen weiter. Sie mußten die Räder durch den Schlamm ziehen und tragen, weil sich kein Rad drehte. Aber ihre Geduld war am Ende und ihr Wasservorrat reichte höchstens bis zur ersten Wasserstelle. Glücklich das Wasserloch in dieser Einöde gefunden zu haben, banden Axel, Peter und Gunnar schnell eine Konservenbüchse an einen Strick und ließen sie in das Bohrloch. Glücklicherweise holten sie Wasser rauf, nicht gerade Mineralwasser, aber genießbar. Auch aus dem zweiten Loch förderte die Pumpe nicht mehr Staub und Sand, sondern klares Quellwasser, ein Vorteil des Regens. Von jetzt an war Wasser kein Problem mehr.

 

Die Route:


 
 -> Weltsichten (1990-1995) - in 5 Jahren mit dem Fahrrad um die Welt

 -> Australien (1997) - Australien - Grenzenlose Weite

 -> Amazonas (1998-1999) - Mit dem Paddelboot zwischen Titicacasee und Atlantik

 -> Indien (2000) - Mit dem Fahrrad im Monsunregen

 -> Marco Polo (2001) - Auf Marco Polos Spuren

 -> Marco Polo (2003-2006) - Marco Polo - Die Rückreise / Das Dschunken-Projekt

 -> Auf den Spuren von Pedro Cabral (2007-2008) - Mit der Dschunke nach Brasilien

< zurück | nach oben

intern