Das 14. Thüringer Dia-Festival ist geschafft! Wir möchten uns recht herzlich bei allen Mitwirkenden, Referenten, Standinhabern, Vorverkaufsstellen, Gästen, dem Meininger Hof und natürlich bei allen Helfern bedanken! Ihr alle habt zu dem gelungenem Wochenende beigetragen! Wir hoffen euch alle nächstes Jahr wieder begrüßen zu können! Axel und Peter
Der Countdown läuft
[25.01.2012]
Nur noch wenige Tage und das 14. Festival beginnt!
Der Vorverkauf über unsere Homepage wird heute geschlossen. Restkarten für die nicht ausverkauften Vorträge gibt es dann an der Abendkasse.
Mit Newcomer-Vorträgen geht es am Freitag 14 Uhr los: Sebastian Süß berichtet ins einem Kurzvortrag „Goals for Africa“ über die Reise von Thüringen bis Kapstadt. Von dort geht es weiter in das Feuerreich der Südsee mit Konstantin Kirsch nach Vanuatu. Über die 7000 Meter hohen Diranpeak im Karakorum-Gebirge mit Andreas Hollinger geht es dann mit Gunnar Green nach Kambodscha.
Auch Mario Goldstein wird wieder mit seinem Wasserwerfer zu Gast sein und am Samstag um 16.30 Uhr im kleinen Saal von seiner Reise mit dem Wasserwerfer zum Dalai Lama berichten.
Zum Australien-Vortrag von Axel und Peter werden außerdem Karten zur Thaibox-Weltmeisterschaft, die am Samstag ebenfalls in Saalfeld stattfindet, verlost. Die Gewinner werden gemeinsam mit Axel in seinem himmelblauen Trabbi zum Finale am Samstag fahren, wo Axel dann hoffentlich dem Pößnecker John Kallenbach den WM-Pokal übergibt. Alle Sportbegeisterten sind dann am Sonntagabend zum Festivalfinale um 19 Uhr mit einem der weltbesten Kletterer Heinz Zak willkommen! Vor dem Meininger Hof kann man sich ebenfalls an einer Slackline oder beim Leitergolf á la Stefan Raab probieren.
Australien-Vortrag am 3.2. im STADTMUSEUM Saalfeld
[17.01.2012]
Es gibt gute Nachrichten! Alle die keine Karten mehr für den Australien-Vortrag zum Festival bekommen konnten,haben nun die Chance den Vortrag doch noch zu sehen. Denn aufgrund der großen Nachfrage zeigen Axel und Peter ihre neuste Show am 3.2.2012 um 19.30 Uhr noch einmal und zwar im Stadtmuseum Saalfeld!
Karten gibt es telefonisch unter 03671 516552 oder in den bekannten Vorverkaufsstellen!
Zusatzvortrag „Die große Reise – Abenteuer Weltumrundung“
[12.01.2012]
Der Vortrag von Susanne Bemsel und Daniel Snaider am Samstag 20.30 Uhr ist ausverkauft. Für alle Interessierten können wir aber auch hier eine Zusatzveranstaltung am Samstag bereits um 18 Uhr im kleinen Saal anbieten. Karten dafür gibt es über www.weltsichten.de
Noch eine kleine Änderung: der Newcomer-Vortrag Marokko fällt krankheitsbedingt aus und dafür zeigt Gunnar Green seinen Kurzvortrag über Kambodscha.
Nicht verpassen auf mdr ´Hier ab 4´
[11.01.2012]
Axel und Peter sind heute ab 16 Uhr im Studio zu Gast bei ´Hier ab 4´! Wer es nicht schafft, kann sich die Sendung später unter folgendem Link anschauen www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/hierabvier100_letter-H_zc-d2bf5c53_zs-dea15b49.html
Die beiden werden über ihre aktuelle Australienshow berichten und über ihre neusten Aktivitäten im Verein „Saalfeld-Samaipata e.V“, der bolivianische Waisenheime und Kinderprojekte unterstützt. Natürlich wird auch das 14. Thüringer Dia-Festival zur Sprache kommen, denn dieses Jahr ist u.a. David Hettich, der vom National Geographic zum „Botschafter der Meere“ gekürt wurde, mit seinem Vortrag „Abenteuer Ozean“ zu Gast. Ganz besonders freuen wir uns auch auf den Saalfelder Alexander Kreher, der seinen Film „Street Dreams“ zeigen wird. Dieser Kurzfilm wurde beim Portland Film Festival mit dem Award „Bester Internationaler Film 2011“ prämiert!
Australien zum Festival ausverkauft...
[06.01.2012]
Wer dennoch gern den neuen Vortrag von Axel und Peter sehen möchte, hat dazu Gelegenheit:
in Greiz in der Vogtlandhalle am 7.1. um 19:30;
in Lobenstein im Kulturhaus am 12.1. um 19:30;
in Knau im Rittergut am 13.1. um 19:00;
in Zeulenroda in der Stadthalle am 14.1. um 17:00
oder in Jena Döbereiner Hörsaal am Steiger am 15.1. um 17:00 und ebenso in Jena am 15.1. um 20:00 „20 Jahre Abenteuer“
Überall ausreichend Karten an der Abendkasse...
Zusätzlich wird es zum Festival begrenzte Sonderveranstaltungen geben, in denen bereits ausverkaufte Vorträge wiederholt werden. Der VVK kann aber leider ausschließlich über Saalfeld-Info und http://weltsichten.de/weltneu/event.htm erfolgen. Bereits jetzt steht fest, dass der ausverkaufte Australienvortrag bereits am Freitag, den 27.1. im kleinen Saal um 18:00 Uhr zu sehen sein wird.
Wir hoffen damit, den Zuschauern, die unbedingt diesen Vortrag sehen möchten entgegen zu kommen. Da dieser nur auf kleiner Leinwand zu sehen sein wird, ist der Eintrittspreis auf 8 € ermäßigt und mit persönlicherem Flair...
Ein atemberaubendes 2012 mit vielen kleinen alltäglichen Wundern!
[03.01.2012]
In diesem Sinne können wir den Fotografen unter den Kletterern am Sonntagabend zum 14. Dia-Festival in Saalfeld begrüßen! Der Extremkletterer Heinz Zak gilt als einer der Sportkletterpioniere Österreichs und berichtet mit sensationellen Bildern von Alpenpanoramen und weltweiten Abenteuern. Auf dem Foto ist Heinz auf einer Slackline über einem extrem tiefen Abgrund zu sehen. Zur Festivalparty ist um Mitternacht vor dem Festzelt genauso eine Slackline für euch zum Ausprobieren gespannt – nur viiiel niedriger und natürlich gesichert.
Axel und Peter bei MDR um12
[30.11.2011]
Am Donnerstag, dem 1. Dezember sind Axel und Peter bei MDR um 12 zu Gast! Wer es leider nicht live sehen konnte, kann es hier nachholenwww.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/sendung65886_letter-M_zc-6932cf5d_zs-dea15b49.html und einfach auf das Video "Wo Welse die Harnröhre hochklettern" klicken.
Und noch eine Info: in der Stadtinformation Pößneck önnen auch ab 1.12. Karten zum Australien-Vortrag am 7.12. im Wotufa-Saal Neustadt erworben werden.
Neue Vorverkaufsstellen
[23.11.2011]
Seit dieser Woche können die Eintrittskarten zum 14. Thüringer Dia-Festival auch in der Stadtinformation Pößneck (Breite Straße 18 in 07318 Pößneck) und in der Tourist Information Gera (Heinrichstraße 35 in 07545 Gera) im günstigen Vorverkauf erworben werden.
Es ist bald wieder soweit!
[09.11.2011]
Das 14. Thüringer Dia-Festival rückt näher! Vom 27. bis 29.1.2012 wird es wieder spannend: neben erstklassigen Vorträgen zu Themen wie Kamtschatka, Abenteuer Ozean, Himalaya, Aufbruch zu den Göttern oder Abenteuer in der Senkrechten gibt es Workshops, Filmvorführungen und Newcomer Vorträge zu erleben. Das ausführliche Programm kann man hier nachlesen www.weltsichten.de/weltneu/event.htm.de und sich bereits günstige Karten im Vorverkauf sichern!
Neuer Australien Vortrag
[03.11.2011]
Bald geht die Vortragstour los und der neue Vortrag „Australien – Land der grenzenlosen Weite“, der hauptsächlich unsere letzte Reise vor einem Jahr beinhaltet und filmisch ergänzt wurde, wird in HD präsentiert. Knapp 10 Jahre mussten wir warten, um dieses Projekt durchführen zu können. Doch letzten Winter war es soweit und der „ausgetrocknete“ Fluss im Herzen Australiens führte endlich genügend Wasser, sodass wir diesen Fluss, der gleichzeitig ein traditionellen Traumpfad der Aborigines darstellt, bepaddeln konnten. Mehr zum Vortrag und die Termine unter www.weltsichten.de/termine/
der höchste Berg Brasiliens
[31.10.2011]
Nach tagelanger Anreise in einem kleinen unbequemen Holzboot gelangten wir an einen Platz, wo der Pfad begann, der uns auf den Pico da Neblina führen sollte. Augenblicklich schulterten wir unser Gepäck und stapften los – nur um nach 2 Stunden festzustellen, dass es viel zu schwer war, um damit bis zum Basislager auf 2000m Höhe zu gelangen. Also versteckten wir die Hälfte irgendwo im Wald und gingen weiter. Doch mit fröhlichem Wandern hatte dieses schwerfällige, schweißtreibende Stapfen und Schlängeln durch den dichten Urwald nichts gemein. Zwar blieben die stechwütigen Insekten zumeist am Fluss zurück, doch ließen wir leider um so mehr Blut in unseren nagelneuen Militärstiefeln (die einzigen Schuhe, die wir für unsere Größe in São Gabriel erhalten hatten). Schon am ersten Abend waren sämtliche Blasen offen und bluteten bei jedem Schritt. Trotzdem war der Gipfel noch schmerzerfüllte Tage entfernt... Am Basislager angekommen, war ich restlos fertig. Erschöpft und mit völlig kaputten Füßen konnte ich keinen Schritt mehr aufsteigen. Also musste Axel über den extrem schwierigen Pfad ohne mich weiter. Oben angekommen machte der Nebelgipfel seinem Namen alle Ehre. Auch ohne großartiges Urwaldpanorama, dafür mit einem schmerzreichen, tagelangen Abstieg liegt nun trotz allem eine spannende, erfahrungsreiche Tour in eine der entlegensten Ecken des brasilianischen Urwaldes hinter uns, die uns garantiert nicht zum letzten Mal gesehen hat.
Viel Grüße, Axel und Peter
Axel und Peter im Radio
[13.10.2011]
Die Saalfelder Abenteurer und Weltumradler Axel Brümmer & Peter Glöckner sind im im Studio von Radio SRB in der Sendung Hendrik P. auf SRB zu Gast und berichten über bewegende Erlebnisse, extreme Situationen, neue Projekte und das im Jaunar 2012 anstehende 14. Thüringer Diafestival. Bildhaft, spannend, faszinierend!
Weltsichten bei Frankfurter Buchmesse dabei
[12.10.2011]
Zur größten Buch- und Medienmesse der Welt vom 12. bis 16. Oktober sind auch wir als Verlag vertreten. Bei der internationalen Buchausstellung „Books on ICELAND“ präsentiert der Verlag Weltsichten den Bildband „Island – Land aus Feuer und Eis“. Denn der diesjährige Ehrengast zur Buchmesse ist Island und präsentiert unter dem Motto „Sagenhaftes Island“ dem nationalen und internationalen Publikum seine Kultur. Weitere Bücher unter http://www.weltsichten.de/shop/
auf dem Rio Negro
[01.10.2011]
Dort, wo sich Casiquiare und Guainía zum Rio Negro vereinen, liegt das kleine Städtchen San Carlos wo wir nach der üblichen Kontrolle unserer Papiere unsere Lebensmittelvorräte für die weitere Strecke auffüllen wollten. Es gab kaum etwas. Ohne den Schmuggel mit dem auf der anderen Flussseite liegenden Kolumbien schien dieser Ort kaum lebensfähig. Am Flussufer gab es hin und wieder kleine Dörfer, wo in denen hauptsächlich Indianer lebten und bei denen wir häufig übernachteten. Besonders bei den in Brasilien lebenden Baré-Indianern überraschte uns der ausgeprägte Gemeinschaftssinn. Noch erstaunter waren wir, nachdem wir nach dem gemeinsamen Frühstück beim anschließendem Palaver in der Dorfschule etwas über unsere Heimat erzählt hatten, als der Älteste meinte: „Gott muss Deutschland mögen, wenn er dort keine Indianer hingesetzt hat.“ Am Tage darauf gelangten wir nach einigen Stromschnellen nach São Gabriel. Hier beendeten wir unsere Einbaumpaddelei und machten uns auf um den Pico da Neblina, den höchsten Berg Brasiliens zu besteigen. Doch darüber später...
Paddeln auf dem Casiquiare
[20.09.2011]
Mit dieser Tour wollten Axel und ich den lang gehegten Traum erfüllen, diesen ungewöhnlichen Fluss kennenzulernen. Dass sich dieser Seitenarm des Rio Orinoko tatsächlich in ein völlig anderes Flussystem entwässert - das des Amazonas - war bis zu Humboldts spektakulärer Reise bezweifelt worden. Noch immer sind Reisen dorthin alles andere als einfach zu bewerkstelligen. Straßen oder Pisten gibt es keine. Noch aufwendiger machen es die bürokratischen Hürden. Ohne Sondergenehmigungen - die entlegene Militärposten penibel kontrollieren - geht gar nichts. Und zu allem Überfluss mussten wir feststellen, dass unser Schlauchboot die über eine Woche dauernde Anreise nicht überstanden hatte. Doch zum Glück verkauften uns Indianer einen 9 Meter langen Einbaum, mit dem wir paddeln konnten. Endlose, kaum berührte Wildnis, wenige sehr ursprünglich lebende Yanomami-Indianer aber Myriaden stechwütiger Moskitos würzten diese Reise, die an der kolubianischen Grenze noch nicht zu Ende war. Aber darüber später...
Axel und Peter im Thüringen-Journal
[09.08.2011]
Anlässlich des Freundschaftsspiels zwischen Brasilien und Deutschland strahlt mdr im Thüringen-Journal morgen ab 19 Uhr neuste Ausschnitte aus den kürzlich entstandenen TV-Produktionen von centaurifilm mit Axel und Peter in Südamerika aus! Also nicht verpassen!
Wer es nicht geschafft hat, kann die Sendung auf folgender Seite ansehen: http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/thringenjournal100_letter-T_zc-c0d839d8_zs-dea15b49.html
TV-Produktion im Amazonas
[10.06.2011]
Inzwischen bin ich nun bereits eine Weile in Manaus, der abgelegenen, quirrligen Urwaldmetropole, in der wunderschöne, verkachelte Häuser aus der Kautschukzeit vor sich hingammeln und gleichzeitig die renovierte, altehrwürdige Oper in bestem Licht erstrahlt. Kein Wunder - die Stadt räumt für die kommende Fußballweltmeister- schaft kräftig auf! Was mich dagegen weit mehr beeindruckte, war mein Abstecher nach Novo Airao, einer verschlafenen Klein- stadt am Rio Negro. Dort durfte man noch vor einem Jahr mit freilebenden rosa Flußdelphinen schwimmen. Inzwischen hat die Umweltbehörde dies zwar unter- sagt, aber wohl vergessen, dies auch den Delphinen kundzutun. Die tummeln sich ganz zutraulich am wegen Hochwasser überfluteten Stadtstrand. Und so einem 150kg-Koloss zu streicheln, ist ein Erlebnis der besonderen Art!
Doch nun steht schon wieder ein neues Projekt an. Axel und das Team von Centauri-Film sind in Manaus angekommen. Zusammen arbeiten wir nun am 2. Teil unserer Brasilien-Doku. Diesmal - wie solle es anders sein? - mit einem Paddelboot in Amazonien. News sind nachzulesen unter http://www.centaurifilm.de/wordpress/index.php/blog/
Auf geschichtlichen Spuren
[06.06.2011]
In Santarém, einer freundlichen Stadt am Amazonas, gibt es ein winziges, nettes Museum mit einer außergewöhnlichen Sammlung prähistorischer Keramiken. Eigentlich bin ich kein besonderer Freund irgendwelcher alten Tonscherben. Aber diese hier beeindruckten mich doch: Manche Gefäße waren mit äußerst filigranen Figuren verziert, andere bestachen durch ihre außerordentliche Größe von mehr als einem Meter Durchmesser (was so ebenmäßig ohne Töpferscheibe - und das Rad war im vorkolumbischen Amerika unbekannt - extrem schwierig herzustellen ist) oder einfach die Vielzahl der verschiedensten Gefäße und Behälter. All dies zeugte von einer weit entwickelten Kultur, die kein Weißer je zu Gesicht bekam. Auf geheimnisvolle Weise verschwunden, wie die Maya Mittelamerikas, sind nur noch rätselhafte Fragmente ihrer Geschichte auffindbar. So wie die verstreut an Flussufern aufzufindende sehr fruchtbare Terra Preta, die Schwarze Erde, die künstlich erschaffen wurde, wie die Wissenschaft erst seit kurzem weiß. Oder die außergewöhnlich farbkräftigen Felsmalereien bei Monte Alegre, die ich kurz darauf besuchte. Sie sollen gar sagenhafte 12000 Jahre alt sein! In Obidos, der Stadt an der nur einen guten Kilometer breiten Schmalstelle des Amazonas (wo er nicht nur 100 m tief ist, sondern auch eine höchst beeindruckende Strömung aufweist) hatten die Portugiesen vor 300 Jahren ein Fort errichtet. Von der Militärpolizei abgeriegelt, bot sich mir nur der Hintereingang um Festungsanlage und Kanonen zu bestaunen. Und natürlich die Aussicht, die von dort eine der schönsten ist, die ich je über den Amazonas gesehen habe.
Bis zum nächsten Mal
Peter
Fordlândia und Bolo Monte
[03.06.2011]
Vor 90 Jahren wurde am Rio Tabajós, nahe der Stadt Itaituba, der Grundstein zu einem Traum gelegt: zu Fordlândia, einer von Henry Ford geplanten gigantischen Kautschukplantage, welche die Nachfrage seines US-amerikanisches Autoimperium bedienen sollte. In typischer Manier wurden landestypische Gepflogenheiten und Angewohnheiten der tausenden dort angestellten Brasilianer missachtet. Selbst die Natur sollte sich Fords Traum unterwerfen! Aber das tat sie nicht. Im Gegenteil: Genauso wie die vielen unzufriedenen Angestellten schlug sie zurück. Mit einem winzigen Pilz, der die Kautschukbäume regelrecht vergiftete. Davon, und auch von Fords neuen Anläufen, zeugen heute inmitten des amazonischen Dschungels nur noch nordamerikanische, allmählich verrostende, verfallende Fabrikanlagen des frühen vorigen Jahrhunderts. Der Kontrast ist beeindruckend.
Ein anderes Großprojekt soll keine 500 km entfernt entstehen. Der Rio Xingu, ein gigantischer Fluss, soll zum drittgrößten Stausee der Welt aufgestaut werden. Nicht nur betroffene Indianervölker laufen Sturm gegen dieses Projekt. Auch Umweltschützer und Ökonomen sind entrüstet und führen die katastrophalen Folgen ähnlicher, bereits verwirklichter Stauseen in Amazonien an. Noch ist nicht viel geschehen am Xingu. Doch die Anwohner berichteten mir, dass die Bagger schon warten...
Das nächste Mal werde ich aber über schönere Aspekte berichten. Bis dann
Peter
Auf der Transamazônica
[26.05.2011]
Hatte ich mich bisher mehr oder weniger auf der Wasserscheide zwischen Rio Tocantins und Amaoznas befunden, sollte meine Radreise nun endgültig ins grüne Herz Brasiliens führen. Auf der berüchtigten Transamazônica, jener Urwaldpiste, die in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts von der damaligen Militärregierung unter großem internationalen Medieninteresse durch den Urwald gefräst wurde. Unliebsame Indianer wurden vertrieben oder gleich ermordet, das Geld für die Asphaltierung der Piste von korrupten Politikern gestohlen. Und abgesehen davon ist die Piste sowieso längst nicht mehr befahrbar sondern von dichtem Urwald überwachsen - Gerüchte und Wahrheiten sind längst zu einem ähnlich dichten Dschungel verwuchert. Und der ist nicht in wenigen Worten entwirrt. Fakt ist jedoch: die Transamazônica ist durchgängig befahrbar. Selbst - wie jetzt - zur Regenzeit und sogar mit einem simplen Fahrrad (wenngleich man durchaus wegen Schlammlöchern oder weggespülter Brücken für ein paar Tage irgendwo im Busch festsitzen kann). Aber das gehört mit zum Abenteuer, wenn man sich in so entlegene Gegenden begibt. Dass es außer Kakauanbau und Rinderzucht immer wieder handfeste wirtschaftliche Interessen an Amazonien gibt, darüber berichte ich das nächst Mal.
Peter
Es ist traumhaft
[19.05.2011]
Malerisch wellt sich das weite Land direkt unterhalb einer nicht zu hohen Bergkette, die noch von dichtem Amazonasdschungel bewachsen ist. Unterteilt in großzügige Weiden, auf denen prachtvolle Rinder fressen, ist das Gelände der ehemaligen VW-Fazenda wirklich eines der schönsten Gebiete, die man sich dafür hätte aussuchen können. Nur das dafür der unwiederbringliche Urwald weichen musste war letztendlich der Grund, weshalb sich VW davon zurückzog. Verschiedene Besitzer später wurde das ganze Gebiet nun an landlose Bauern verteilt, die nun ihre Rinder dort grasen lassen. Landlosen begegnete ich im brasilianischen Hinterland häufig. In billigen Unterkünften direkt an den großen Landstraßen sind sie nicht zu übersehen. Manche bekommen Häuser am Rande großer Städte, wo dann riesige Siedlungen entstehen, die das brasilianische Pedant zu DDR-Neubaublocks sind, gleichförmig, einfallslos, hässlich. Doch vielleicht immer noch besser, denn tagtäglich als Goldsucher mit Quecksilber zu hantieren, wie der Garimpero auf dem Foto in der Sierra Pelada, dem Ort, wo der erste große Goldrausch in Amazonien begann. Fuer mich ging es dann weiter mit dem Rad auf der Transamazonica in nun wesentlich duenner besiedelte Gebiete. Doch davon berichte ich dann beim nächsten Mal.
Peter
Beeindruckende Reise zu Hilfsprojekten in Bolivien
[12.05.2011]
Die acht Jugendlichen, die während ihrer 14-tägigen Reise in Bolivien von Axel begleitet wurden, sind letzte Woche tief beeindruckt zurückgekommen. In Santa Cruz konnten sie sich von der Arbeit des Vereins Saalfeld-Samaipata e. V. ein Bild vor Ort machen und davon überzeugen, dass die Spendengelder auch tatsächlich in den Projekten für bolivianische Straßenkinder ankommen. Die deutschen Besucher erlebten den Heimalltag hautnah, denn sie wohnten in der Zeit des Aufenthaltes mit den bolivianischen Kindern zusammen. Andere Projekte wie Heime für Kleinkinder sowie Heranwachsende und Kinder von Inhaftierten, aber auch Ausbildungsstätten für Handwerksberufe und ein Nachtasyl für Straßenkinder, die alle auch vom Verein unterstützt werden, konnten die Jugendlichen ebenfalls kennenlernen. Dabei trafen sie auf Probleme und die schwierigen Lebensumstände in Bolivien genauso wie auf erfolgreiche Zusammenarbeit in den Projekten. Unvergesslich bleibt wohl auch der Abstieg in Santa Cruz´ Abwasserkanäle zu dort lebenden Jugendlichen. Zurück zu Hause berichten sie nun ihren Familien, Freunden und Mitschülern von ihren Erlebnissen und gesammelten Erfahrungen: "Ich habe gesehen, dass es sinnvoll ist, für den Verein zu spenden, weil hier die Wurzeln der Probleme angegangen werden." (Theo Weiland) und "Selbst für kleine Dinge waren die Kinder dort so dankbar." (Maya Burgkhardt)
Axel und Peter im TV
[21.04.2011]
Als Thüringer Prominente sind Axel und Peter mit 20 Jahren Abenteuer im TV zu sehen. Ein Zusammenschnitt der letzten Jahre sowie eine Dirketschaltung nach Amazonien, an der Grenze zu Bolivien - wo Axel gerade unterwegs ist, um die deutsche Kinder- und Jugendgruppe zu treffen, die über Ostern das Leben von Straßenkindern in unseren Projekten in Santa Cruz kennenlernen wird... Näheres unter
http://www.mdr.de/thueringen-exklusiv/rueckblick/8461184.html
Peter radelt währendessen durch das zentrale Hochland Brasiliens.
Sonnige und spannende Osterfeiertage!
Unweit der ehemaligen VW-Fazenda
[13.04.2011]
Vor gut 80 Jahren, als Oberst Fawcett Cuiaba verliess, war es nur ein bescheidenes, unbedeutendes Kaff. Der Goldboom war vorueber und Soja noch nicht von Monsanto, Bunge, Cargill und Co. als das neue Gold Amazoniens entdeckt. All das ist heute anders. Waehrend Fawcett irgendwo zwischen Rio Xingu und Araguaia verscholl, werden heute auf seiner letzten Ruhestaette Huelsenfruechte geerntet. All das wurde mir auf meiner Radeltour sehr deutlich vor Augen gefuehrt, zu der ich vor 15 Tagen in Cuiaba startete - heute eine aufbluehende Grossstadt. Aber ich kam auch durch wunderschoene Landschaften, begegnete Xavante-Indianern und deutschen Brasilianern und sah weite, noch unberuehrte Urwaelder. Im Moment bin ich in Santana do Araguaia, der Stadt, in dessen Naehe VW einst eine grosse Rinderfarm anlegen liess. Aber darueber berichte ich beim naechsten Mal.
Peter
bald wieder unterwegs
[14.03.2011]
Das Länderdreieick zwischen Venezuela, Kolumbin, Brasilien ist ein umstrittenes Gebiet. Drogenschmuggel, Guerillas und Militärbasen, ursprünglich lebende Yanomami-Indianer und Naturschönheiten prägen dieses extem unzugängliche Gebiet, in dem Alexander von Humboldt als erster Europäer wissenschaftliche Forschungen betrieb. Die Vorbereitungen für diese diesjährige Tour sowie die Paddelreise zu den Mawe Santare Indianern, welche das Aufputschmittel Guarana seit Jahrtausenden herstellen und verwenden, beschäftigen mich im Hochdruck. Damit zu dem Vortrag "Brasiliens Hinterland" auch ein Film entseht, begleitet uns erneut ein Fernsehteam auf dieser Reise.
Ein klasse Festival!
[02.02.2011]
Am letzten Wochenende fand das Thüringer Dia-Festival nun bereits zum 13. Mal statt. Und trotz der „Unglückszahl“ ist es auf seinem Erfolgskurs geblieben. Für viele Besucher und Veranstalter war es sogar das gelungenste überhaupt! Also klar, dass bereits an einer neuen Auflage gearbeitet wird. Der Vortrag „Weltsichten – fünf Jahre mit dem Fahrrad unterwegs“, der bereits am Freitag zum allerletzten Mal gezeigt wurde, war bestens besucht – genau wie seine Premiere vor über 15 Jahren im gleichen Saal!
Weitere Bilder vom Festival kann man sehen unter: http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/13-Thueringer-Dia-Festival-in-Saalfeld-beendet-1940213066
Ganz besonders dürfte sich Roland Kops aus Linnich freuen. Er gewann schon am Freitag die begehrte Rostocker HanseSail-Reise mit Anfahrt, Hotelübernachtung und Windjammersegeltour. Aber auch alle anderen Besucher dürften sich gefreut haben über ein äußerst gelungenes, harmonisches Festivalwochenende.
Programmänderung bei Newcomervortrag
[27.01.2011]
Wegen Krankheit eine kleine Programmänderung: Der Newcomer-Vortrag "Eine Kreuzung in Mail" am Freitag um 14:00 Uhr wird ersetzt durch:
Afghanistan – Bergsteigen zwischen Pamir und Hindukusch
Für die südliche Seidenstraße gab es durch die eisgepanzerte Bergwildnis zwischen Pamir, Hindukusch und Karakorum nur einen einzigen Weg direkt nach
China: den Wachan-Korridor! Als „Zeigefinger“ Afghanistans war der Wachan über Jahrtausende hinweg Handelsweg und Heerstrasse; archaischer Highway für Philosophie und Religion, Seide und Gold, Armeen und Entdecker.
Bei ihrer eigenen Suche nach der Geschichte begaben sich die beiden Thüringer Bergsteiger Kathrin Münzel und Steffen Graupner auf das Dach der Welt mit seinen schneebedeckten, oft unbestiegenen Gipfeln…
Kartenvorverkauf gestoppt
[26.01.2011]
Ab sofort können wir aus organisatorischen Gründen leider keine Eintrittskarten mehr im Vorverkauf abgeben. Restkarten sind noch aber an der Abendkasse erhältlich.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und gute Unterhaltung zum 13. Thüringer Dia-Festival im Saalfelder "Meininger Hof".
Axel & Peter
Festival-news
[25.01.2011]
Diesmal soll das Festival besonders familienfreundlich werden. Deswegen beginnen wir auch ab 14:00 Uhr mit den vier Newcomervorträgen bei denen der Eintritt wie immer frei ist (Mail/Russland/Jakobsweg/Nepal). 16:00 Uhr geht es gleich mit einem neuen Highlight, dem Workshop „Rucksackreisen mit Kindern“ weiter. In dieser Zeit können Kinder draußen mit „Abenteuer in Thüringen“ mit Pfeil und Bogen auf Bärenjagd gehen und die beliebten Haribo-Süßigkeiten ergattern. Auch während des Festivals, wenn die Vorträge im großen Saal mit Dieter Glogowskis „Das Erbe Tibets “ beginnen, wird eine Kleinkindbetreuung gesichert sein. Wie man mit Kind (und zwei Eseln) reist, zeigt übrigens Lothar Himmel am Sonntag früh auf seinem „Jakobsweg – bis ans Ende der Welt“. Auf Aushängen am Eingang sind weitere eintrittsfreie Sonderveranstaltungen ausgeschrieben: vom Film „Barfuß über die Alpen“ über 3D-Shows und Reisefilme bis hin zur kultigen didiplay-Party im Festzelt oder dem frühsonntäglichen Eisbaden in der Saale.
Weihnachten mit Koalas
[25.12.2010]
Die dieses Jahr extremen Überschwemmungen in Australien machten die Bedingungen für Wüstenpaddeln nicht automatisch viel besser. Das viele Wasser sorgte dafür, dass aus der Wüste oft nur Schlamm und nicht etwa ideale Kanugewässer wurden. Nachdem wir den ersten Wüstenfluss verlassen und uns einigen Salzseen zuwandten, verhinderten mitunter instabile Krusten, dass wir bis zum weit vom Uferbereich entfernten Wasserflächen gelangten. Auf anderen blieben wir nach tagelangem Flachwasserpaddeln sachlicht im Schlamm stecken - erlebten aber dennoch traumhafte Landschaften, in denen der plötzliche Wasserüberschuss das sonst so karge Wüstenleben explodieren ließ. Viele Blumen und noch viel mehr farbenfrohe exotische Vögel genossen die viele Feuchtigkeit. Leider waren die meisten Pisten aber auch wegen dem vielen Schlamm unpassierbar geworden, so dass wir nur mit viel Glück aus dieser Wüstengegend heraus kamen.
Im Moment sitzen wir bei alten Freunden in Südaustralien, hatten eine kleine weihnachtliche Radeltour zu freilebenden Koalas unternommen und planen bereits den Weiterweg, der uns natürlich wieder zu Paddelgewässern führen soll. Allerdings können wir dort nicht sehr lang bleiben, da wir natürlich rechtzeitig zu unserem Dia-Festival in Saalfeld zurück sein müssen, auf dem wir unter anderem auch kurz von dieser Reise berichten möchten.
Wüstenpaddeln in Australien
[10.12.2010]
Vor vielen Jahren hatte uns Australiens Zentrum bereits gereizt. Damals, ganz klar, waren wir per Fahrrad unterwegs. Diesmal nun dagegen etwas ganz anderes: Wir hatten unser Faltboot im Gepäck, als wir auf die andere Erdhälfte flogen. Nicht um die Küsten abzupaddeln, sondern um einen Fluss im Zentrum des roten Kontinents anzugehen. Einen Fluss, der eine wichtige Songline der Aborigines darstellt und der eine wichtige Rolle bei der Erschließung des Zentrum Australiens durch die weißen Siedler spielte. Einsamkeit, krächzende Kakadus und verknöcherte Eukalypten begleiteten uns. Wir schossen auf einer gewaltigen Flutwelle voran, welche die heftigsten Regenfälle seit Jahrzehnten im Inneren des Kontinents ausgelöst hatte. Unser Glück, denn oft ist dieser Fluss nicht mehr als ein ausgetrocknetes, staubiges Bachbett… Und nun, nach den ersten Erfahrungen steht für uns fest: Der nächste Wüstenfluss braucht nicht lange zu warten. Wir sind bereits auf dem Weg!
Es ist wieder einmal soweit!
[08.11.2010]
Vom 28.1. bis 30.1.2011 findet das 13. Thüringer Dia-Festival statt und das ausführliche Programm ist links unter: Dia-Festivals nachzulesen!
Wie Sie sicherlich schon in den letzten Jahren bemerkt haben, hat sich die Projektionstechnik mit Beamern soweit verbessert, dass sich inzwischen mehr und mehr Referenten auf diese Technik umgestellt haben. Dies bedeutet neben helleren, klareren Bildern für den Zuschauer auch, dass Auf- und Umbauzeiten zwischen den einzelnen Vorträgen verkürzt werden können, wodurch Ihre Wartezeiten verringert werden können. Deswegen konnte das Ablaufprogramm neu gestaltet werden. Diese Im Einzelnen bedeutet dies neben einer größeren Auswahl an Vorträgen und teils geänderten Anfangszeiten, dass die Newcomer-Vorträge als Block im kleinen Saal am Freitag von 14-16 Uhr gezeigt werden.
Die Eintrittskarten sind ab Mittwoch über den Weltsichten-Shop erhältlich!
Und noch ein aktueller Hinweis: die dritte Auflage des Buches "Erdanziehung - Die große Reise. Abenteuer Weltumrundung" von Susanne Bemsel und Daniel Snaider ist erschienen und kann ab sofort im Weltsichten-Shop bestellt werden!
Regen und mit dem Markt Boot zurück – Teil 2
[25.10.2010]
Nun tun sich immer tiefere Sandspuren vor uns auf, sodass wir viel schieben müssen in dieser unerträglichen Hitze. Doch schließlich bringt der heiße Nordwind aus dem Amazonas den befürchteten Regen! Alles wird zu Schlamm, die Räder blockieren, nicht mal schieben ist mehr möglich! Am Paraguyfluss liegt Bahia Negra an der Grenze zum Sumpfgebiet Pantanal, in dem es von Anakondas, Krokodilen und Wasser- schweinen wimmelt. Den Ort kenne ich noch gut von der Paddeltour mit Peter, als wir hier durch kamen. So war mir klar, dass es schwer werden würde aus diesem entlegenen Grenzdorf wegzukommen. Vor allem wenn es regnet, verlässt kein Fahrzeug den Ort. Wir haben Glück. Ein Boot, das eigentlich ein fahrender Wochen- markt ist, kommt an. Hier kann man von Keksen über Bananen, Plastikspielzeug bis hin zu BHs und kaltem Bier alles erwerben. Wir entschließen uns, ein Stück mitzufahren. In jedem Indianerdorf wird Halt gemacht, die Dorfbevölkerung scheint schon ewig am Ufer zu warten, sodass jeder Stopp in ein Chaos ausartet. Durch die langen Haltezeiten ergaben sich spannende Kontakte mit den Wartenden. So werde ich mehrfach gefragt: "Gehörst du nicht zu denen, die hier vor 2 Jahren mit dem Kajak durchkamen?"
An der Asphaltstraße in Concepcion, sind wir uns sicher: Wir werden noch einmal in den Grand Chaco zurückkehren.
Axel im Grand Chaco
[19.10.2010]
Zusammen mit zwei Freunden, mit denen ich vor Jahren schon durch Ostafrika geradelt war, machte ich mich diesmal auf, den Grand Chaco zu durchqueren. Diese Dornensteppe ist selbst für südamerikanische Verhältnisse äußerst abgelegen und bis auf eine einzelne Asphaltstraße auch nur über sporadisch befahrbare Erdpisten zu erkunden. Wind und gelegentliche Viehtransporter wirbeln dort extrem viel Staub auf und hüllten uns vollkommen ein. Und das bei schweißtreibenden 48 Grad! Der Staub bildete eine klebrige Schicht auf unserer Haut und Waschen – Fehlanzeige! Die 14 Liter Wasser, die jeder bei sich hat, müssen bis zu drei Tage reichen – bis wir an ein Wasserloch oder zu einer Farm gelangen. Interessant sind die seltenen Begegnungen unterwegs: plattdeutsch sprechende Mennoniten haben ihre Mundart Angehörigen des seltenen Enlhetstammes oder des Nivaclestammes beigebracht, so dass wir uns in einem für unsere Ohren sehr amüsanten Deutsch bestens verständigen können.
im Grand Chaco
[03.10.2010]
Im Herzen Südamerikas erstrecken sich nicht nur die endlosen Urwälder Amazoniens, sondern auch Dornen- und Trockensteppen. In einer davon, im Grand Chaco, ist Axel zusammen mit zwei weiteren Freunden zur Zeit unterwegs. Natürlich per Fahrrad und auf winzigen, kaum befahrbaren Erdpisten. Ein einziger der seltenen Regefälle dort, kann ihr Vorhaben augenblicklich vereiteln. Doch danach sieht die Wetterlage im Moment nicht aus...
Der Crand Chaco machte in den letzten Monaten Schlagzeilen, als dort Angehörige einer bisher unkontaktierten Indianergruppe gesichtet wurden.
Peru - Brasilien
[13.09.2010]
Östlich des Titikakasees, ganz in der Nähe der bolivianischen Grenze, lag mein nächstes Ziel: die höchstgelegene Stadt der Welt, die auf 5300 m gelegene Minenstadt La Riconada. Dort wird direkt unter einem gewaltigen Gletscher Gold abgebaut. Obwohl die Stadt malerisch schön liegt, blieb ich nicht lange. Eisige Kälte und vor allem der unglaubliche Gestank des überall herumliegenden Mülls und der zwischen den Häusern abfließenden Fäkalien vertrieben mich wieder. Goldgräberstädte sind nie besonders anziehend. Ganz anders war es während der anschließenden östlichen Andenabfahrt. Traumhafte Bergnebelwälder in einer wild zerklüfteten Landschaft empfingen mich dort um mich später in den dampfenden Amazonasdschungel zu entlassen, wo ich auf einer neuen Straße bis nach Brasilien radelte.
durch die Anden
[13.09.2010]
Wegen unvorhergesehener Ereignisse fand ich mich plötzlich allein an der südperuanischen Pazifikküste wieder. Doch schon nach drei Tagen hatte ich den ersten 4000der-Pass per Fahrrad geschafft und holperte danach auf schlechter Piste den spektakulären Colca-Cañon entlang. Ständig boten sich neue, überraschende Ausblicke in die tiefe Schlucht in der riesige Kondore im Aufwind kreisten. Die Luft war dünn aber dennoch dick genug, dass ich bereits nach einer Woche die Amazonasquelle auf 5000 m und den Tag darauf den 600 m höher gelegenen Nevado Mismi besteigen konnte! Damit hatte ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt. Nach einem Bad in wunderbaren Thermalquellen ging es mit dem Rad weiter. Hochebenen, auf denen die lamaähnlichen Vicunhas weideten, und Bergseen, an deren Ufern rosa Flamingos standen, säumten die weitere Strecke zum Altiplano.
bis in die Anden
[02.08.2010]
Um zu den Quellen des Amazonas zu gelangen, ging es diesen Sommer hoch in die peruanischen Anden. Aus Manaus zuerst per Boot in das Dreiländereck Brasilien-Kolumbien-Peru und von dort weiter nach Iquitos, der weltweit größten Stadt ohne weiterführende Straßenanbindung. Dafür mit viel tropischem Regen und noch weitgehend intakt aussehender Urwaldumgebung. Die vielen Tiere dort jedoch ließen sich leider am ehesten auf dem städtischen Markt bewundern: vom gehäuteten Wasserschwein über Jaguarfelle bis hin zum jungen, angebundenen Brüllaffen. Erneut ging es per Boot weiter bis an die Ausläufer der Anden. Dort, wo der Marañón in einem spektakulären Felsdurchbruch die letzte Kordillere quert war Schluss mit der Bootsfahrt und ab nun ging es endlich per Fahrrad weiter auf kleinen Pisten in die Berge bis zum Oberlauf dieses Flusses.
wieder in Brasilien
[29.05.2010]
Diesmal hat es uns in den Süden dieses riesigen Landes verschlagen. Natürlich wieder mit den Rädern. Zu verfallenen Jesuitenruinen, einer blonden, blauäugigen, brasilianischen Oktoberfestkönigin - die sich anand ihres Selbstverständnisses natürlich als Deutsche vorstellte - zu Indianern und Fazenderos führte uns diese Tour, auf der wir von einem Fernsehteam begleitet wurden. Natürlich fehlten auch spektakulaere Landschaften nicht. Tiefe Schluchten, mystische Araukarienwälder, eine mit Felsen, Sandstränden und Mangrovensümpfen abwechslungsreiche Ozeanküste oder eine Bahnstrecke, die sich durch eine unglaubliche Bergwelt windet - all das sorgte für einmalige Aufnahmen. Den ausführlichen Blog zu dieser Tour findet ihr unter:
www.centaurifilm.de
Es geht wieder los!
[15.04.2010]
Wie man auf der Karte sieht, liegen auch unsere diesjährigen Reiseschwerpunkte wieder im Herzen Südamerikas. Und ganz traditionell gehts auch wieder mit Fahrrad und Kajak zur Sache. Neu ist dagegen, dass wir auf unserer südbrasilianischen Etappe, die uns durch das "europäische" Brasilien führen wird, von einem Kamerateam begleitet werden. Heftig wirds dagegen in den Anden, wo wir Pässe von bis zu 5300 Metern Höhe bewältigen wollen. Obs geklappt hat, wird wie immer hier veröffentlicht.
Neues Abenteuer
[01.03.2010]
In diesen Tagen fliegt Axel wieder nach Brasilien, um die neue Tour vorzubereiten und die dafür notwendigen Recherchen anzugehen. Peter kommt wenig später nach und dann brechen sie gemeinsam, begleitet von einem deutschen Fernsehteam, mit dem Fahrrad Richtung Amazonas und später Anden auf. Die Reise durch Südbrasilien ist ein Teil des neuen Vortrags „Abenteuer im Herzen Südamerikas“, der 2013 erstmalig präsentiert werden soll. Aber bis dahin warten noch einige spannende Reisen mit Faltboot, Küstensegler und Fahrrad im zentralen Südamerika.
Hilfe die ankommt
[18.02.2010]
Der Jahresabschluss des Vereins „Saalfeld-Samaipata e.V.“ zeugte von einem überaus erfolgreichen Spendenjahr für Waisenheime und weitere Projekte in Bolivien.
Über verschiedenste Aktionen, von Adventskonzerten über Tombola, Kalender, Mitgliedsbeiträge, Spenden bis zu „Brot für kleine Hände“ konnten 30.000 € Einnahmen, die nun den rund 650 Kindern in den Heimen „Mano Amiga“ und „Don Bosco“ in Santa Cruz, im Drogenentzug und zur Deckung der laufenden Kosten zu Gute kommen, verzeichnet werden.
Ein Dankeschön sei an dieser Stelle für alle UnterstützerInnen, die mit Initiative, Kreativität und Ausdauer dem Verein im Großen und Kleinen helfen, ausgesprochen: das geleistete Engagement hat sich gelohnt und kann nun in direkte Hilfe vor Ort umgewandelt werden.
Eine Aktion, mit der man täglich und unkompliziert Unter-stützung leisten kann, ist auf der Homepage www.gemeinsam-helfen-online.de zu finden. Durch die Nutzung der Links zu mehr als 50 Werbepartner können Sie beim Online-Einkauf praktisch kostenlos (ohne Zusatzkosten) spenden. Die Einnahmen daraus gehen an den Verein „Saalfeld-Samaipata e.V.“
Newcomer-Sieger: LADAKH – dem Himmel ganz nah
[03.02.2010]
Am Sonntagabend stand endlich auch der Gewinner des Newcomerwettbewerbs fest:Gunnar Green konnte mit seinem Kurzvortrag „LADAKH – dem Himmel ganz nah“ das Publikum voll und ganz begeistern.
Den Fotowettbewerb zum Thema FREIHEIT hat Wolfgang Stammberger aus Uhlstädt mit dem nebenstehenden Bild gewonnen. Er erhielt dafür eine Fototasche von Ortlieb. Maßgeblich am Juryentscheid beteiligt war Dirk Bleyer, mehrfach preisgekrönter Fotograf und Stammgast beim Thüringer Dia-Festival. Einen Holzstuhl von Stephan Neumann, der mit seinen Wildholzmöbeln im Foyer das ganze Wochenende vertreten war, erhielt eine Frau für die weiteste Anreise zum 12. Festival, und zwar direkt aus Neuseeland.
Für das zahlreiche Kommen möchten wir uns bei allen Besuchern, aber auch bei allen Mitwirkenden und Helfern, ohne die das Festival nicht so funktionieren könnte, auf diesem Weg recht herzlich bedanken!
Also dann bis zum nächsten Jahr
Axel & Peter
Das Duzend wird voll!
[28.01.2010]
Morgen beginnt das 12. Thüringer Dia-Festival! Der Vortrag ´Neuseeland´ von Tobias Hauser am Freitag 20 Uhr und beide Ver- anstaltungen ´Dschungel- kind´ von Sabine Kuegler am Samstag sind restlos ausverkauft.
Der Vorverkauf für alle anderen Vorträge ist bereits gestoppt. Bitte sichern Sie sich Ihre Karten für 20 Jahre Aben- teuer, Südafrika, Everest, Costa Rica, Bolivien, Patagonien, Sibirien und Amerikana rechtzeitig an der Abendkasse! Alle Inhaber einer Festivalkarte können das Wintercamping "Am Weidig" nutzen.
Ein superspannendes Wochenende!!
Axel & Peter
Internet-VVK gestoppt!
[24.01.2010]
Liebe Festivalbesucher. Aus organisatorischen Gründen muss der Festivalkarten-Vorverkauf per Internet ab sofort eingestellt werden. Karten können jedoch weiterhin telefonisch bestellt (Tel. 03671 516552) oder an der Abendkasse erworben werden.
Leinwandhelden
[22.01.2010]
Durch Zufall entdeckten wir kürzlich im Internet einen Film. Nicht irgendeinen Film, sondern eben diesen, bei dem wir 1994, als wir auf unserer Weltumradlung China durchquerten, als unbedeutende Statisten mitwirkten. Dank moderner Logistik gelangte die sofort bestellte DVD innerhalb zweier Tage von China über Kanada zu uns. Und der Film übertraf unserer Erwartungen bei weitem: Er war der wohl schlechteste chinesische Film des letzten Jahrhunderts! Ein so mieser Film hatte natürlich seinen Preis: Er kostete genauso viel, wie wir damals für die zwei Tage Arbeit erhielten. Aber er war ein guter Einstieg ins asiatische Geschäft der schlechten Filme.
Ein Jahrzehnt später hatten wir also schon Erfahrung, als wir mit unserer Segeldschunke und unserer Crew an einer neuen Produktion teilhaben sollten. Trotz unseres Mitwirkens hätte dieser Streifen besser in ein Apothekenregal unter "starke, rezeptpflichtige Schlafmittel" als in eine öffentliche Videothek gehört. Also HÄNDE WEG DAVON! Aber immerhin bezahlte uns das Fernsehen damals die dringendst benötigten Segel, für die sonst das Geld nicht gereicht hätte.
Sollten wir je wieder an so einer asiatischen Produktion teilhaben, werden wir sie hier rechtzeitig auf unseren News vor diesem Film warnen!!!
Festivalkino
[11.01.2010]
Eine Neuheit zum 12. Thüringer Dia-Festival wird das Festivalkino im kleinen Saal sein! Unser Partner WORLD-INSIGHT präsentiert am Freitag um 20 Uhr einen Reisefilm über Bhutan (Asien), am Samstag um 10 Uhr Äthiopien (Afrika) sowie 17 Uhr und 20 Uhr Mali (Afrika). Am Sonntag wird Ecuador (Südamerika) um 14 Uhr das Festivalkino abschließen. Bei allen Filmen ist der Eintritt frei!
Auch erwarten euch spannende Newcomer-Vorträge im kleinen Saal. Das genaue Programme findet ihr hier auf der Homepage unter Dia-Festivals. Den Gewinner der Newcomer ermittelt wie immer das Publikum. Dieser Vortrag wird dann im nächsten Jahr in voller Länge zum Festival gezeigt. So sind diesmal am Sonntag um 11 Uhr die beiden Gewinner vom Vorjahr Ilka Sohr und Torsten Roder mit ihrem Vortrag „Bolivien – Land der Extreme“ dabei. Die Beiden berichten in authentisch erzählten Geschichten über das wunderschöne vielfältige Land in der Anden, welche Erfahrungsberichte und grandiose Momentaufnahmen süd-amerikanischer Lebensart vereinen. Der Vortrag "Neuseeland" sowie beide Veranstaltungen von Sabine Kuegler sind ausverkauft (es wird nur wenige Restkarten an der Abendkasse geben). Frau Kuegler kann man zusätzlich am Sonntagmorgen zwischen 10.20 und 10.50 Uhr für eine kurze Gesprächs- und Signierrunde vor dem Bolivien-Vortrag erleben!
Ein tolles, spannendes und erlebnisreiches Jahr 2010 wünschen
Axel und Peter
Piraterie der Gegenwart
[23.12.2009]
Auch wenn unsere letzte Dschunken-Reise hinter uns liegt, bleiben wir mit der Kublai´s Kahn weiterhin verbunden und stehen mit Rat und Tat ihrem jetzigen Eigner zu Hilfe. Aber auch anderweitig hat dieses stolze Segelschiff unser Leben verändert. Die mit ihr gewonnenen Erfahrungen und Erlebnisse werden wir auch in Zukunft weitergeben. Letzten Monat waren wir deshalb gemeinsam mit Fregattenkapitän Torsten Ites als Ehrengäste in Rudolstadt zum Vortrag „Mythos und Wirklichkeit“ geladen.
Der Kapitän und Kommandant der Fregatte Brandenburg kam direkt aus Somalia, um über den Einsatz der deutschen Marine gegen die Piraterie der Gegenwart zu sprechen. Auch wir hatten ja einige Erfahrungen diesbezüglich auf der Seereise zwischen Hongkong und Venedig gesammelt. Auf unseren zukünftigen Reisen werden wir glücklicherweise solche Sorgen wohl nicht mehr haben müssen.
Friedliche, schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Axel und Peter
Dschungelkind, Costa Rica und Neuseeland - nur noch Restkarten
[07.12.2009]
Der Vortrag ´Dschungelkind´ von Sabine Kuegler am Samstag 30.1.2010 um 20 Uhr ist ausverkauft! Es ist uns aber gelungen, die Weltbestseller-Autorin für eine zusätzliche Veranstaltung zu gewinnen. Am selben Tag wird also aufgrund der großen Nachfrage 21:30 Uhr der Vortrag ´Dschungelkind´ wiederholt! So gegen 23 Uhr ist der Festival-Samstag im Meininger Hof zu Ende und im Festzelt geht es dann mit der didiplay-Party weiter!
Karten für den Zusatzvortrag gibt´s wie immer im Weltsichten-Shop und in den bereits bekannten VVK-stellen. Um die Wartezeit bis zu diesem späteren Vortrag zu verkürzen, zeigen wir im Kleinen Saal einen Reisefilm von world-insight – natürlich gratis.
Außerdem wird Sabine Kuegler Sonntag ab 10:20 Uhr nochmals im Kleinen Saal zu ihrer Signierstunde anzutreffen sein.
Eine große Nachfrage verzeichnen wir auch für ´Costa Rica´ und ´Neuseeland´, hier können leider keine Zusatzveranstaltungen stattfinden. Also bitte rechtzeitig Karten sichern!
Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende und das Kartentelefon bleibt natürlich auch über die Weihnachtszeit besetzt. Noch immer sind wir begeistert, wie gut die neue Multivisionsshow „20 Jahre Abenteuer – extrem“ bei Publikum und Veranstaltern angekommen ist.
Eine besinnliche Adventszeit und ein tolles Fest wünschen
Axel & Peter
Mehr als Vorträge
[26.11.2009]
Das Thüringer Dia-Festival wird auch dieses Mal mit einer Vielzahl verschiedener Ereignisse kulturell umrahmt.
Neben dem Countrysänger Stan Silver kommt Jürgen Zierold – die meisten werden ihn als ´Sonnenblume´ in Erinnerung behalten haben - im Januar nach Saalfeld. An einem Stand im Foyer wird er mit Fotos über den Werdegang seines Wildnisgartens, den Versuch eines eigenbestimmten Lebens, berichten. Er steht Rede und Antwort zu Vor- und Nachteilen, Erfahrungen und Veränderungen in seiner Weltsicht – aber auch eine Anleitung zum Selbstbau von Holzbackofen, Kompostklo oder Warmwasserbereitung hat er parat.
Tolle Preise wie zum Beispiel Fototaschen von Ortlieb gibt es beim Fotowettbewerb zum Thema FREIHEIT zu gewinnen. Also schultert die Kamera und reicht ein passendes Foto im Foyer am Einlass zum Festival ab! Die Gewinner werden dann am Sonntag um 17 Uhr vorgestellt.
Nicht zu vergessen die kurioseste und weiteste Anreise zum Festival! Diese wird am Samstag im Festzelt beim Wintercamp ausgezeichnet.
Es geht los
[19.11.2009]
Endlich hat der Kartenvorverkauf zum 12. Thüringer Dia-Festival begonnen!
Im Weltsichten-Shop können nun alle Eintrittskarten sowie Dauerkarten bestellt werden.
Als Ehrengast begrüßen wir dieses Mal Geert Schröder, der am Sonntagmorgen 10.00 Uhr über das Malaika-Projekt für hilfsbedürftige Kinder in Afrika berichtet (kostenloser Eintritt).
Highlight im Januar 2010 wird der Vortrag von Sabine Kügler, Autorin des autobiografischen Bestsellers „Dschungelkind“, sein. Zu diesem haben wir schon im Vorfeld überraschend viele Anfragen bekommen.
Unerwartet ist auch der Erfolg der Neuerscheinung
„20 Jahre Abenteuer“, sodass die erste Auflage schon bald vergriffen sein wird.
Heute, vor 20 Jahren...
[10.11.2009]
...wurde der Grundstein für Axel und Peters Abenteuer gelegt:
Die Mauer ist gefallen!
Nach Reisen mit Rucksack und Fahrrad in den Osten Europas – bis hin zu illegalen Bergsteiger-
expeditionen im Kaukasus oder den Weiten Sibiriens, änderte der Fall der Berliner Mauer für die beiden alles! Sie brachen auf, die Welt per Fahrrad zu umrunden! Es folgten: 152 Länder, 160 000 km auf dem Fahrrad, 70 000 km mit einem Viermastsegler und 12 000 km mit dem Kajak.
Anlässlich des Jubiläums und des riesigen Interesses am neuen Vortrag „20 Jahre Abenteuer - extrem“ waren Axel und Peter heute bei mdr um 12 zu Gast.
Wir haben fertig!
[01.11.2009]
Zumindest unseren neuen Vortrag ›20 Jahre Abenteuer Extrem‹. Und er ist super angelaufen. Bunt zusammengewürfelte Geschichten und ungewöhnliche Erlebnisse aus zwanzig ereignisreichen Reisejahren fesselten bei der ausverkauften Premiere das Publikum. Auch die Medien waren recht angetan (nachzulesen bei www.otz.de : bei SUCHE einfach ›Axel und Peter‹ eingeben oder bei www.mdr.de).
Zwischen den vielen nun anstehenden Vorträgen werden wir uns voll in die Vorbereitung des nächsten Dia-Festivals stürzen. Das Programm wird demnächst auf unserer Homepage veröffentlicht. Die Karten gibt’s dann wieder an den bekannten Vorverkaufsstellen.
Achtung:
neue Weihnachtspreise bei einigen Weltsichten-Büchern!
Zum Beispiel der Bildband "Im Auftrag des Khan - Auf Marco Polo´s Spuren" und "Der letzte Häuptling" jetzt jeweils für nur 9,90 Euro oder "Nanooks Traum" für 6,90 Euro und "AnSichten" für 4,80 Euro.
Seht selbst im Weltsichten-Shop!
Achtung: neue Weihnachtspreise bei einigen Weltsichten-Büchern! Zum Beispiel der Bildband "Im Auftrag des Khan - Auf Marco Polo´s Spuren" und "Der letzte Häuptling" jetzt jeweils für nur 9,90 Euro oder "Nanooks Traum" für 6,90 Euro und "AnSichten" für 4,80 Euro.
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„20 Jahre Abenteuer – extrem“
[12.10.2009]
Es ist soweit: der neue Vortrag ist da!
Am 30.10. ist Premiere in Wismar. Die neue Multivisionsshow
„20 Jahre Abenteuer – extrem“ wird im Theater der Hansestadt um 19.30 Uhr präsentiert.
Weitere Vortragstermine in Ihrer Nähe findet Ihr unter Termine.
Das 12. Thüringer Dia Festival wird vom 29. bis 31. Januar 2010 stattfinden. Tobias Hauser wird mit seinen Neuseeland- und Costa Rica-Vorträgen dabei sein. Dirk Rohrbach präsentiert „Americana“ und als Highlight wird Sabine Kügler mit dem Vortrag „Dschungelkind“ zu erleben sein. Das genaue Programm findet Ihr ab Anfang November auf unserer Homepage und dann beginnt auch der Kartenvorverkauf....
Es geht bald wieder los...
[12.09.2009]
Es geht nun bald wieder los mit unserer neuen Vortragssaison. Erstmalig werden wir "20 Jahr Abenteuer -extrem" zeigen - ein Vortrag, der nicht nur die Highlights all unserer Reisen vorstellen wird, sondern auch unsere persönliche Werdegang aufzeigen wird. Mit bisher unveröffentlichten Bildern und Geschichten aus aller Welt ziehen wir ein Resümee unserer Lebensart...
Die Termine dafür sind auf unserer Homepage zu finden.
Außerdem hat unser Verein zur Hilfe für Straßenkinder in Bolivien "Saalfeld-Samaipata e.V" einen neuen Kalender für das Jahr 2010 herausgegeben. Falls Sie Interesse daran haben, wenden Sie sich bitte direkt an: www.saalfeld-samaipata.de
die letzte Etappe
[28.08.2009]
Wieder allein unterwegs blieb ich bald im Schlamm stecken. Mehrere Tage lang musste ich Packtaschen und Fahrrad tragen, um bis zur nächsten Ortschaft durchzukommen, von wo mich eine Fähre nach Manaus brachte. In der Urwaldmetropole herrschte gerade das schlimmste Hochwasser, was je gemessen wurde. Teile des Stadtzentrums standen genauso unter Wasser, wie die ersten hundert Kilometer meiner nächsten Etappe. Die Piste nach Porto Velho erwies sich dennoch als einfach, wenngleich mir lange Zeit weder Menschen noch Fahrzeuge begegneten und ich über Tage völlig einsam reiste.
Erholt und motiviert bin ich wieder aus Urwald zurück und arbeite nun mit Axel an unserem neuen Vortrag „20 Jahre Abenteuer – extrem“. Die Termine werden demnächst in unsere Homepage gesetzt.
Dschungelpiste Teil 2
[21.08.2009]
Hallo,
der Mann im Nachbarzimmer war DER Fernradler schlechthin: der 69jährige Heinz Stücke (http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_St%C3%BCcke). Gegenüber ihm sind wir mit all unseren Reisen nur unbedarfte Anfänger. Er wusste, dass ich von Santarem aus auf der legendären Transamazonika radeln wollte, und wartete deshalb auf mich!
Am nächsten Tag traf auch Axel ein, der von seiner Bootsreise zu dem Einsiedler Eberhard aus dem Dschungel zurück kehrte und natürlich viel zu erzählen hatte. Leider konnte er uns auf der folgenden Reise mit Heinz nicht begleiten, weshalb das Wiedersehen kurz war.
Um so anhaltender wurden die Eindrücke, die Heinz und ich auf der Transamazonika sammelten. Niedrige, aber undlaublich steile Hügel, unberührter Urwald genauso, wie weite gerodete Flächen, Indianer, Urwaldbauern und Goldsucher und viele, viele Tiere. Selbst Jaguare sahen wir mehrfach. Ab der kleinen Stadt Apui fuhren Heinz und ich auf unterschiedlichen Urwaldpisten weiter. Doch darüber werde ich demnächst berichten.
Peter
Per Rad im Urwald
[14.08.2009]
Hallo Freunde,
wieder einmal waren wir in Amazonien unterwegs. Diesmal allerdings getrennt. Während Axel unseren langjährigen Freund Eberhard besuchte, dessen Gesundheit nach inzwischen 34 Jahren einsamsten Urwaldlebens immer weiter abnimmt, setzte ich mich auf mein Fahrrad. Schon lange interessierten uns verschiedene Dschungelpisten, doch immer wieder hatten wir eine Tour auf ihnen verschoben. Inzwischen steht allerdings fest, dass einige dieser Pisten in wenigen Jahren asphaltiert werden. Deswegen brach ich auf und fuhr auf einer sandigen Piste vom Mato Grosso aus dem Süden kommend bis nach Santarem am Amazonas. Dort suchte ich mir eine Unterkunft musste feststellen, dass ein guter Freund und Radeler im Nachbarzimmer Quartier gefunden hatte.
Mehr darüber in Kürze...
aktuell
[19.05.2009]
Hallo Freunde,
es wird höchste Zeit, dass wir uns wieder einmal melden. Unsere Dschunke, die Kublai`s Kahn, hat ein Italienerdeutscher übernommen, der größtenteils in Rio de Janeiro lebt. Dort will er mit armen Favelakindern ein Projekt auf dem Schiff aufziehen. Zwar sucht er noch nach Sponsoren, doch stehen die Chancen gut. Wie immer muss das Schiff erhalten und überholt werden. Axel, der schon in Südamerika unsere nächste Tour vorbereitet, berät und hilft ihm dabei. Vor allem, da der alte Traum immer noch nicht realisiert wurde, und auch der neue Skipper weiter über den Pazifik nach Indonesien segeln will...
Ein voller Erfolg!
[02.02.2009]
Das 11. Thüringer Dia-Festival in Saalfeld wurde ein voller Erfolg. Über 5000 Besucher ließen sich von den vielen Vorträgen und dem umfangreichen, kostenlosen Zusatzprogramm begeistern. Bogenschießen, Eisbaden, Lagerfeuer, Party im Festzelt, Wintercampen – alles fand guten Zuspruch. Heinz Stücke, einer unserer Ehrengäste, erzählte fast während des ganzen Festivals nonstop von seiner großen Radreise – nach 46 unterwegs auch kein Wunder, dass es da so viel zu erzählen gab. Ein kleiner Wehrmutstropfen war dennoch dabei: die 77-jährige Radsportlegende Täve Schur hatte einen Sturz bei einer Trainingsfahrt für ein Rennen in Mallorca und konnte deshalb nicht am Festival teilnehmen. Hoffen wir, dass es nächstes Jahr klappt!
ein weiterer Ehrengast!
[27.01.2009]
Nun steht das Festival unmittelbar bevor! Deshalb können die Karten über den Online-Shop auch nicht mehr verschickt werden. Dafür gibt es bis Freitag Mittag noch die Möglichkeit, Eintrittskarten telefonisch vorzubestellen unter: 03671-516552.
Neben Täve Schur wird ein weiterer berühmter Radfahrer beim Festival als Ehrengast dabeisein! Heinz Stücke ist DER Langstreckenradler schlechthin. In 46 Jahren hat er nicht nur alle Länder der Erde beradelt, er hat auf seinen 580 000 km auch fast alle Territorien der Erde besucht! Und seine Reise ist noch immer nicht beendet ...
Kurzvorträge
[23.01.2009]
Wie zu jedem Thüringer Dia-Festival finden auch diesmal kostenlose Vorträge im kleinen Saal des Meiniger Hofes statt:
Samstag - 31. 01. 2009
13:00 Uhr: Uwe Hofmann "Spurensuche Grönland"
16:00 Uhr: Roland Michel "Sibirien – mit Rucksack und Kajak"
19:00 Uhr: Britta und Simon "Südamerikas Vielfalt erfahren"
Sonntag - 01. 02. 2009
13:00 Uhr: Thomas Meixner "Projekt Afrika – mit dem Fahrrad unterwegs nach Kapstadt"
16:00 Uhr: Ilke und Torsten "Bolivien - Land der Extreme"
19:00 Uhr: Axel Bauer "Neuseeland – großes Abenteuer"
Mehr Infos zu den Vorträgen gibts im Internet unter:
www.groenlanddurchquerung-2002.de
www.brisienbici.blogspot.com
www.thomasmeixner.de
www.regenzeit.net
www.kwerhoch2.de
zum Festival...
[19.01.2009]
Nicht nur für Freunde von Fahrradreisen (siehe die Vorträge "Kältefieber" oder "Hart am Limit") gibts zum Festival besondere Highlights. Ebenso stehen interessante Tiervorträge auf dem Programm, wie "Galapagos" oder die große Kamelexpedition "Australiens Outback". Der maritime Aspekt liegt auf dem Vortrag "Die Dschunke" und dem Infostand von Dominique Görlitz, der sein neues Schilfboot vorstellen wird. Außerdem gibts vor dem Dschunkenvortrag eine dreitägige Reise mit dem Interconnex-Express zur 9. HanseSail zu gewinnen - Übernachtung und Regattaausfahrt mit dem Segelschulschiff "Greif" inklusive. Aber auch vor den anderen Vorträgen gibts wertvolle Preise zu gewinnen!
Bald gehts los...
[09.01.2009]
In Kürze ist es wieder soweit: am 29.1. beginnt das 11. Thüringer Dia-Festival. Zahlreiche Highlights warten auf die Besucher. Ob Spezialgäste wie „Täve“ Schur, der Kapitän der Greif (vielen noch als Segelschulschiff Wilhelm Piek bekannt) haben sich genauso angemeldet wie der bekannte Schilfbootfahrer Dominique Görlitz, der seine ABORA IV ausstellt und damit erstmalig der Öffentlichkeit zeigt. Mitternächtliches Bogenschießen oder frühmorgendliches Eisbaden – hoffentlich bleibts kalt – sind natürlich genauso gratis mitzumachen, wie das inzwischen traditionelle Wintercamp mit Lagerfeuer oder die Festzeltparty mit Stimmungskanone didiplay! Nur noch ein Hinweis: Wer Eintrittskarten erwerben möchte bitte dies über den Button „Weltsichten-Shop“ oder über Tel. 03671 516552. Die im Flyer angegebene Tel.-Nr. ist nicht mehr gültig.
neues Wintercamp
[11.12.2008]
Unser Dia-Festival-Wintercamp vom 29.1. bis 1.2.2008 ist nun deutlich aufgewertet. Zwischen Saale und Saale-Radwanderweg liegt das Gelände des Bike&Boot-Camp (www.bikeundbootcamp-saalfeld.de), auf dem nun unser alljährliches Wintercamp stattfinden wird. Im Sommer wie im Winter bietet das Camp immer eine angenehme und stadtnahe Gelegenheit für eine Übernachtung. Außerdem stehen Fahrräder und Boote zum Ausleihen bereit. In dem Gelände gibt es neben sanitären Anlagen nun auch Duschen, die besonders nach dem traditionellen Winterbaden am Sonntagmorgen in der Saale sicher reichlich zum Aufwärem genutzt werden. Wenn die Finger dann nicht mehr klamm sind, kann sich jeder im Bogenschießen probieren. Außerdem gibt’s natürlich wie immer Lagerfeuer und gute Stimmung.
Sonderveranstaltung
[06.11.2008]
Zum 11. Thüringer Dia-Festival wird am 31.1.09 um 10:00 Uhr die gratis Sonderveranstaltung "Im Herzen Amazoniens" zu sehen sein. Der das letzte Mal ausgefallene Teil dieses Vortrags ist durch aktuelle Fotos und Erfahrungen von unserer diesjährigen Paddelreise ergänzt. Außerdem sind natürlich alle Kurzvorträge, das Rahmenprogramm und unser diesjährig erweitertes Wintercamplager ebenso für alle Festivalbesucher kostenlos. Wer für die anderen Vorträge oder den Workshop Karten kaufen will, kann dies unter dem Button "Weltsichten-Shop" tun. Wir freuen uns schon darauf, Sie wieder in Saalfeld begrüßen zu können und wünschen Ihnen bis dahin viel Vorfreude!
Das nächste Festival steht an!
[26.10.2008]
Zugegeben, es ist unsere eigene Schuld, dass wir erst so spät vom Paddeln in Südamerika zurückgekommen sind. Deswegen haben wir es nicht geschafft, mit der Vorbereitung für Dia-Tournee und Festival ganz aktuell zu bleiben. Doch nun ist das Versäumte fast aufgeholt und sämtliche Infos zu unserem 11. Thüringer Dia-Festival sind endlich auf unserer Homepage einzusehen.
Alle Infos und das komplette Programm gibt's wie immer hier.
Karten sind ab sofort in unserem Online-Shop erhältlich.
Die Weiterfahrt...
[26.09.2008]
Mit Wehmut hat unsere Dschunke ihren Liegenplatz vor dem wunderschönen Städtchen Parati verlassen. Alte Segelkameraden von uns kreuzen nun mit ihr gen Norden an der brasilianischen Küste entlang. Vor vier Tagen passierte sie den Zuckerhut und spätestens in Salvador soll die Kublai's Kahn noch einmal aus dem Wasser geholt und für ihre weitere große Fahrt vorbereitet werden. Demnächst wird verraten, wohin diese Reise führen soll... Während der Generalüberholung in der Werft beginnt für uns in Deutschland und der Schweiz wieder unsere herbstliche Tournee mit Vorträgen, zu denen wir sie herzlich einladen.
durchs Pantanal
[05.09.2008]
Spannend bis zum letzten Tag gestaltete sich die Paddelboot-Tour. Wir querten den spannenden und unglaublich tierreichen Pantanal während der Hochwasserzeit und blieben – weil wir einmal so schön am Paddeln waren – gleich bis Asuncion, der Hauptstadt Paraguays, auf dem Fluss. Moskitos und Krokodile nahmen zahlenmäßig allmählich genauso schnell ab, wie die Schwielen an unseren Händen zu. An Land kaum erreichbare Siedlungen der Guarani-Indianer lösten bald die riesigen Rinder-Fazendas am Flussufer ab und die Wasserpflanzen des topfebene Pantanal wichen dem Gesträuch des Grand Chaco – einer riesigen, imposanten Dornensteppe, die es - wie auch immer - geschafft hat, sich bis an den Fluss heranzumogeln. Seit Corumba haben wir noch einmal satte 1000 Flusskilometer hinter uns gebracht, bevor wir dann das Faltboot wieder zusammenpackten. Natürlich nicht für immer, aber im nächsten Jahr wird wohl erst einmal wieder das Fahrrad unser Transportmittel der Wahl sein...
im Pantanal
[07.08.2008]
An alle, die sich fragen, was Axel und ich dieses Jahr wieder anstellen: Nein, diesmal gings nicht schon wieder zum Amazonas! Dieses Jahr stand der Pantanal auf unserem Paddelprogramm, eines der weltgrößten Feuchtgebiete mitten im Dreiländereck Braslilien-Bolivien-Paraguay gelegen. Sümpfe, Seen, Flüsse - trockenes Land dagegen ist ausgesprochen selten. So idyllisch das Paddeln hier auch ist, eine Frage stellt sich dennoch Abend für Abend: Wieso muss es in so einem Paddelparadies so wahnsinnig viele Moskitos geben? Zwar haben wir es bereits bis nach Corumba geschafft und sitzen hier bei einem gemütlichen Bier im Internet, aber schon morgen geht es wieder rein in das mückenverseuchte Abenteuer...
Liegeplatz Kublais Kahn
[18.06.2008]
Knapp hundert Seemeilen westlich von Rio de Janairo liegt das kleine, gemütliche Kolonialstädtchen Parati. Unmittelbar davor, geschützt in einer Bucht, wird unsere Dschunke überwintern. Ja, ÜBERWINTERN! Sie liegt zwar fast unter dem südlichen Wendekreis der Sonne, aber wer schon mal ein paar kalte Julitage in Rio erlebt hat, wird verstehen, wieso ich hier von Winter rede. Wie üblich wird an Bord gebohrt, gehämmert und kleinere Reparaturen ausgeführt.
Kublai´s Kahn II bei "Rio Boat Show"
[21.04.2008]
Anders als bei den maritimen Hafenfesten in Europa ist die Kublai´s Kahn II in Rio de Janeiro als traditionelles Segelschiff eine einzigartige Attraktion. In der Marina vorm Zuckerhut fällt zwischen den Booten der Ausstellung ein Schiff ganz besonders auf: Eine 30 Meter lange chinesische Dschunke! Das Holzboot mit langer Reisegeschichte lockt unzählige Interessierte an und sorgt für Besucherrekorde. Selbst mit Handanlegen beim Hochziehen des Ankers oder der Segel ist eine sportliche Abwechselung auf der Bootsmesse. Die Crew beantwortet bis in die späten Abendstunden Fragen über die vielleicht einzige Dschunke, die nach Brasilien segelte, in portugiesisch, englisch und deutsch. Denn die kommunikativen Brasilianer und Brasilianerinnen erweisen sich ganz in der jahrhundertelangen Tradition eines Einwanderungslandes als vielsprachig. Nei, neues Crewmitglied aus Salvador de Bahia, ist dabei eine große Hilfe!
Neuheiten im Weltsichtenshop
[18.03.2008]
Anlässlich unseres 10. Thüringer Dia-Festivals haben wir in Zusammenarbeit mit der Firma Globetrotter ein ganz besonderes T-Shirt herausgegeben. Darauf befinden sich die Unterschriften aller beteiligten Referenten. Sie können dieses ab sofort in unserem Shop zum Sonderpreis von 8,00 Euro käuflich erwerben.
Achtung – Veranstaltungshinweis !
[18.03.2008]
Weitere Dia-Multivisionsvorträge „Amazonas – von den Anden zum Atlantik“ am
19.03.08 um 19.30 Uhr in Zeulenroda / Stadthalle
20.03.08 um 19.30 Uhr in Weida / Bürgerhaus
Wer seine Festivalkarte „Amazonas“ noch hat – bekommt zu diesen Vorträgen freien Einlass!
10. Thüringer Dia-Festival
[28.02.2008]
Das 10. Dia-Festival ist nun vorbei. Unvergesslich für Zuschauer und Vortragende werden wohl die beiden „Weltreisevorträge“ am Freitag bleiben: 23 der bekanntsten Referenten standen gemeinsam auf der Bühne und zeigten kurze Ausschnitte ihrer Vorträge! 13 Leica-Projektoren sowie 2 Beamer waren für dieses Groß-Event im Einsatz. Ein Referent kam verspätet aus dem Kreissaal und konnte so seinen Part mit dem guten Gefühl eines frischgebackenen Vaters halten. Anschließend fanden sich fast alle im Festzelt wieder, vor dem die Firma Globetrotter einen Hochseilgarten im Einsatz hatte. Winterliches Saalepaddeln mit dem Profi Hans Memminger sowie die schon legendäre Didi-Party bildeten abgesehen von den vielen Vorträgen weitere Highlights dieses langen Wochenendes. Weitere Bilder vom Festival sind unter www.otz.de zu finden.
Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal bei allen die zum Gelingen dieses Events beigetragen haben ganz herzlich bedanken.
Axel & Peter
sowie das gesamte Weltsichtenteam
Fotowettbewerb
[27.02.2008]
Der diesjährige Fotowettbewerb lief diesmal in zwei Rubriken. In der Kategorie „Party“ gewann Torsten Einsiedel aus Saalfeld und in der Kategorie „Freude“ Frank Pitzig aus Remptendorf. Die Gewinner erhielten jeder ein Kompakt-Taschenglas der Firma Leica.
Gewinner der Kurvorträge
[27.02.2008]
Der Gewinner der Kurzvorträge wurde in diesem Jahr durch die Wertung des Publikums und durch eine Jury aus Globetrotter, Leica und Weltsichten ermittelt. Der Gewinner wird in den Globetrotter-Filialen mit seinem Vortrag auftreten dürfen.
Sieger: Oliver & Elena mit „Kältefieber“
Platz 2: Almut Schuh & Günter Simon mit „Hohe Berge Südamerikas“
Der Sonderpreis ging an die Schüler Sarah Liegmann & Lisa Barthels aus Saalfeld für Ihren Vortrag über Ihren Aufenthalt als Austauschschüler in Kapstadt.
10. Thüringer Dia-Festival
[20.02.2008]
Für alle Vorträge des 10. Thüringer Dia-Festivals wurden in diesem Jahr Eintrittskarten für den Verkauf an der Tages- bzw. Abendkasse zurückgehalten. Wir bitten Sie mindestens 30 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung sich dazu an der Kasse zu melden.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Axel & Peter
10. Thüringer Dia-Festival
[15.02.2008]
Ab sofort sind die Eintrittskarten für das Festival nur noch über die Tickethotline 03671 - 461193 telefonisch vorbestellbar. Unsere Geschäftszeiten sind von Mo.-Donnerstag zwischen 8.00 - 16.00 Uhr, Freitag 8.00 - 14.00 Uhr.
Globetrotter in Saalfeld
[12.02.2008]
Am Freitag Nacht am Festzelt Klettern gehen? Der Outdoorausrüster Globetrotter macht's möglich! Ein Hochseilgarten mit kompletter Sicherheitstechnik und fachkundigen Helfern macht das möglich. Außerdem wartet auf die Sieger des Newcomer-Kurzvortragwettbewerbs als Hauptgewinn die Möglichkeit, in einer Globetrotterfiliale den vollständigen Vortrag vor großem Publikum zeigen zu können. Ein Ansporn für die Referenten und für die Zuschauer ein Grund mehr, ihre Wertungen bedacht zu vergeben. Wir freuen uns über diese Unterstützung.
Dschunke gerät bei Ankunft in Rio de Janeiro in eine spektakuläre Militärparade
[07.02.2008]
Unsere Brasilianer an Bord hatten ihr Heimatland für Monate, einer sogar über 2 Jahre nicht gesehen. Dementsprechend groß die Vorfreude, nach der Atlantiküberquerung endlich am Ziel unserer Reise anzukommen! Freunde und Familienangehörige erwarteten den 4-Master an der Copacabana, vor der das Schiff unter vollen Segeln kreuzte. Dann gab es kein Halten mehr. Die Brasilianer stiegen auf ihr selbst gebautes Bambusfloß und paddelten voller Euphorie dem Strand entgegen. Praktisch zeitgleich wird die Crew der Dschunke mit vorgehaltener Maschinenpistole aufgefordert, sofort abzudrehen, um Platz für eine gigantische Militärparade zu machen. Und noch während man miteinander "verhandelt", fuhren vor tausenden Menschen am Strand, dutzenden TV-Teams und Fotografen die ersten festlich geschmückten Kriegsschiffe auf und schnitten damit der Dschunke den Rückweg ab. Rio feierte auf diese Weise das 200-jährige Bestehen seiner Marine... und die Dschunke wurde unfreiwillig zum Medienstar und Teil der bizarren Szenerie zwischen U-Booten, Zerstörern, Marine-Helikoptern, die dicht über der "Kublais Kahn II" ihren Formationsflug demonstrierten. Auch wenn das nicht organisiert war: einen spektakuläreren Empfang hätte sich die Crew der Dschunke in Rio de Janeiro nicht wünschen können!
Kuriosität am Rande: Mit der "Sao Paulo" sowie "O Globo" (die 2 auflagenstärksten Tageszeitungen der Region!) landete am nächsten Tag jeweils ein Foto der Dschunke auf der Titelseite, im Hintergrund das eine oder andere Kriegsschiff. Bemerkenswert die Interpretation der Presse: danach ließ die Marine extra eine "Caravelle" aus der Zeit der Gründung der Marine auffahren. Die Crew der "Kublais Kahn II" amüsierte sich daraufhin köstlich!
Rainer Marschel
Crewmitglied
Dschunke in Rio angekommen!
[28.01.2008]
Hurra! Endlich geschafft! Gestern sind wir mit der Kublais Kahn bei bestem Wetter in Rio de Janeiro eingelaufen. Obwohl "nur" 750 Seemeilen von Salvador aus zu bewältigen waren, mussten wir uns sputen, pünktlich in der Hauptstadt des Karnevals einzulaufen. Aber Ausruhen ist noch längst nicht angesagt. In den nächsten Tagen werden uns nicht mehr die Wellen des Atlantik bewegen, sondern mitreißende und heiße Rhythmen des immer populären Sambas!
Festivalinfos
[24.01.2008]
Wer noch einen Platz zum übernachten sucht, hier eine Empfehlung von uns. Jugendherberge in Schwarzburg - Entfernung ca. 20 km - 30Min. Fahrtzeit. Sie erreichen die Leiterin Frau Künzer unter der Tel.-Nr. 036730-22223.
Preise: Ü/F: 13,10 Euro
Ü/HP: 18,00 Euro
Weitere Übernachtungsmöglichkeiten können angefragt werden über die Saalfeld-Inforamtion - Tel.: 03671-33950.
Angekommen in Amerika!
[11.01.2008]
Seit dem 30.12. liegt sie nun schon im Hafen von Salvador de Bahia: die ebenso alte, wie ehrwürdige "Kublais Kahn II". Nach 22-tägiger Überfahrt von den Kap Verden über den Atlantik. Lange Zeit sollte nicht klar sein, ob man Silvester noch irgendwo draußen auf dem Meer verbringt oder schon im Nordosten Brasiliens. Eben jener Region, die sich bis heute am meisten ihre afrikanischen Einflüsse bewahren konnte.
Seit der Ankunft wird die Dschunke permanent von Seglern aus aller Welt, die in der nahe Marina vor Anker liegen, bestaunt und oft auch fotografiert. Auch für südamerikanische Verhältnisse ist die Dschunke aus Deutschland ein höchst exotisches Schiff und nicht selten auch Anlass für den einen oder anderen internationalen Besuch an Bord. Selbst "alte Bekannte", denen man schon auf den Kapverden begegnet war, ankerten jetzt auf der anderen Seite des Atlantik wieder neben der "Kublais Kahn II"-unglaublich!
Was machst du als erstes, wenn wir nach 3 Wochen auf See in Salvador ankommen? Diese Frage machte tagelang die Runde auf dem Schiff. Die Antworten reichten von frischen Mangosaft- oder Biertrinken über ausgiebig mit Süßwasser duschen bis hin zu einer ordentlichen Fleischmahlzeit. All diese Wünsche ließen sich in Salvador binnen kürzester Zeit erfüllen, andere eher nicht. So blieb die Hoffnung, nach wochenlangem Verzicht auf Fisch (nur einmal waren die Angelversuche auf dem Atlantik so erfolgreich, dass alle richtig satt wurden!!!) endlich im Hafen schneller etwas an die Angel zu bekommen aus schwer nachvollziehbaren Gründen unerfüllt. So blieb letztlich nur der Fischmarkt, auf dem gleich 3 kg Sardinen geordert wurden, mit denen freilich die an Bord verbliebenen 6 Crewmitglieder auch sofort hoffnungslos überfordert waren und das Essen dann auch gleich für fast 3 Tage reichte!
Salvador de Bahia: die Hauptstadt des Sklavenhandels! Nirgendwo sonst geht es in Südamerika afrikanischer zu als gerade hier. Es gibt Tänze und Trachten, die lassen bei der Crew fast die Vermutung aufkommen, als sei man auf dem "falschen Kontinent" gelandet! Aber genau das macht Salvador so ungeheuer spannend.
Die sprichwörtliche Lebensfreude der Brasilianer überträgt sich sofort auf die Mannschaft von der Dschunke. Salvador scheint Wochen vor dem Karneval so richtig zur Hochform aufzulaufen - sollte das noch steigerungsfähig sein können? Unglaublich, aber die Einheimischen sind sich sicher: es geht noch ganz anders: das kann die Crew dann aber gleich im Epizentrum des Karnevals erleben: 1.500 Seemeilen weiter südlich: in Rio!!!
Rainer Marschel
Crewmitglied der "Kublai's Kahn II"
Gewinner bei uns
[28.12.2007]
Wir erleben ja oft Unglaubliches, aber dass Schwiegervater und Schwiegersohn bei uns an Bord der Dschunke Flitterwochen verleben, dass hätten wir uns nicht träumen lassen!
Rolf aus Norddeutschland ist ein echter Globetrotter, war mal Chief auf einem U-Boot und in der ganzen Welt unterwegs. Was Wunder, dass er diese Reiseleidenschaft an seine Tochter vererbte – und die nun wieder mit dem Sieg in einem Preisausschreiben unter www.globetrotter.de einen Trip zu uns auf die Dschunke, die vor den kapverdischen Inseln lag, gewonnen hatte. Eine Reise für zwei, also kam Gustav mit, ihr langjähriger Freund, den sie noch zwei Tage vor Reiseantritt geheiratet hatte. Allerdings konnte die Gewinnerin selbst nicht zu uns kommen, denn als Hochschwangere durfte sie nicht mehr fliegen – und so gehörten Schwiegervater Rolf und Schwiegersohn Gustav für ein paar Tage zu unserer Crew. Wir haben uns sehr darüber gefreut – nicht nur, weil wir mit ihnen sehr gut fachsimpeln konnten (siehe Foto) und Rolf Batata sehr fachmännisch in einen Überlebensanzug verpackte. Schade, dass sie vor unserem Start über den Atlantik wieder von Bord mussten, aber schließlich wurden sie ja zu Hause wieder erwartet ...
Es zeigt sich also immer wieder: Die „Kublai’s Kahn II“ ist eine Menschenzusammenbringerin.
Nur Wind und Wellen
[13.12.2007]
Nur Wind und Wellen noch um uns und unserer „Kublai’s Kahn II“! Wir sind wieder unterwegs – und wir haben unsere größte Strecke auf dem offenen Meer vor uns: mindestens 2200 Seemeilen, bis wir hoffentlich irgendwo zwischen Salvador und Porto Seguro an der brasilianischen Küste landen werden.
Auch wenn wir gen Südwesten wollen, halten wir zunächst Kurs Süd. Wir müssen es schaffen, die St. Paul-Insel, ein unbewohntes Eiland mit gefährlichen Untiefen in Äquatornähe, östlich zu passieren. So wird es uns gelingen, den Kalmengürtel da zu queren, wo er am schmalsten ist. Dort treffen der Nordost- und der Südostpassat zusammen, was in einem nach Osten hin immer gefährlicheren Gebiet Windstille produziert. Da wir auf Motorkraft und auf modernes GPS-gestütztes Navigieren verzichten, wird das eine echte Herausforderung. Erst nach der Äquatorüberquerung östlich des 30. Längengrades halten wir dann westlicheren Kurs. Und hoffen auf guten Wind.
Der trägt uns nun weg von der Alten Welt. Wir sind gespannt, ob wir die Route, die Brasiliens Entdecker, Pedro Àlvares Cabral nahm, finden. Der Nordostpassat, der von der Sahara her über die Kapverdischen Inseln wehte, wurde in den vergangenen Tagen immer stabiler, die Vorratskammern und Tanks sind gefüllt, die Crew kann es kaum noch erwarten – die Dschunke ist startklar. Also heißt es nun – mit Didiplay im Ohr: Setzt die Segel und lichtet den Anker. Wir verabschieden uns bis Brasilien, denn ohne moderne Technik gibt es auch keine News.
Dschunke kurz vor der Abreise
[07.12.2007]
Während durch Deutschland Weihnachtsweisen hallen und sich in unserem Saalfelder Büro in die Vorfreude auf das Jubiläums-Dia-Festival immer mehr die Arbeit der Vorbereitung dazu mischt, läuft bei uns auf den Kapverden an Bord der „Kublai’s Kahn“ der Count Down zum Start über den Großen Teich. Sicher, wir sind nicht die Ersten, die den Atlantik mit dem Segler überqueren, und auch nicht die Einzigen. Aber wir werden uns genau wie der Portugiese Pedro Álvares Cabral, der vor reichlich 500 Jahren Brasilien entdeckte, nur auf die Natur verlassen und auf moderne Technik weitestgehend verzichten. Das heißt: Wir bestimmen mit Sextant, nautischen Tabellen und dem Stand der Sterne den Kurs auf den etwa 2000 Seemeilen bis zur brasilianischen Küste. Und wir lassen uns vom Nordostpassat treiben.
Noch warten wir auf den richtigen Wind, aber er wird von Tag zu Tag besser. Den reichlichen Monat, den wir jetzt im Hafen von Mindelo auf Sao Vincente liegen, nutzten wir für dringende Arbeiten an der „Kublai’s Kahn“, immerhin ist die Dschunke mit uns jetzt schon wieder 3500 Seemeilen seit unserem Start in Rostock unterwegs. Da waren Segel zu flicken, ein Mastfuß zu stabilisieren, Algen am Bootsrumpf zu entfernen, Vorräte für die kommenden Wochen zu bunkern und, und, und.
Auch hat die Zusammensetzung der Crew noch einmal gewechselt. Axel ist seit einer Woche mit an Bord, so kann sich Peter ganz dem Navigieren und der Dschunke widmen, während Axel für die Mannschaft zuständig ist. Außerdem gehört mit Rainer Marschel ein Journalist vom MDR zum Team, der die Tour auf den Spuren von Cabral dokumentiert (wie Ihr im Bild sehen könnt), wenn er nicht gerade Wache schiebt.
Also: Freut Euch schon mal auf’s Dia-Festival, zu dem es einen ersten Bericht von unserer Brasilien-Entdeckung geben wird, und auf die TV-Sendungen dann. Doch vorher feiert schön Weihnachten – das wir auf hoher See, irgendwo in der Nähe des Äquators, erleben werden.
Hurra! Das Thüringer Dia-Festival geht in die 10. Auflage. Die Ansprüche an gute Vorträge sind gewachsen. Was einmalig bleibt, ist das Saalfelder Flair. Ob zum 10. oder zum ersten Male - seid herzlich willkommen. Feierlich eröffnet wird das 10. Festival am 21.02.2008 um 17:00 Uhr durch unseren Bürgermeister Herrn Graul.
Es erwartet Euch nicht nur ein hochkarätiges Vortragsprogramm mit Spitzenreferenten, sondern wie immer auch das beliebte Rahmenprogramm und Qutdoor-Events, dazu gehört das Wintercamp mit Lagerfeuer, zwei Partyabende (Fr. und Sa.) im großen Festzelt mit didiplay und Göran vom Musikcafe Zinna, zusätzlich zum Hauptprogramm Newcomer-Kurzvorträge im Kleinen Saal, abwechslungsreiche Informations- und Verkaufsstände im Foyer für mehr als nur den schnellen Einkauf und mehr wartet auf die Teilnehmer. Neu und einmalig zum runden Festivalgeburtstag wird ein „Abenteuermuseum“ im Meininger Hof eingerichtet. Bereits am Freitag besteht die Möglichkeit, ohne Zusatzkosten an gemeinsamen Outdoortouren mit namhaften Referenten teilzunehmen. So z. B. Paddeln auf der Saale, Ski-Fahren und Husky-Schlitten-Touren auf dem Thüringer Wald mit „Täve“, Rad fahren entlang der Saale, Klettern im Hochseilgarten (witterungsabhängig). Wo notwendig, stellt für die An- und Abreise das Reisebüro Schumann-Reisen einen Bus-Shuttle. Alle Infos und das komplette Programm gibt's wie immer hier.
Karten sind ab sofort in unserem Online-Shop erhältlich.
Dschunke auf den Kap Verden angekommen
[07.11.2007]
Hi ihr,
sind gestern besten in den Kap Verden angekommen und froh darüber wieder ein Stück des Weges geschafft zu haben. Die nächsten Wochen bis zum Start werden wir wohl noch viel am Boot arbeiten müssen. Aber egal. Es ist hier alles andere, als grün (verde). Es ist die reinste Wüsteninsel und der Typ, der den Reiseführer geschrieben hat, in dem die Stadt hier (mindelo) unter anderem das Attribut "kosmopolitisch" erhalten hat, war ein echter Visionär. Oder ein Humorist. Der Offenstall von Zinna ist jedenfalls kosmopolitischer. Bin noch etwas knülle. Melde mich demnächst wieder.
Alles Beste
Peter
"Erdanziehung - die grosse Reise" von Susanne Bemsel & Daniel Snaider
Pack’ mas! Obwohl das Fahrrad bisher genauso wenig zu Susi Bemsel und Daniel Snaider passte wie Lederhosen zu Japanern, stiegen die beiden Bayern auf ihre Räder. Ihr Ziel: Feuerland, das Ende der Welt. Eine "große Reise", humorvoll erzählt, packend und voller Emotion.
Letztendlich sollte sich ihr Bogen jedoch einmal um den Erdball spannen. Erst nach vier Jahren und fünf Kontinenten kehrten Susi und Daniel mit einem alten, dreirädrigen Taxi, einem Tuk Tuk aus Asien, in ihre Heimat zurück.
Ein Abenteuer hautnah am Lebensrhythmus der Erde.
„Kublai’s Kahn II“ hat Afrika erreicht
[11.10.2007]
Seit gestern befindet sich unsere Dschunke in Afrika in Agadir, der Stadt die auch die Hauptstadt des Südens und erster Fischereihafen von Marokko genannt wird. In dieser Hafenstadt am Atlantik, etwa 500 km südlich von Casablanca wollen nun Kapitän Peter Glöckner und seine internationale Crew die Überfahrt bis zu den Kanarischen Inseln vorbereiten. Von dort aus geht es nach kurzem Aufenthalt weiter auf die Kapverden, wo dann Ende November die Überfahrt nach Südamerika beginnen wird. Bisher hat es der Wettergott gut gemeint, nicht nur mit afrikanisch mildem Klima, nein auch mit perfektem Segelwind während der Überfahrt von Portugal bis Marokko.
Sonderheft zum Festival
[04.09.2007]
Ab sofort können Sie über unseren Weltsichten-Shop das Magazin "Weltenbummler-Spezial" für eine Schutzgebühr von 2,00 Euro käuflich erwerben. Hierbei handelt es sich um ein Sonderheft mit einer Zusammenfassung der letzten Jahre anlässlich des 10. Thüringer Dia-Festival in Saalfeld vom 21. - 24.02.2008, mit Geschichten rund ums Festival und Axel & Peter's letzter Amazonastour sowie einer ausführlichen Vorschau auf das Programm im nächsten Jahr.
Nach bewegenden Abschiedsszenen zur Hanse-Sail 2007 in Rostock ging's nun aber endlich wieder los. Wir haben die braunen Segel gesetzt und sind unterwegs Richtung Afrika - Kap Verden. Kurz vor der Durchfahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal haben wir vom Urlaubsschiff umgerüstet für die nächste Expedition. Mit internationaler Crew und bei gutem Segelwetter sind wir schon zu einem Drittel durch die Biskaya gesegelt und wenn der Wettergott uns weiter so gut gesinnt ist, werden wir in den nächsten 2 Tagen La Coruna in Spanien erreichen. Auf diesem Wege nochmals allen die uns in Rostock besucht und mit vielen guten Wünschen, Geschenken und Ratschlägen verabschiedet haben, herzlichen Dank und wir werden uns auf alle Fälle weiterhin hier auf dieser Seite melden und die Weiterfahrt der Dschunke dokumentieren.
Herzliche Grüße
Peter und die gesamte Crew
der "Kublai's Kahn II"
Am 17. und 24.08.2007 jeweils 11.00 Uhr im 3sat - Wiederholung der letzten beiden Teile über eine Dschunkenreise voller Abenteuer.
Der Schock saß tief: Im Frühjahr 2003 kamen sie knapp mit dem Leben davon. Der Ozean verschlang die Dschunke, mit der sie von Asien nach Europa segeln wollten. Nun wagt es das "Weltsichten"-Team erneut, mit einem althergebrachten Segelschiff zu einer Reise auf Marco Polos Spuren anzutreten. Axel Brümmer und Peter Glöckner wollen mit ihrer Crew Küsten ansteuern, an denen der wohl bedeutendste Reisende des Mittelalters anlegte.
Letzte Chance
[08.08.2007]
Morgen startet in Rostock die Hanse-Sail 2007. Für alle die unsere Dschunke noch einmal besuchen wollen ist das die letzte Chance, denn am Sonntag geht es los Richtung Kap Verden um von da nach Brasilien zu starten. Unser Liegeplatz ist direkt neben der Goerg Büchner an der Einfahrt zum Stadthafen Rostock. Wir freuen uns auf Euch und sehen uns hoffentlich alle in Rostock wieder.
Noch drei Wochen bis zum Start Richtung Kap Verden
[18.07.2007]
Nachdem die „Kublai´s Kahn II“ nun fast ein Jahr in Deutschland verweilte, rückt der Zeitpunkt zum nächsten großen Abenteuer näher!
In der Marina Kröslin bei Usedom überwinterte die Dschunke für Wartungen, war dann im Juni in Stralsund und zur 125. Kieler Woche zu Gast: „Ne, so een Schip wear up de Kieler Woche no ne west, nu verklickert mi mol, wat dat soll “, so etwa sagte der alte Käptn aus Hamburg und ließ sich ausführlich das Schiff von den Crewmitgliedern zeigen. So war die „Kublai´s Kahn“ eine Woche lang ein echter Hingucker, wenn sie Tag für Tag die Zugbrücke an der Hörn passierte, um unter vollen Segeln auf der Kieler Förde zu kreuzen. Die Mannschaft nutzte die Törns für die Ausbildung seemännischen Wissens wie Rettungs- und Wendemanöver. Täglich gegen 17 Uhr wieder am Liegeplatz festgemacht, warteten schon die Besucher auf die Gelegenheit, mehr über das Schiff und seine internationale Crew zu erfahren oder beim „Ankerhiven“ selbst einmal Hand anzulegen.
In diesen Tagen ist die chinesische Dschunke zur Travemünder Woche (20. bis 29.7.) und kann dort im Fischereihafen besichtigt werden. Anschließend geht es schon in den Heimathafen Rostock, denn hier startet sie zur Hanse Sail 2007 Richtung Afrika! Hier bietet sich also die letztmalige Möglichkeit, die Dschunke in Deutschland zu besuchen! Auf „Kublai´s Kahn“, die am Bug der Georg Büchner im Stadthafen anlegt, wird es eine Menge zu erleben geben: vom Ankerliften und Segelhochziehen über Kinderschminken und spannenden Seemanngeschichten bis zu brasilianischen Flair mit Caipirinha und Sambatanzeinlagen - passend zum nächsten großen Ziel: Brasilien!
In nur knapp drei Wochen also verlässt die Dschunke am 12.8. Rostock, Deutschland und bald auch Europa, bevor sie im Dezember von den afrikanischen Kap Verden aus über den Atlantik segeln wird, um pünktlich zum Karneval in Rio de Janeiro anzukommen.
Meldung von Peter - die letzten Wochen . . .
[13.06.2007]
... waren wir im Wald. Das Goldfieber am Rio Juma ist zwar schon wieder im abklingen, die Zerstörung des Urwaldes aber bleibt zurück und wird wohl noch verstärkt, wenn nun mit großen Maschinen dem gelben Metall zu Leibe gerückt wird. Aber dies ist bei weitem nicht so schlimm wie die Strassen, die aus dem Süden in das Herz des Amazonas geschlagen wurden und werden und den großen Rinderfazendas den Weg bereiten!
Der Rio Sucunduri hielt sich mit Stromschnellen in Grenzen. Selbst Holzräubern lag er wohl zu weit abseits, so dass die Ufer das boten, was wir uns erwünscht hatten - einfach unberührten Urwald! Der Canuma dagegen, auf dem wir durch ein Indianerreservat kamen, faszinierte durch seine Dimensionen. Dieser Nebenfluss eines Seitenarmes eines Nebenflusses des Amazonas war an seiner schmalsten Stelle gerade mal so einen Kilometer breit! Natürlich blieb dabei dei Strömungsgeschwindigkeit auf der Strecke. Die kam dann erst auf dem Parana wieder, welcher uns im Handumdrehen nach Maues beförderte, wo Axel nun seine x-te Malaria ausheilen kann.
Alles Beste
Peter
Aktueller Hinweis
[05.06.2007]
Wir verabschieden uns mit der Dschunke aus der Marina Kröslin - herzlichen Dank für die gute Zeit !
Wir sind in den nächsten Wochen bei folgenden Hafenfesten dabei:
Stralsund Sail vom 07. - 10.06.
Kieler Woche vom 16. - 24.06.
Hanse Sail Rostock vom 09. - 12.08.
Schon an der Transamazonica!
[15.05.2007]
Die bissigen Sandfliegen trieben Peter und mich noch stärker als die Strömung. Selbst in Flussmitte ließen sie uns über den ganzen Tag nicht in Ruhe. Abends wechselten sie sich wie immer mit den Moskitos ab. Selbst die sonst ausreichenden Insektenschutzmittel aus der heimischen Apotheke zeigten gegen die kleinen Fliegen keine Wirkung. Allerdings hat diese Menge an kleinen Lebewesen eine immensen Wildtierreichtum zu Folge. Auf engstem Raum trifft man auf Papageien, Brüllaffen, Eisvögel, Schlangen und Krokodile und natürlich Frösche, Kröten, Zikaden und vor allem – Ameisen. Bis zum Ort Apui waren die Ufer selbst an den Wasserfällen und Stromschnellen menschenleer, was einerseits mit den Insekten, aber auch mit den Machenschaften von Landspekulanten und Rinderzüchtern im Hinterland zu tun hat.
Wir sahen zu, so schnell wie möglich dieser Grüne Hölle zu entkommen und paddelten entsprechend zügig stromab. Bevor wir in die ersehnten stressfreieren Urwälder abtauchen, denn weiter unterhalb waren wir schon einmal, genießen wir die morbide Atmosphäre des Goldgräber-Bretterbudendorfes Apui an der zugewucherten Transamazonica-Straße. Morgen gehen wir mit einer Goldsuchergruppe für einige Tage an den Rio Juma.
Am anderen Ende des Urwaldes hoffen wir in Nova Olinda an den Rio Madeira zu gelangen und schaffen es hoffentlich, ja nach Wasserstand, bis zu unserem Einsiedlerfreund Eberhardt und seiner Frau Lourdes zu gelangen.
Axel Brümmer
Impressionen aus dem brasilianischen Urwald
[09.05.2007]
Hi Ihr daheim!
Wir sind nun in Aripuana und versuchen die Sandfliegen-, Ameisen-, Bienen-, Wespen-, Mücken- und – kein Scheiß - Schmetterlingsattacken vernarben zu lassen!!! Wessen wertes Haupt schon mal in einer Wolke von rund viereinhalb Millionen Schmetterlingen gesteckt hat, weiß, was ich meine. Vielleicht ist das der Grund, weshalb so gut wie niemand Infos über unseren Fluss hat. Die Leute sind halt weise und halten sich von dem Bach fern.
Was sie allerdings nicht wissen ist, dass sich am und im Fluss so allerhand Getier mästet, was für jeden Caboclo das Schlaraffenland bedeuten würde. Affen haben wir mehr als reichlich gesehen, sogar über unseren Hängematten. Otter, Wasserschweine, ein Tapir schwamm vor uns über den Fluss, Schildkröten brauchen keine Suppentöpfe zu fürchten ... Überrascht war ich, dass es hier wirklich Schlangen gibt. Fast alle vier hatten eine prächtige Länge von gut einem Meter. Eine fand unser gelbes Gummiboot so interessant, dass sie uns einen Besuch abstatten wollte. Ich konnte sie nur mit Paddelschlägen umstimmen.
Jedenfalls hatten die ersten Wochen auf dem Bach die mit Abstand größte Wilddichte, die ich in Amazonien je entdeckt habe.
Es gibt aber auch Unschöneres zu berichten. Wir haben den fast höchsten Wasserstand im Bach, was bedeutet, dass wir an Stromschnellen keinerlei Möglichkeit haben, sie vor der Durchfahrt zu erkunden. Man kann nirgendwo aussteigen und sich einen Überblick verschaffen. Das heißt, dass wir uns durch das Gestrüpp entlang der termiten- und ameisenverseuchten Äste hangeln, bis wir matschigen Boden erreichen. Dann beginnt ein ätzendes Zusammenpacken der Sachen und des Bootes. Nun muss nur noch - und das ist der bei weitem allerschwerste Part - ein Pfad durch den Busch gehackt werden und das ganze Zeug bis auf die Unterseite der Stromschnelle gebuckelt werden. Dort wird dann wieder alles aufgebaut, und wenn man dann zerkratzt, zerstochen und verschwitzt im Boot sitzt, sieht man die eigentlich ganz leichte Fahrrinne von unten sehr deutlich vor sich ... Doch bald geht das Spiel von vorne los
In der Nähe von Aripuana hat Peter eine kleine Heldentat vollbracht. Ein Caboclomädchen spielte auf einem dicken, über dem Wasser hinausragenden Stamm mit einem kleinen Wollknäuel, einer ganz jungen Miniwildkatze. Eigentlich sollte aber sie angeln. Als sich die Schnur bewegte, setzte sie ihr Kätzchen auf dem Baum ab, um nach dem Fisch zu sehen. Das Plüschtierchen tapste unsicher herum und plautzte ins Wasser. Innerhalb von Sekunden strich eine lange Krokodilschnauze (genaugenommen war es ein Kaiman) durch das Wasser auf das fiepende, strampelnde Spielzeug zu. Da sprang Peter sprang in unseren gelben Kahn, vertrieb das Raubtier und fischte das triefnasse Tierchen heraus. Glücklicherweise biss das Krokodil vor Wut nicht ins Schlauchboot. Wenn es das gewusst hätte ...
So gesehen ist es eine echte Freude, dass wir Aripuana erreicht haben (eine echte Wildweststadt mit sehr schönem Wasserfall). Hier gibt’s kalte Cola, kaltes Bier, mal was anderes zu Essen als nur Farinha und zur Zeit den wohl heftigsten Tropenregen, den ich seit langem erlebt habe.
Viele Grüße
Euer Axel
Axel und Peter am Rande des Dschungels
[27.04.2007]
Seit März befinden wir uns auf einer längeren Reise durch Südamerika. Nach Absprachen zur Dschunkentour nach Brasilien besuchten wir das von uns und dem Saalfelder Bolivienverein seit langem unterstützte bolivianische Kinderheim „Mano Amiga“. Wieder konnten wir feststellen, wir wichtig unsere Hilfe zum stückchenweisen Ausbau eines geachteten Waisenheimes und einer Ausbildungsstätte beiträgt.
Mitten im Überschwemmungsregen saßen wir in der „Todesbahn“ durch den Gran Chaco, einer normalerweise staubigen, unwirtlichen Dornensteppe. Am Drogenumschlagplatz am Rio Paraguay reisten wir wieder nach Brasilien ein und gingen im Pantanal, dem größten Sumpfgebiet der Welt, den Gerüchten nach über 10 Meter langen Anacondas nach. Leider blieb es bei Geschichten von angeblichen Augenzeugen, die erlebt hätten, wie so ein Ungeheuer einen Reiter samt Pferd verschlungen habe. Die Geschichte war jedenfalls schön dramatisch.
Durch den brasilianischen Mato Grosso, was großer Wald bedeutet, führte uns die Reise entlang endloser Sojafelder für die Biodieselproduktion. Dort war vor 5 Jahren noch Dschungel. Am Ende der Felder, in Juina, grassierte vor kurzer Zeit noch das Diamantenfieber. Seit das „wilde“ Schürfen verboten wurde, kontrolliert eine große Bergbaufirma das Gebiet und beutet die letzten (illegalen) Schürfer bis aufs letzte aus.
Im nebenan befindlichen Indianerreservat haben die dortigen Stämme Landrechte erkämpft. Leider nutzen das einige zum unkontrolliertem Holzeinschlag, was durch den Besitz großer Landcruiserautos demonstriert wird.
Wir werden nun per Schlauchbootkayak am Indianerreservat entlang bis zum Rio Aripuana und dem Rio Madiera im Wildwasser paddeln und dabei voraussichtlich auf mindestens 6 große Wasserfälle in unserem Flusslauf treffen. In diesem wegelosen Gebiet werden wir wohl außer Goldgräbern und scheuen Indianern niemandem in den nächsten Wochen begegnen.
Axel und Peter melden sich aus Brasilien
[22.03.2007]
In Vorbereitung der Weiterreise der Dschunke ab Herbst 2007 haben Axel und Peter bevor sie in den Amazonas abtauchen in verschiedenen TV-Sendern Brasiliens über ihr Projekt berichtet, aber auch Shows vor dortigem Publikum gehalten. Das nebenstehende Foto zeigt Axel im Sport-TV von Rio. Weiter geht nun erst noch über Paraguay nach Bolivien, dort treffen die Beiden mit der Reisegruppe des Samaipata-Vereins zusammen. Schwerpunkt des Aufenthaltes sollen die Besuche in den Heimen sowie Einrichtungen in Samaipata sein. Die mitreisenden Jugendlichen werden für die Zeit des Aufenthaltes den direkten Kontakt mit den bolivianischen Kindern pflegen. Danach reisen Axel und Peter weiter zur angekündigten Expedition in den brasilianischen Regenwald.
Von Beiden an alle herzliche Grüße sowie schöne und erholsame Osterfeiertage.
Wir starten in den brasilianischen Regenwald
[07.03.2007]
Am Freitag den 09.03. geht es los, wir starten für die nächsten Monate unsere neue Expedition in den brasilianischen Regenwald. Wir wollen uns neben des weiterlaufenden Dschunken-Projektes ein halbes Jahr mit unseren Kanus Zeit nehmen, um über weitere unerschlossene Amazonasgebiete, deren Natur sowie den bedrohlichen Wasserrückgang und die damit verbundenen Auswirkungen für die Menschen zu berichten. Denn im „El-Niño-Jahr 2007“ treffen Naturgewalten und die vom Menschen verursachte Klimaverschiebung in Form der voranschreitenden Austrocknung besonders deutlich zusammen.
Im Jahr 2002 wurde eine neue Amazonasquelle entdeckt. Damit ist der südamerikanische Strom länger als der Nil und außerdem der, bisher noch, wasserreichste Fluss der Welt. Bei unserer diesjährigen Tour wollen wir prüfen, ob der Amazonas mit der Dschunke befahrbar ist. Aber nicht nur mit dem Paddelboot, sondern auch per Fahrrad auf der dschungelüberwucherten Transamazonica werden wir zum größtem Sambafestival, zu alten Freunden und zu selbstverwalteten Indianergebieten reisen.
Mit den neusten Erfahrungen und Entwicklungen in Brasilien wird dann nach unserer Rückkehr der Amazonas-Vortrag überarbeitet und aktualisiert.
Axel & Peter
Veranstaltungshinweis
[07.02.2007]
Am 09.02.2007 - 19.30 Uhr sind wir in der Wartburgsparkasse Eisenach mit unserem Vortrag "Die Dschunke" zu Gast. Veranstaltungsort ist die Hauptstelle der Sparkasse am Markt in Eisenach. Weitere Termine in unserer Terminübersicht.
Fernseh-Abend über die Marco-Polo-See-Tour 2003-2006
[06.02.2007]
Drei Reise-Reportagen aus dem MDR-Programm werden bei PHÖNIX wiederholt
Drei Jahre sind Axel und Peter gesegelt - auf den Seewegen von Marco Polo. Drei Jahre lang haben in manchem Hafen Fotoreporter und Kameraleute auf die Thüringer Dschunke gewartet. Aber nur ein Kamerateam hat das Abenteuer von von Anfang verfolgt: Autor Marian Riedel, Kameramann Andreas Hüttig, Assistentin Nancy Seidel und die Cutter Hans Radschiner und Christian Böttger gehören heute zu den langjährigsten Partnern der Weltsichten-Mannschaft in Saalfeld. Das Filmteam von alpha tv aus Gera reiste bis nach Sulawesi, besuchte die Dschunke in der Andamanen-See, war auch im Mittelmeer an Bord und begleitete Axel und Peter von Asien bis Europa bei Landausflügen. Davon berichten die drei Reise-Reportagen, die ihre Erstsendung im MDR erlebten und für hohe Zuschauerzahlen sorgten. Jetzt sind alle drei halbstündigen Filme noch einmal zu sehen: bei PHÖNIX, dem Ereignis- und Dokumentations-Kanal von ARD und ZDF.
Am 20. Februar, ab 21.00 Uhr.
Festivalnews & Buchpremiere
[23.01.2007]
Pünktlich zum 9. Thüringer Dia-Festival ist es nun fertig geworden - unsere neue Reiseerzählung "Die Dschunke - Vagabunden auf der Seidenstraße des Meeres". Zur Buchpremiere im Meininger Hof am 27.01. - 20.00 Uhr im kleinen Saal gibt es eine Buchlesung mit anschließender Autogrammstunde und wie es sich gehört zur einer Premiere, bekommen alle Interessenten noch den Original "Kublai's Kahn" Bootsstempel ins Buch.
wichtige Information:
Eintrittskarten zum Festival können ab sofort nur noch telefonisch unter der Nr. 03671 - 46 11 93 vorbestellt werden.
In einer Woche ist es nun wieder soweit, die Vorbereitungen auf unser 9. Thüringer Dia-Festival laufen auf Hochtouren. Noch mal der Hinweis an alle unsere Gäste, bitte vergesst nicht unseren Fotowettbewerb zum Thema „Liebe“ und „Leid“, Leica stellt wieder ganz besondere Preise für die Gewinner der beiden Kategorien zu Verfügung. Und noch eine Ankündigung in eigener Sache, anlässlich der Premiere und Neuerscheinung unseres Buches „Die Dschunke – Vagabunden auf der Seidenstrasse des Meeres“ gibt es am Samstag, den 27.01.2007 – 20.00 Uhr eine Buchlesung von uns im kleinen Saal im Meininger Hof – Eintritt frei. Am Sonntag, den 28.01.2007 – 14.00 Uhr an gleicher Stelle eine Lesung mit der iranischen Kinderbuchautorin Isabel Abedi. Sie liest aus Ihrem 2006 erschienen Buch „Verbotene Welt“. Hier verschwinden berühmte Bauwerke in aller Herren Länder – und besonders Kinder ab 10 Jahren können was erleben. Musikalisch begleitet wird sie vom charismatischen Sänger, Komponist und Gitarrist Eduardo Macedo aus Brasilien.
Wie Ihr seht, ein vollgepacktes, interessantes und sehr abwechslungsreiches Rahmenprogramm runden unser Festival wie immer zu einem ganz besonderen Wochenenderlebnis für alle Weltenbummler, Fotofreunde, Leser und viele mehr ab.
Wir freuen uns auf Euch
Axel & Peter
Achtung:
Festival-Special – alle Bildbände + CD – Gesamtpreis: 25,00 Euro
Festival-News
[11.01.2007]
Liebe Festivalbesucher,
in einigen Tagen ist es wieder soweit. Wir starten das 9. Thüringer Dia-Festival in Saalfeld. Für alle die noch keine Karten haben, besteht noch die Möglichkeit online oder über die Tickethotline 03671-46 11 93 Karten zu bestellen . Der Vortrag „Panamericana“ ist allerdings nun schon seit zwei Wochen ausverkauft, für alle anderen Vorträge gibt es noch Restkarten. Auch für das Rahmenprogramm haben wir uns wieder einige Besonderheiten einfallen lassen. So werden wir am Samstag und auch Sonntag jeweils 10.00 Uhr eine gratis Sonderveranstaltung geben. Am Samstag sehen sie dazu Mitglieder der Rallye Dresden – Banjul, die im März 2006 mit einem Lada Baujahr 1980 die über 7.000 Kilometer bis ins entfernte Gambia gefahren sind, Thüringer die es auf Schwalbe-Mopeds bis zum Nordkap geschafft haben und zwei Bayern die nach Heimkehr von Ihrer 4-jährigen Weltreise nicht nur ein asiatisches Tuk Tuk im Gepäck hatten. Am Sonntag dürfen wir dann passend zu unserer letzten Reise die „Original 1. Kölner Piraten“ begrüßen, die uns eine Inszenierung des Piratenlebens aus dem 17./18. Jahrhunderts auf die Bühne bringen. Weitere Ehrengäste werden der brasilianische Musiker Eduardo Macedo sowie die iranische Kinderbuchautorin Isabel Abedi sein. Ganz besonders freuen wir uns, dass einige unserer Referenten nicht nur ihre tollen Vorträge sondern auch Equipment Ihrer Reisen mit zum Festival bringen werden, wie z.B. Holger Greiner-Petter sein Zelt und diverse Ausrüstungsgegenstände seiner Kanada-Expedition, Konstantin Abert Karten und Dekomaterial der extremen Russlandreise und Henno Drecoll einen ganz besonderen australischen Grill. Dieser soll bei unsere Lagerfeuerfete auf dem Wintercampingplatz am Freitag-Abend getestet werden. Also lasst Euch überraschen, wir freuen uns auf unsere Gäste
Axel & Peter
Dschunke im Winterlager
[07.12.2006]
Unsere Dschunke liegt in der „Marina Kröslin“ (Insel Usedom) im Winterlager. Peter kümmert sich bis zur Ablösung mit weiteren Crewmitgliedern um die täglich anfallenden Wartungsarbeiten und schreibt weiter fleißig am Reisebuch über die letzte Tour. Wie schon erwähnt soll es bis zum Diafestival im Januar 2007 fertig sein.
Wir wünschen allen noch eine schöne Adventszeit, friedliche Weihnachtsfeiertage und ein gesundes neues Jahr 2007 und wer noch keine Weihnachtsgeschenke hat, es gibt noch Eintrittskarten für unser 9. Diafestival. Bestellungen können online gemacht werden oder aber auch telefonisch über die Kartenhotline 03671- 46 11 93.
Verlagsneuerscheinung „Die Dschunke“
[23.11.2006]
Axel und Peter reisen auf ihre eigene Art. Per Dschunke folgten sie der Spur, die der venezianische Reisende Marco Polo vor über siebenhundert Jahren zu Fuß, Pferd und Schiff zurücklegte. Begegnungen und Erlebnisse vielfältigster Form erzeugten eine unvergängliche Stimmung, die heute wie zu Marco Polos Zeiten das Flair dieser einmaligen Route ausmacht. Über all das und noch viel mehr berichten Axel und Peter in ihrem neusten Buch „Die Dschunke – Vagabunden auf der Seidenstrasse des Meeres“ Eigentlich sollte es ja bis Weihnachten fertig sein, nun müssen alle Leser doch noch einen Monat länger warten. Zum 9. Thüringer Diafestival vom 26. – 28.01.2007 wird das Buch dann in Erstauflage und druckfrisch präsentiert werden.
Hardcover
ISBN: 3-934996-13-2
Preis: 22,90 Euro
272 Seiten, 35 farbigeAbbildungen
Dirk Bleyer mit dem Vortrag „Neuseeland“ in Thüringen
[02.11.2006]
Kaum ein anderes Reiseziel bietet so viele Eindrücke so nah beieinander. Zwei Kulturen - die europäische und die polynesische - existieren hier und Landschaften wie sie gegensätzlicher nicht sein können: tropische Regenwälder und eisige Gletscher, Hochgebirge und Südseestrände, zerklüftete Fjorde, sanftes Weideland und brodelnde Geysire.
Termine:
05.11.2006 – 17.00 Uhr Clubzentrum „Comma“ in Gera
06.11.2006 – 19.30 Uhr Wotufasaal Neustadt
08.11.2006 – 19.30 Uhr Stadthalle Zeulenroda
Das Thüringer Dia-Festival geht nun schon in die 9. Auflage. Auch in diesem Jahr haben wir wieder Spitzenreferenten mit Ihren Vorträgen verpflichten können. Ganz besonders freuen wir uns, dass Peter Gebhard mit seinem neuen Vortrag „Panamericana“ und „Island“ dabei sein wird, wie auch auf die beiden Gewinner der Kurzvorträge von 2005 und 2006. Als Auftakt am Freitag gibt es für alle Interessierten einen Workshop zum Thema „Reisemedizin“ von Dr. Kai Stietenroth – Mitarbeiter bei „Ärzte ohne Grenzen“ . Zum Festivalsonntag ab 10.00 Uhr gibt es eine Sondervorstellung passend zur letzten Reise von Axel und Peter mit den „Original 1. Kölner Piraten“, sie erleben die Inszenierung des Piratenlebens des 17./18. Jahrhunderts. Lasst Euch überraschen...
Mehr Infos und das gesamte Programm findet Ihr unter dem Button Festivals.
Karten sind ab sofort in unserem Online-Shop erhältlich.
Endlich angelaufen ...
[27.09.2006]
Seit neuestem sind wir mit unserer aktuellen Live-Multivisionsshow „Die Dschunke – Mit Fahrrad und Viermaster von China nach Europa“ unterwegs. Der überwältigende Applaus bewies uns, dass unser Live-Vortrag durch die moderne Projektions-Technik mit separaten Videosequenzen, großen Anklang findet. Mit Spannung verfolgten die Zuschauer den weiten Weg unserer Dschunke von China nach Europa.
Die Vortragstermine finden Sie unter dem Button „Diavorträge“. In den nächsten Tagen wird dort auch das Programm des 9. Thüringer Dia-Festivals zu finden sein.
Veranstaltungshinweis
[25.09.2006]
Die Fotoausstellung „Weltsichten“ ist zur Zeit in Arnstadt, SL-Treff, Karl-Marienstraße 18 zu sehen. In unserer kirgisischen Jurte werden dort u.a. am Freitag, den 29.09. um 21.00 Uhr „Märchen zur Nacht für Erwachsene“ von Ute Wall erzählt, für das besondere Flair sorgt der orientalische Tanz der Gruppe „Qurra – Tul-Ain „Freude meiner Augen“. Telefonische Voranmeldung bitte unter 0162-1660852.
Höhepunkt wird dann am 04.10.06 – 20.00 Uhr in der Stadthalle in Arnstadt unsere Live-Multivisionsshow „Die Dschunke – mit Fahrrad und Viermaster von China nach Europa“ sein. Weitere Termine der neuen Show finden Sie in unserer Terminübersicht.
Unsere Fotoausstellung "Auf Marco Polo's Spuren" gibt es noch bis Ende Oktober in der Leica-Galerie in Zingst zu sehen.
Terminübersicht
[14.09.2006]
Die ersten Termine mit unserem neuesten Vortrag „Die Dschunke – Mit Fahrrad und Viermaster von China nach Europa“.
Am 11.09.06 sind Axel & Peter zu Gast in der MDR-Sendung "Hier ab Vier" - Beginn: 16.00 Uhr.
Dankeschön
[18.08.2006]
Danke, liebe Freunde, liebe Fans, liebe Saalfelder, danke! Wir sind überwältigt. Ihr habt uns einen Empfang bereitet, den wir uns nicht hätten träumen lassen! Wir haben mit Euch ein wunderschönes Wochenende zur Hanse Sail gefeiert, und zu Hause haben das viele an den Fernsehern miterleben können. Manche haben in „Min Herzing“ auf Rügen die Party fortgesetzt bis Dienstagfrüh, haben mit Nancy und Johannes Hochzeit gefeiert.
Auf der letzten Etappe unserer Tour gelang uns noch ein schöner Erfolg: Wir ersegelten den dritten Platz in der Klasse der Traditionsschiffe zur Hiorten-Regatta quer über die Ostsee, und das, obwohl uns mitten in der Nacht der zweite Mast brach und die Mannschaft 18 Stunden in den Seilen hing, um den Mast mit Bambusstangen zu schienen.
Und, liebes Team der Hanse Sail um Holger Bellgardt: Euch ein besonders Lob und vielen, vielen Dank für Euere Unterstützung, für die perfekte Organisation, für viele gute Ideen ...
Nun ist sie zu Ende, unsere Marco-Polo-Tour. Ihr habt uns zum Dia-Festival 2001 verabschiedet, und wir radelten nach Venedig. Hier machten wir uns auf, um wie Marco Polo das Reich der Mitte zu finden. Der große Reisende des Mittelalters brachte als erster Kunde von dieser sagenhaften Welt nach Europa, von Menschen, die anders lebten. Das war auch für uns eine Herausforderung, weil es immer noch so viele Vorurteile zwischen den Menschen gibt. Auch wir blickten während unseres ersten Aufenthalts mit unseren deutschen Augen auf China – wir konnten uns nicht hineinversetzen in die anderen. Missverständnisse, die daraus resultierten, wollten wir nun ausräumen.
So fuhren wir 15 000 Kilometer mit den Rädern entlang der Seidenstraße: durch Israel, Syrien, den Iran, über den Pamir, durch die Taklamakan-Wüste bis nach Peking. Dass Axel, schwer krank, die letzten Kilometer im Krankenwagen zurücklegen musste, hielt uns nicht davon ab, nach einer Dschunke, für die Rückreise zu suchen.
Unvergessen wird uns bleiben, wie Ihr uns mit der „Aktion Dschunkentropfen“ unterstützt habt. So konnten wir unsere „Kublai’s Kahn II“ bauen, konnten dann doch in See stechen, erlebten Stürme und Flauten, überstanden den Tsunami und konnten sofort vor Ort Hilfe leisten, trotzten Piraten, boten wir korrupten Beamten mit unserer Langmut die Stirn, ach, überhaupt: soooo viele Erlebnisse, die nun in einem Buch nachzulesen sind („Im Auftrag des Khan“, ISBN 3-934996-12-4). Unser Vortrag ist bereits in Arbeit. (Termine in Kürze hier nachzulesen)
Nun liegen 20 600 Seemeilen hinter uns. Wir kamen durch 24 Ländern, und unsere Crew toppt diese Zahl sogar noch: 25 Nationen schickten 200 ihrer besten Frauen und Männer, um uns zu begleiten. Nur so wurde sie möglich, unsere Marco-Polo-Tour: Durch Freunde, die genauso „Verrückt“ sind wie wir, durch liebe Menschen zu Hause, die uns die Daumen drückten und uns den Rücken frei hielten, durch unsere Familien, durch Sponsoren, die uns mit Geld und nützlichen Dingen unterstützten. Euch allen herzlichen Dank!!!
Viele haben uns gefragt: Und nun? Wie geht es weiter? Erst einmal liegen noch zwei Baltic Sails vor uns: in Helsingør und Travemünde, dann starten die Vorträge, dann ist auch schon bald das nächste Dia-Festival in Saalfeld heran. Neue Pläne? Aber ja!
Wir sind schließlich keine Marathonläufer, wir sind nicht unterwegs, um anzukommen. Wir sind Reisende. Also: Leinen los!
07.08. – 6.30 Uhr westlich Bornholm
[07.08.2006]
Hatten guten Start, waren dabei die größere Klasse, die vor uns startete einzuholen, da brach in einer Boe (sie kam stark und etwas versetzt) am 1. und 3. Segel je ein Bambusgroßbaum (die schnell repariert bzw. ausgewechselt wurden) und der 2. Mast brach im oberen Drittel. Wanten hielten ihn in Position, so gab es zum Glück an Deck keine Schäden. Schnell hatten wir zur Stabilisierung ein Notsegel gesetzt und die ganze Nacht über schaukelnd im Mast verbracht um diesen zu schienen, dabei aber mit den restlichen Segeln im straffen Wind noch gut Fahrt gemacht. Am Montag früh konnten wir gerefft unser Hauptsegel wieder nutzen. Einige Traditionssegler haben die Regatta schon abgebrochen, wir sind noch dabei und hoffen auf einen guten Platz!
Axel
Freude auf zu Hause: Auf zur Hanse Sail!
[03.08.2006]
Wir sind immer noch im Norden. Karlskrona liegt zwar nicht mehr ganz so weit oben auf der Landkarte wie Halmstad, doch Schweden ist Schweden. Der Sommer ist hell, die Menschen unheimlich freundlich und interessiert – und wir müssen erzählen, erzählen, erzählen …
Wahrscheinlich ist unsere Kublai’s Kahn II die erste Dschunke in Schweden. Wir üben also schon mal für unsere Vortragsreihe, die im September beginnt, z.B. am 20.09. in Lehesten und 21.09. in Saalfeld. Und wir wienern unser Schiff. Es soll schmuck sein, wenn wir nach Hause kommen. Da wird noch geputzt, dort noch etwas ausgebessert, noch eine Gangway gebaut. Alle sind eifrig dabei, die KK II empfangsklar zu machen.
Wir zählen die Tage: nur noch eine Woche, dann kommen wir in Rostock an, unserem Heimathafen. Am Montag (7. August) sind wir mit am Start der Hiorten-Regatta, die die Ostsee von Karlskrona nach Rostock überquert. Am Mittwoch (9. August) laufen die Segler dann in Warnemünde in den Alten Strom ein. Natürlich wollen wir siegen! Oder wenigstens ziemlich weit vorn ankommen.
Von Donnerstag bis Sonntag (10. bis 13. August) steigt dann die 16. Hanse Sail mit uns als spezial guest. Wir freuen uns auf viele Freunde. Schon unterwegs kamen immer mal wieder treue Begleiter an Bord, und nun werden wir sie alle wieder sehen! Deshalb steigt am Donnerstagabend direkt vor der Dschunke eine große Willkommensparty. Wir sind der Hanse Sail und LOHRO, dem Rostocker Bürgerfunk, sehr dankbar, dass sie uns dabei so toll unterstützen. Auch der Bühne 602 gilt unser Dank, die uns ihr kleines Theater für unsere Vorträge zur Verfügung stellt.
Aber Party wird wohl an allen vier Tagen herrschen bei uns an Bord: mit open ship, mit Sambatänzerinnen, Didgeridoo-Klängen, Jongleuren, Bar und kleinen kulinarischen Überraschungen – und natürlich didiplay! Im Hanse Sail-Magazin ist unser Liegeplatz genau vermerkt, aber da wir direkt an der Einfahrt des Stadthafens liegen, sind wir sicher nicht zu übersehen.
Alle, die uns in Rostock nicht besuchen können, haben trotzdem die Chance, einen Eindruck von unserer Dschunke und der tollen Stimmung der Hanse Sail zu erhalten: Wir haben den NDR an Bord, der am Samstagabend, 20.15 Uhr, direkt und live vom Oberdeck unserer Kublai’s Kahn II die Berichterstattung von der Hanse Sail moderieren wird.
Am Sonntagnachmittag wird es dann ganz feierlich auf der KK II – und romantisch …
Und dann, mitten in der Nacht, gehen wir wieder auf Tour. Wir legen ab in Richtung Rügen und feiern am Montag in Bakenberg, in der Feriensiedlung „Min Herzing“ , die nächste Strandparty. Also: Wir sehen uns!
Weitere Infos über unsere Tour findet Ihr in der neusten Ausgabe der „Yacht“ und in der nächsten Ausgabe des „Stern“ – und nun viel Spaß beim Lesen.
Die Kublai’s Kahn II der Heimat ganz nah
[05.07.2006]
Die Luft wird kühler, das Herz wärmer: Wir kehren heim! Unsere Marco-Polo-Tour geht mit Kurs auf unseren Heimathafen Rostock definitiv zu Ende. Allerdings nicht ohne einen Schlusspunkt, der dieser fünf Jahre währenden Expedition entlang der Seidenstraße und zurück durch drei Weltmeere würdig ist! Unsere Dschunke Kublai’s Kahn II ist „spezial guest“ der 16. Hans Sail in Rostock.
Wir kommen bereits am Mittwoch, dem 10. August, in Rostock an: mit dem Einlauf der Hiorten-Regatta aus Halmstad in Schweden – wir hoffen als Regatta-Sieger! Vom 11. bis 13. August liegen wir während der Hans Sail direkt an der Einfahrt des Stadthafens von Rostock. Von der Kublai’s Kahn II hat man einen ausgezeichneten Blick auf die tägliche Ausfahrt- und Einlaufparade aller Segler. Wir laden ein zum „open ship“, zum Dinner an Bord, zu Samba-Tänzen, Jonglierkünsten, chinesischem Zither-Spiel, Didgeridoo-Klängen, zu Vorträgen und Interviews – und natürlich zu unserer großen Willkommensparty am Donnerstagabend mit didiplay!
Einmal in Feierlaune geht die Party nach der Hanse Sail auf Rügen weiter. Am Montag, dem 14. August, treffen wir uns alle im Feriendorf Min Herzing in Bakenberg
Ozean bleibt Ozean-Die Kublai’s Kahn II im Atlantik
[30.05.2006]
Wer ein anschauliches Beispiel für das Prinzip „Ein Schritt vor und zwei zurück“ erleben will, der beobachte die Schiffe, die sich durch die Straße von Gibraltar kämpfen. Durch die Verbindung zwischen Mittelmeer und Atlantischem Ozean fließt eine starke Strömung, die – wenn noch Wind oder Sturm dazu kommen – schnell auch dazu führen kann, dass dem Schritt nach vorn drei Schritte zurück folgen.
Auch unsere Dschunke hatte zu kämpfen – und die Crew mit. Wir segelten gegen den Wind, und es bedurfte einiger ausgefeilter Manöver sowie der Unterstützung durch Motorkraft, um die Straße von Gibraltar passieren zu können. Doch wir haben es geschafft!
Nun segeln wir also wieder im Ozean. Die spanische Küste liegt hinter uns, an uns ziehen nun die rauen portugiesischen Felsen vorbei. Leider bleibt uns nicht oft Zeit, dieses Naturschauspiel zu genießen, denn der Ozean ist kein Binnenmeer. Und das hat er uns von Anfang an gezeigt.
Starker Wind und hohe Wellen sind seit Tagen, fast schon Wochen unsere Begleiter. Die Anspannung macht sich auch unter der Mannschaft bemerkbar. Die leichte, lockere Stimmung aus dem frühlingshaften Mittelmeer ist verflogen. Aber keine Angst: Unser Humor geht uns auch bei schwerer See nicht verloren, denn wir lieben die Herausforderung, die eines der Weltmeere an uns stellt. Und Ozean bleibt eben Ozean.
Leider hat das aber zur Folge, dass X und Y, unsere beiden Plüschaffen, die für uns und den Rostocker Zoo auf Spendentour sind, die einzigen an Bord sind, die von der Seekrankheit verschont blieben! Trotz allem liegen wir aber gut in Zeit und Tour, auch wenn wir nun nicht mehr so schnell vorankommen. Wir wissen: Der schwerste Teil der Atlantik-Route liegt noch vor uns.
Wir nehmen gerade direkten Kurs darauf: Der Golf von Biskaya liegt vor uns. Was im Sommer ein schönes Urlaubsziel ist, wird im Frühjahr durch gefährliche Stürme zur Herausforderung für jeden Segler.
Schon deshalb freuen wir uns, dass Peter bald wieder unsere Crew verstärkt.
Und vorher wünschen wir mit dem ganzen Weltsichten-Team: Frohe Pfingsten!
Kublai´s Kahn auf dem Weg zur Straße von Gibraltar
[16.05.2006]
Die chinesische Hochseedschunke Kublai´s Kahn II von Axel Brümmer und Peter Glöckner, die in diesem Frühjahr ihre Heimreise mit dem Ziel Hansesail Rostock angetreten hat, segelt gerade an der spanischen Südküste entlang. Nachdem wir die Osterfeiertage auf der Sonneninsel Mallorca in einsamen und abgelegenen Buchten verbracht haben, hieß das nächste Ziel Ibiza. Mit ihren traumhaften Schluchten und Fjorden konnte uns diese Insel noch tiefer beeindrucken. Wir trafen auf viele hängengebliebene Segler, die uns zum Essen einluden und uns obendrein einen großen Vorrat an selbstgemachter Leberwurst und anderer Köstlichkeiten für unsere Weiterfahrt schenkten. Im Café del Mar in San Antonio konnten wir bei der typischen Lounge-Musik einen der legendären Sonnenuntergänge auf Ibiza genießen. Im Vergleich zu diesen erlebnisreichen Tagen erschien uns danach die Fahrt entlang der Küste des spanischen Festlandes etwas eintönig. Einsame und malerische Küstenstriche waren nicht zu entdecken – im Gegenteil: weite Teile der Landschaft sind zugebaut und betoniert. So verlief auch die Ankunft in Malaga, der Geburtsstadt Pablo Picassos, eher enttäuschend. Während man uns anfangs sichtlich mit überhöhten Hafengebühren über den Tisch ziehen wollte, konnte das Projekt „Auf Marco Polo´s Spuren“ und unser Ziel, die Hansesail Rostock im August zu erreichen, den segelbegeisterten Hafenmeister umstimmen. Es wurde ein uns äußerst entgegenkommender Kompromiss gefunden und wir konnten in diesen Tagen viele liegengebliebene Aufgaben erledigen, so zum Beispiel das dringend notwendig gewordene Bunkern von Essen und Wasser, aber auch die Reparatur des Generators.
Zudem bekam unsere internationale Crew in Südspanien wieder Zuwachs, sodass wir nun mit vier (!) brasilianischen Crewmitgliedern aufwarten und das Sprachgewirr sich erheblich vergrößert. Der kulturelle Austausch, was Umgangsformen und Schimpfwörter anbelangt, wird dadurch zur Freude aller wesentlich gefördert.
Ein Höhepunkt für uns war die Zubereitung von frischem Tintenfisch, den wir bei einer Fiesta an Bord mit Sangria und Paella genießen konnten. Anfang Mai werden wir nun die Straße von Gibraltar bei hoffentlich anhaltendem Ostwind passieren, und unserem Ziel der Hansesail Rostock ein Stück näher kommen.
Wir verlassen die Insel Mallorca
[20.04.2006]
Mit unseren neuen tierischen Crew-Mitgliedern an Bord, umsegelten wir die Osterfeiertage die sonnige Insel Mallorca. Die bereits von allen ins Herz geschlossenen Plüschaffen "X" und "Y" helfen uns bei dem Vorhaben ein Spendenprojekt des Rostocker Zoos für ein neues Menschenaffenhaus zu unterstützen und finden sofort bei allen großen und kleinen Besuchern und Reisenden die dafür nötige Zuneigung. So feierten sie auch mit uns das Osterfest, das uns zudem den Anlass bot, unseren brasilianischen Crew-Mitgliedern die thüringische Tradition der Ostereier-Suche nahezubringen. Der Osterhase kam also bis nach Mallorca auf das Boot zu uns und mit lautstarker Begeisterung wurde das ein oder andere bunte Ei gefunden. Mit den beiden tierischen Weggefährten verlassen wir nun in wenigen Tagen die Balearen in Richtung Gibraltar und Portugal, wo wir weitere Spenden für den Rostocker Zoo sammeln werden.
Kublai's Kahn auf Mallorca
[11.04.2006]
Am Abend des 30. März lief die Dschunke in einen der schönsten Häfen unserer bisherigen Reise ein: dem idyllischen und äußerst geschützten Naturhafen von Mahon, der Hauptstadt von Menorca. Dort lag das Boot vier Tage lang am Pier, was sowohl das lokale TV wie auch viele Touristen für eine Besichtigung nutzten, während die Mannschaft sich um einige inzwischen wieder notwendig gewordene Reparaturen kümmerte. Bei fortgeschrittenem, warmen Frühlingswetter ging es dann weiter nach Mallorca, wo ein Crewwechsel anstand. In Alcudia kam Axel wieder an Bord und bereitete das Boot für die nun anstehende Osterfahrt um die Insel vor, während Peter die Dschunke verlies und erst wieder zur Überquerung der Biskaya an Bord zurückerwartet wird.
Axel und Peter sowie die gesamte Dschunkencrew wünschen allen ein frohes Osterfest.
Die Kublai’s Kahn II unterwegs zur Rostocker Hanse Sail
[10.03.2006]
„Wir haben es noch nicht ganz geschafft!“
Peter und ich stehen am Steuer unserer Dschunke Kublais’s Kahn – wie so oft in den vergangenen drei Jahren. Wir schauen uns an: In uns streiten die Gefühle. Wir haben es geschafft! Vor uns liegt Venedig, und die Sonne vertreibt den Morgendunst. Hier brachen wir vor fünf Jahren mit unseren Rädern auf, den Spuren Marco Polos, des großen Entdeckers des Mittelalters und Vermittlers zwischen den Kulturen zu folgen. Nun schließt sich der Kreis. Wir kommen zurück – zum gleichen Termin unseres Starts: zum legendären Carnevale.
Während wir an Bord – und die Journalisten vom Stern, Yacht und Freies Wort mit – alle Hände voll zu tun haben, weil der Wind mit Böen bis zur Stärke sechs uns fordert, schallt Jubel vom Markus-Platz herüber. Unsere Thüringer Fans und eine Truppe der Sachsen-Sail aus Leipzig stehen auf der Seufzerbrücke, johlen, winken, tröten, pfeifen. Ihre Freude steckt die umstehenden Schaulustigen an. „Saalfeld grüßt die Kublai's Kahn“ verkündet ein Transparent am Brückengeländer. Nun fällt auch von uns die Anspannung ab. Die leichte Wehmut, die jedes Ende begleitet, weicht der Freude, dem Glück. Aus unseren Tränen der Rührung werden Freudentränen. Wir genießen die Ehrenrunde zwischen Gondeln, Fähren, Wassertaxis und Lastkähnen entlang der Uferpromenade der Lagunenstadt.
Kaum hat die Dschunke an der Riva San Biagio festgemacht, liegen uns unsere Fans in den Armen. Busseweise sind sie mit Schumann-Reisen nach Venedig gekommen, um uns zu begrüßen. Wir sind so dankbar! Wir umarmen Freunde, Eltern, die Uri, Besucher und auch Lothar Bock, der uns als venezianischer Edelmann Herzog von Urbino die Ehre gibt.
Und immer noch überstürzt sich alles. Fotoapparate klicken, Mikrofone suchen originelle O-Töne, Fernsehkameras fangen immer wieder die Crew ein, die mit den üblichen Arbeiten des Anlegens beschäftigt ist. Für unsere Mannschaft ist das Routine, sie stört der Medienrummel kaum. Jo und Caruso aus Brasilien sind nun außer uns am längsten an Bord. Doch auch einige Weggefährten, die während der langen Tour stückweise mitgefahren waren, hatten es sich nicht nehmen lassen, die letzten der insgesamt knapp 17 000 Seemeilen „Auf Marco Polos Spuren“ mitzusegeln.
Dazu gehört auch Jo Sommer aus der Glasbläserstadt Lauscha. Der Botschafter der australischen Aborigines und Irish Lord of Kerry hat ein Glas-Digeridoo im Gepäck, das er der Stadt, die für das Murano-Glas berühmt ist, schenken will. Als die deutsche Honorarkonsulin in Venedig, Sabine Permutti von Meer, und die stellvertretende Bürgermeisterin von Venedig das einmalige Musikinstrument in Empfang nimmt, wird es fast feierlich auf unserer Kublai's Kahn. Doch gleich darauf knallen Sektkorken, Didi Bujack (der nun endlich zum ersten Mal an Bord ist) stimmt seinen Dschunkensong an - live und unplugged -, da hat der Carnevale die Dschunke wieder. Der Trubel geht weiter, die Willkommensparty steigt.
Ruhiger wird es erst wieder am Aschermittwoch. Venedig hat sich mit einem grandiosen Feuerwerk zum Ausklang des Carnevale verabschiedet und wird erneut zum Start. Wir kehren der Marco-Polo-Stadt den Rücken. Jedes Ende ist auch ein Anfang. Unsere Marco-Polo-Tour ist nach fünf Jahren, 15 000 Kilometern Landweg mit dem Fahrrad entlang der legendären Seidenstraße und mehr als 30 000 Kilometern auf dem Wasser Geschichte. Nun geht es nach Hause! Ein Team der Hanse Sail hat eine Flagge dieser Regatta aus Rostock, dem Heimathafen der Dschunke, in die Lagunenstadt gebracht. Sie gibt das Ziel vor, wenn sich unsere braunrotem Segel wieder blähen.
So richtig entspannt sind wir aber nicht nicht, und das nicht nur wegen der immer noch anhaltenden Kälte um Null Grad. Vor uns liegen je nach Wind und Kurs etwa fünf bis sechs Tausend Seemeilen. Sie führen um Sizilien, Malta und Mallorca nach Marokko, weiter entlang der südspanischen, portugiesischen und französischen Küste durch den Ärmelkanal in die Nord- und Ostsee. Besondere Gefahren birgt vor allem der Atlantik im Golf von Biskaya. Doch die Vorfreude auf den Empfang in Rostock am 10. August zieht. Unsere Fans, die in Venedig waren, wollen auch zur Hans Sail dabei sein. Wir sind glücklich über solchen Rückhalt
Sendehinweis
[01.03.2006]
Am 01.03.2006 sendet das MDR im "Länderjournal" um 19.00 Uhr einen Beitrag über die Ankunft unserer Dschunke in Venedig. Eine Wiederholung erfolgt am 2.03. um 4.15 Uhr ebenfalls im MDR-Fernsehen.
"Kublai's Kahn II" zum Karneval in Venedig
[23.02.2006]
Pünktlich wie geplant geht die Marco Polo Tour nun in Venedig zu Ende. Am 27.02. laufen wir zwischen 10.00 und 11.00 Uhr mit unserer Dschunke in Venedig ein. Der Liegeplatz ist ca. 400m östlich vom Markusplatz an der Riva S. Biagio am Canale di S. Marco. Am 1. März geht es dann von Venedig aus weiter Richtung Rostock. Wir freuen uns auf Euch und sehen uns dann in Venedig
Axel & Peter
sowie die gesamte Dschunkencrew
Neuerscheinung - Bildband „Im Auftrag des Khan – Auf Marco Polos Spuren“
[23.02.2006]
Einmal von Venedig nach Peking und zurück. Die Weltreisenden Axel und Peter taten das auf ihre Art. Es wurde ihre bisher gefährlichste Tour. Per Fahrrad und Dschunke folgten sie in eindruckvollen und persönlichen Bildern der Spur, die der venezianische Reisende vor über siebenhundert Jahren zu Fuß, Pferd und Schiff zurücklegte. Diese Begegnungen erzeugten eine unvergängliche Stimmung, die heute wie zu Marco Polos Zeiten das Flair dieser einmaligen Route ausmacht.
Der Seeweg entlang der Küsten des Indischen Ozeans vollendete diese Reise der Gegensätze. Unter der Äquatorsonne trieb der Passatwind die hölzerne Dschunke mit ihren vier Bambussegeln und internationaler Mannschaft auf der Seidenstraße des Meeres bis in die Lagunenstadt zurück.
Erläuternde Texteinführungen zu den Bildkapiteln und informative Bildunterschriften führen den Betrachter in den Zauber dieser Reise durch beeindruckende Naturlandschaften und zu Menschen verschiedenster Kulturen.
Sprache: Deutsch / Englisch
Lieferbar ab März 2006
VK: 26,90 €
Gewinner der Kurzvorträge
[14.02.2006]
Bei der diesjährigen Auswertung der Newcomer-Vorträge gab es ein Kopf an Kopf Rennen und aus diesem Grund haben wir die Auswertung nach dem Festival vornehmen müssen um noch mal in Ruhe über die Auswertungszettel unserer Zuschauer zu schauen. Es gibt diesmal 2 Sieger, Kai Stietenroth mit dem Vortrag „Transasia“ und seiner sanften Art zu reisen sowie Steffen Wettig mit dem Vortrag „Wundervolle Welt(reise)“ mit seiner charmanten und witzigen Art. Beide haben von den Zuschauern die besten Bewertungen bekommen und werden in den nächsten 2 Festivals die Möglichkeit erhalten ihren Vortrag in voller Länge zu zeigen. Bei allen anderen Teilnehmern möchten wir uns auf diesem Wege nochmals herzlich für Ihre Teilnahme bedanken.
Axel & Peter
Ankunft der „Kublai’s Kahn II“ in Venedig
[01.02.2006]
Für alle die mit uns die Ankunft unserer Dschunke am 27.02. in Venedig feiern wollen, gibt es die Möglichkeit mit einem Bus von Schumann-Reisen für 50,00 Euro nach Venedig und wieder zurück zu fahren. Für die Übernachtung ist jeder selbst verantwortlich. Interessenten melden sich bitte bei uns per Mail über info@weltsichten.de . Folgende Abfahrtszeiten sind geplant, Samstag den 25.02. morgens ab Saalfeld und Rückfahrt den 01.03. ab Venedig.
Neuerscheinung im Verlag – das Buch „Ansichten“ ab sofort erhältlich
[16.01.2006]
Es gibt Bücher, die sind dick, weil sich ihre Autoren nicht kurz fassen können. Kürzer als in diesem Buch kann man sich nicht fassen. Es kombiniert auf manchmal überraschende Weise fotografische Ansichten der Weltumradler und Abenteurer Axel Brümmer und Peter Glöckner mit gedanklichen Ansichten des Journalisten Thomas Spanier. Zu sehen gibt es beeindruckende Fotos vor allem aus Lateinamerika und Asien – und doch ist es mehr als ein Bildband. Zu lesen sind witzige, wahre und zuweilen entwaffnende Sprüche – und doch ist es mehr als eine Aphorismensammlung.
Hier wurden nicht Bilder besprochen oder Sprüche illustriert. Beide existierten unabhängig voneinander schon vorher. Sie mussten sich sozusagen nur finden. Das Ergebnis dieser Fusion ist erheiternd, desillusionierend oder einfach nur schön. So bekommt man mitten im Amazonasdelta eine Ahnung davon, wie es aussieht, wenn viele Köche die Köchin verderben. Und ein gewilderter Affe macht deutlich, warum Arbeitsberatungen morgens stattfinden: Da ist der Chef größer . . . (ISBN 3-934996-11-6, Preis: 9,80 €) Direkt im Online-Shop bestellen
Noch 2 Wochen bis zur 8. Auflage des Thüringer Dia-Festivals
[11.01.2006]
Wieder mit hochinteressanten Vorträgen zum Thema „Langzeitreisende“ wartet das 8. Thüringer Dia-Festival vom 27. – 29.01.2006 in Saalfeld auf. 3 Tage wird die große weite Welt in Saalfeld zu Gast sein . Besonders hervorheben möchten wir noch einmal die kulturellen Beiträge rund um das Festival, die von allen gratis genutzt werden können. Am Freitag Abend wird Axel im Festzelt auf dem Weidig so gegen 22.30 Uhr alle anfallenden Fragen rund um die Dschunke für interessierte Mitsegler beantworten. Im Vorfeld gab es viele Anfragen von Neuinteressenten so dass auch unsere bisherigen Crewmitglieder für alle Fragen an diesem Abend zur Verfügung stehen. Anschließend gibt es auf dem Wintercampingplatz und neben der Jurte für alle Camper noch eine zünftige Party am Lagerfeuer.
Direkt im Meininger Hof zeigen wir während des ganzen Festivals neben dem kleinen Saal ein HDTV-Echtbild Kino mit neuster Technik und bester Qualität , betreut von der Firma Stumpfl aus Österreich. 20 – 30 Dia’s des neuen Dschunkenvortrages werden dort rund um die Uhr im Vorfeld zu sehen sein. Gesprächsrunden und Lesungen wird es neben den Beiträgen der Newcomer ebenfalls am Samstag im kleinen Saal geben. Der Sonntag startet mit der wie schon gewohnten Sondervorstellung 10.00 Uhr über die letzten Infos zur Heimkehr der Dschunke, zu der wir Gäste der Hanse-Sail und Sachsensail begrüßen dürfen. Mit Musik und venezianischen Kostümen soll auf den Karneval in Venedig eingestimmt werden, zu dem die Marco Polo Reise ihr vorläufiges Ende findet. Weitere Verlosungen mit wertvollen Preisen sowie die Ziehung der Hauptpreise aus der diesjährigen Tombola warten auf unsere Festivalbesucher. Falls es Peter schafft, bis dahin die Dschunke vom Trockendock wieder ins Wasser zu bekommen, wird auch er zum Festival anwesend sein. Doch momentan wird in Kroatien „Kublai’s Kahn II“ mit Hilfe vieler Freunde repariert und für den Einlauf in Venedig vorbereitet. Also dann hoffen wir auf ein wiederum interessantes und schönes Dia-Festival und freuen uns auf Euren Besuch.
Axel & Peter
sowie das gesamte Weltsichtenteam
Weihnachten, Jahreswechsel und 8. Thüringer Dia-Festival
[21.12.2005]
Bis Ende Januar mag es noch lange hin sein, doch unsere Festivalzeitrechnung geht anders. Deshalb sichert Euch noch rechtzeitig Karten für die gewünschten Vorträge.
Wenn Ihr alle oder zumindest viele der Vorträge ansehen wollt, lohnt sich eine Wochenendkarte. Sie kostet 66 Euro bzw. für Kinder bis 12 Jahre und Schwerbeschädigten 42 Euro. Dazu gehören nicht nur die Samstags- und Sonntags-Vorträge – auch die drei Vorträge am Freitag. Einzelne Karten sind für 8,50 bzw. 6 Euro zu haben, der Workshop der Firma Outdoor-Unger kostet 5,00 Euro. Ihr könnt Euch die Karten für 1 Euro Porto zuschicken lassen (Tel. 03671/ 461193), bei den Vorverkaufsstellen erwerben oder, am einfachsten, unseren Online-Bestellshop nutzen. Ansonsten bleibt nur die Hoffnung, dass an der Abendkasse noch Karten zu haben sind. Da die interessantesten Vorträge in den vergangenen Jahren schon zur Jahreswende ausverkauft waren, lohnt es sich, die Karten dafür rechtzeitig zu ordern! Also Achtung – Wochenendkarten gültig für alle 3 Tage!!!!!!!!!! (Und zum unverändert günstigen Preis!!!)
Also, wir sehen uns dann zum Festival in unserer Heimatstadt! Aber vorher wünschen wir allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Festtage und für das neue Jahr viel Gesundheit, zahlreiche erfüllte Erwartungen, Glück und Erfolg.
Axel & Peter
Dschunken-Film früher als geplant im MDR
[25.11.2005]
Schon am kommenden Mittwoch sendet der MDR den dritten Teil der Reisereportage
Über Axel und Peters Dschunkentour. Der 30-Minuten-Film von Marian Riedel sollte ursprünglich erst im Dezember gesendet werden. Jetzt läuft die Reportage schon am 30. November, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Die Sendung unter dem Titel
„Weltsichten – Zurück in die Heimat Marco Polos“ wird über Satellit ausgestrahlt.
Die große Zuschauerresonanz nach den ersten beiden Filmen hat jetzt auch eine ungewollte Nebenwirkung: Eine ursprünglich vorgesehene Wiederholung der drei Filme im Frühprogramm an den Weihnachtstagen wird es wohl nicht geben. Denn der MDR hat seine Programmpläne nochmals überarbeitet - nach dem die beiden ersten Reportagen bereits eine zusätzliche Wiederholung im familienfreundlichen Nachmittagsprogramm hatten.
Wann der dritte Film nach seiner Premiere am kommenden Mittwoch eine Wiederaufführung bekommt, werden wir rechtzeitig hier mitteilen.
Ab sofort erhalten Sie nur hier bei uns im Verlag eine limitierte Auflage des Buches „Welterfahrung“ von Gerhard Krauss mit DVD „ # 201 – Härtetest auf Hawaii“ zum gleichbleibenden Preis von 19,90 Euro. Greifen Sie zu so langer der Vorrat reicht. Wer also ab sofort das Buch über unsere Website bestellt, bekommt es zum gleichen Preis mit dem Film von Gerhard Krauss über seine Teilnahme am härtesten Triathlon der Welt. Wir wünschen viel Spaß beim Sehen und Lesen.
Begegnung der besonderen Art: Zwei Traumschiffe auf hoher See
[19.10.2005]
Eine Reiseimpression von Marian Riedel
Zwei Kapitäne halten Ausschau: Hubert Flohr und Axel Brümmer stehen auf der Kommandobrücke der „MS Deutschland“. Sie können es kaum erwarten, dass endlich „Kublais Kahn II“ ins Sichtfeld ihrer Ferngläser kommt. Denn mitten in der Adria soll es eine Begegnung der besonderen Art geben. Ein Treffen von zwei Traumschiffen, die einem Millionen-Publikum bekannt sind. Das eine als Kreuzfahrt-Schiff aus der ZDF-Serie. Das andere als Segel-Dschunke aus den MDR-Reportagen über die Marco-Polo-Tour der Saalfelder Weltenbummler Axel Brümmer& Peter Glöckner. Gemeinsam sind beide Schiffe auf Kurs nach Dubrovnik. An Bord der MS Deutschland: Mehr als 400 Gäste von Schumann-Reisen, dem größten ostdeutschen Bus-Touristik-Unternehmen, das seit einigen Monaten Partner von Axel und Peter ist. Für die Kreuzfahrt-Gäste auf der MS Deutschland machen Wellen über zweieinhalb Meter Höhe kaum etwas aus. Doch wie die Segeldschunke bei Windstärke neun durchgeschüttelt wird – das nötigt den Urlaubern einigen Respekt ab. Für gut eine halbe Stunde ist „Kublais Kahn II“ der Blickfang für die Reisenden an der Reeling der MS Deutschland. Dann verliert sich der Blickkontakt zur Dschunke, die aber am Abend im Hafen von Dubrovnik unmittelbar neben der MS Deutschland am Kai festmachen kann. Dort nutzen viele Kreuzfahrer die Chance, das Segelschiff persönlich zu besuchen und zu besichtigen. Axel ist dann noch für ein paar Tage zu Gast bei den Kreuzfahrt-Urlaubern. Und hat volles Haus, als er an Bord der MS Deutschland in zwei Multivisions-Show berichtet. Über seine Abenteurer am Amazonas und über seine Weltreise mit Peter, der zur selben Stunde als Skipper das Kommando auf der Dschunke hat. Für kurze Zeit aber sind in Dubrovnik auch Peter und drei weitere Crewmitglieder Gäste auf der MS Deutschland. Bei einem festlichen Essen im Kreis der Kreuzfahrt-Urlauber.
Fotos:
Die Kapitäne Flohr und Brümmer auf der Brücke der MS Deutschland
Es gibt kein Glück auf Hawaii.......
[17.10.2005]
Bis zum Radfahren hat alles wunderbar geklappt, aber wie im vorigen Jahr musste Gerhard Krauss auch in diesem Jahr durch einen schweren Sturz beim Radfahren ausscheiden. Eine schwere Fraktur um das rechte Auge und eine tiefe klaffende Wunde mit Muskelverletzung zwang Gerhard Krauss zum aufgeben. Aber alleine für die Qualifikationen bei vielen Ironman’s vorher, um bis dahin zu kommen gehört ihm unsere ganze Hochachtung. Wir wünschen gute Besserung und einen guten Heimflug nach Deutschland.
Sonderedition „Welterfahrung“
[14.10.2005]
Gerhard Krauss, Autor des bei uns erschienen Buches „Welterfahrung“ hat sich wieder für den wohl härtesten Sportwettkampf der Welt, den Ironman-Hawaii, qualifiziert. Am 15.10. ist es soweit, der Ironman startet! Ihr könnt Euch unter www.ironmanlive.com eine Botschaft von Ihm und den Rennverlauf ansehen. Unter der Rubrik "Athlet Finder" die Startnummer 220 eingeben. Anlässlich seines erneuten Startes beim Ironman gibt es in Kürze bei uns im Verlag eine limitierte Auflage des Buches „Welterfahrung“ mit einer Film-CD über die Teilnahme von Gerhard Krauss im letzten Jahr auf Hawaii.
Wir drücken ihm ganz herzlich die Daumen für eine erfolgreiche Teilnahme.
Achtung – Neuerscheinung ab 15.10. bei uns im Verlag
[26.09.2005]
Endlich ist es soweit, das Buch über die Durchquerung Australiens erscheint ab 15.10.05 in unserem Verlag – Titel „Grenzenlose Weite – Radabenteuer quer durch die Wüsten Australiens“ – weitere Infos im Shop.
Kurztext zum Buch:
Was treibt Axel und Peter dazu, noch einmal nach Australien zurück zu kommen? Diesmal wollen sie nicht auf der Landstraße, sondern auf staubigen Wüstenpisten den Roten Kontinent erleben. Geplant ist nicht weniger als ein Rekord. Sie wollen als erste Radler die Durchquerung von der äußersten Westküste durch das menschenleere Outback bis zur tropischen Ostküste in einer Reise und ohne Autobegleitung oder Proviantdepots schaffen. Auf dieser Reise wird sie ihr langjähriger norwegischer Freund Gunnar begleiten. Gunnar fährt Langstreckenrennen und ist beim Start topfit, während sich Axel und Peter in gewohnter Weise erst in Form quälen müssen. In vielerlei Hinsicht reiben sich die drei unterschiedlichen Charaktere aneinander, ohne das große Ziel aus den Augen zu verlieren. Eine großartige Radreise nicht nur zum Ayers Rock – Uluru sondern viel mehr zum unmittelbaren Erleben eines Landes von grenzenloser Weite und Freiheit.
8.Thüringer Dia-Festival
[20.09.2005]
Das 8. Thüringer Dia-Festival findet vom 27. - 29. Januar 2006 in Saalfeld statt. In diesem Jahr zeigen wir eine interessante Mischung an Dia-Vorträgen unter dem Motto "Langzeitreisende". Ganz besonders freuen wir uns, dass Dieter Glogowski mit seinem neuen Vortrag "Das Geheimnis der goldenen Tara" zugesagt hat. Als Auftakt am Freitag gibt es für alle Interessierten einen GPS-Kurs der Firma Outdoor-Unger. Am Festivalsonntag ab 10:00 Uhr berichtet Axel mit neuen Bildern über die nun bald zu Ende gehende Tour. Zur Einstimmung auf das Einlaufen der Dschunke am 27. Februar in Venedig holen wir einen typischen venezianischen Karneval mit Musik und Kostümen auf die Bühne in den Meininger Hof. . . . mehr Infos und gesamtes Programm
Karten können ab sofort im Online-Shop bestellt werden.
Hautnah dran: Film-Team auf Kublais Kahn für den MDR im Einsatz
[16.09.2005]
Beifall auf Deck – und sichtliche Erleichterung in Salomons Gesicht: Der junge Coburger hat es geschafft. Er hat Kublais Kahn sicher durch den engen Kanal von Korinth gebracht. Keine 25 Meter ist der Kanal breit. Und an einigen Stellen machen es Strudel schwierig, das Schiff ohne anzuecken in der Fahrlinie zu halten. Aber nicht nur das machte die Passage für Salomon zum Nervenkitzel. Ständig turnte auch noch das Kamerateam von alpha tv aus Gera rund ums Steuer herum. Denn das Filmteam begleitete die Crew von Axel Brümmer und Peter Glöckner nun schon zum dritten Mal ein Stück auf dem Seeweg von Asien nach Europa. Für den Mitteldeutschen Rundfunk entstanden Aufnahmen für die dritte Reportage über die Segeltour auf Marco Polos Spuren. Was die Mannschaft auf Kublais Kahn während der Überfahrt von Myanmar bis in die Adria erlebt hat, das sollen die Zuschauer am 21. Dezember ab 20.15 Uhr über Satellit sehen können. Kurz nach der Premiere für diese dritte halbstündige Sendung über die Marco-Polo-Tour gibt es dann noch ein besonderes Angebot an alle Weltsichten-Fans: Der MDR strahlt die gesamte Trilogie über die Reise der Dschunke im Weihnachtsprogramm noch einmal aus. Hier die Sendetermine:
Teil 1 am 25. Dezember um 10.00 Uhr.
Teil 2 am 26. Dezember um 10.00 Uhr.
Teil 3 am 27. Dezember um 08.55 Uhr.
Mit anderen Worten: Schon jetzt ist ein Weihnachts-Geschenk gepackt - ein Familien-TV-Festtags-Programm mit Erlebnissen von der Dschunke. Die Termine der Wiederholungen auf Arte und Sat3 werden später bekanntgegeben.
Achtung – Terminverschiebung
[14.09.2005]
Der Vortrag im „DasDie Brettl“ in Erfurt „Einmal um die ganze Welt“ mit Axel Brümmer & Peter Glöckner auf dem Fahrrad und der Dschunke unterwegs – am Sonntag, den 18.09.05 – 19.00 Uhr in Erfurt wird auf den 16.10.05 verschoben. Uhrzeit und Thema bleiben gleich informierte uns der Veranstalter – Schumann-Reisen, allerdings wird bei dieser Show kein Catering mit angeboten, somit ändert sich auch der Preis. Statt 19,90 € kostet die Karte dann 9,90 €. Der Differenzbetrag wird den Kunden selbstverständlich rückerstattet. Die bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit, der Differenzbetrag wird den Kunden selbstverständlich rückerstattet, sie können aber auch an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Axel & Peter am 14.09.05 im MDR
[07.09.2005]
Für alle die unseren Film bei der letzten Ausstrahlung verpasst haben, am 14.09.05 sendet der MDR in der Sendung „Hier ab Vier“ in der Zeit zwischen 16.30 – 17.00 Uhr unseren Film zum Thema „Welt-Sichten – Axel Brümmer & Peter Glöckner auf Marco Polos Spuren“. Für das MDR-Landesfunkhaus Thüringen begleitet ein Kamerateam der Fernsehproduktionsfirma alpha-tv aus Gera Axel & Peter auf der Insel Sulawesi. Ein Schauplatz dort ist das Land der Torajas, deren Häuser noch heute an maritime Wurzeln des Volkes erinnern.
Hanse Sail Rostock
[15.08.2005]
Wer will sie nicht einmal sehen, die stolzen Windjammer und liebevoll erhaltenen Traditionssegler, die noch immer die Weltmeere befahren? Die Hanse Sail in Rostock bot letztes Wochenende die ideale Möglichkeit dazu. Und wer genug von dem Trubel auf dem Hafengelände hatte, konnte mit einem der vielen Schiffe auch hinaus auf die Ostsee fahren. Mit unter den Millionen von Besuchern war Peter, der unter anderem im Rahmen der diesjährigen Sachsensail-Regatta auf dem Segler „Santa Barbara Anna“ fuhr und mit dafür sorgte, das der Wanderpokal wieder zurück nach Leipzig ging. „Eine schönere Ankunft mit unserer Dschunke in Rostock als nächstes Jahr zur Hanse Sail kann ich mir kaum vorstellen“, so Peters Meinung.
Peter auf dem Weg zur Hanse Sail 2005
[11.08.2005]
Die „Hanse Sail Rostock“ ist die größte maritime Veranstaltung im Küstenland Mecklenburg-Vorpommern. Im nächsten Jahr wollen wir dort mit unserer Dschunke nach über 2 Jahren in den Heimathafen Rostock einlaufen. Auf Grund der dafür jetzt schon beginnenden Vorbereitungen wird auch Peter in diesem Jahr mit dabei sein. Rund 200 Groß- und Traditionssegler und mehr als eine Million Besucher, sowie ein buntes Kultur- und Unterhaltungsangebot werden erwartet. Im Besucherinteresse stehen die stolzen Windjammer, Traditionssegler, Museumsschiffe und Oldtimer, zu denen dann wohl auch unsere Dschunke „Kublai’s Kahn“ im nächsten Jahr gehören wird. Welche Erlebnisse und Begegnungen Peter in Rostock hatte erfahrt ihr in der nächsten Woche hier an dieser Stelle.
MDR-Fernsehteam unterwegs auf dem Saale-Radweg
[25.07.2005]
Ein mdr-Drehteam ist in der nächsten Woche unterwegs auf dem Saale-Radweg. In 6 Etappen werden die Fernsehleute gemeinsam mit "Ortsansässigen" den Saale-Radweg testen und im mdr-Thüringenjournal täglich 3 min. über ihre Erlebnisse und Eindrücke berichten. Dabei informieren sie über die Streckenführung und Sehenswertes entlang dem Radweg. Praktische Tipps, z. B. wo Radler gut und preiswert übernachten können, wo eine schnelle Reparatur des Drahtesels im Bedarfsfall möglich ist und welche Strecken des Saale-Radweges besonders familienfreundlich sind ergänzen die Beiträge.
Am Donnerstag, 28. Juli , 9.00 Uhr, starten die Saalfelder für ihre Tagesetappe vor ihrem Rathaus bis Uhlstädt. Mit dabei sind u.a. Bürgermeister Richard Beetz und ich. Wer Lust hat kann uns dabei begleiten! Bis dann
Peter
ARD-Fernsehteam an Bord der Dschunke
[15.07.2005]
Ein Team des ARD hat uns einen Tag mit Ihren Kameras hier in Alexandria an Bord unserer Dschunke „Kublai’s Kahn“ begleitet. Ausgestrahlt wurde dieser Beitrag im ARD-Morgenmagazin. Da wir leider erst sehr spät über den Ausstrahlungstermin informiert wurden, war eine Vorankündigung in der Kürze der Zeit leider nicht möglich. Wir hoffen aber dennoch, dass einige von Euch den Beitrag verfolgen konnten.
In zwei Tagen wollen wir nun mit neuen Crewmitgliedern an Bord Richtung Griechenland ablegen. Die Zeit hier haben wir genutzt um am Boot wieder anfallende Reparaturen und Wartungsarbeiten durchzuführen, aber nun geht es endlich bald los Richtung Europa.
Es grüßen Euch herzlich
Axel und die gesamte Dschunkencrew
Dschunke ist im Mittelmeer
[28.06.2005]
Nach zwei aufregenden Tagen im Suez-Kanal sind wir in Alexandria angekommen. Flankiert von gigantischen Containerschiffen kamen wir uns doch etwas verloren vor. Am Ende des ersten Tages – und etwa in der Mitte des Kanals – wurde es kritisch: Unsere Dschunke hatte Motorschaden. Wegen der besseren Manövrierfähigkeit dürfen auch Segler nur mit Motorkraft den Suez-Kanal passieren. Nun trieben wir ziemlich hilflos zwischen den haushohen Bordwänden der Containerschiffe. Nachdem dieses Problem behoben war, ging es durch die einzige Brücke, die Asien mit Afrika verbindet in Richtung Mittelmeer. Das Wetter wurde deutlich besser und wir kamen glücklich in Alexandria an. Hier werden wir noch ein paar Tage bleiben, auf weitere neue Crewmitglieder warten um dann auch Afrika zu verlassen und das nächste Teilstück in Europa in Angriff zu nehmen. Von dort werden wir uns dann wieder melden, wir wünschen allen unseren Freunden, Bekannten und Familienangehörigen einen schönen Sommer
Axel & Peter sowie die gesamte „Kublai’s Kahn Crew“
Suez ist erreicht
[20.06.2005]
Endlich sind wir in Suez. In den letzten 3 Tagen waren wir, sowie unsere ganze Crew von Seekrankheit heimgesucht. Starke Wellen und Sturm haben das letzte Stück sehr schwierig gestaltet. Gestern Vormittag sind wir dann in der Stadt vorm Kanal eingelaufen. Nun hieß erst mal das Boot wieder in Ordnung bringen und säubern, aber auch Behördenkram zu erledigen. Dieser stellte sich wieder einmal als ein schwieriges Unterfangen dar, die Korruption wird auch hier sehr groß geschrieben. Nicht umsonst heißt der Suez-Kanal im Volksmund auch „Marlboro-Kanal“. Warum, weil jeder der Genehmigungen dort ausstellt, aber auch die Lotsen die für die Durchfahrt benötigt werden, mindestens 2 Stangen Marlboro als Bakschisch verlangt. Die Kosten für die Kanal-Durchfahrt sollten sich auf mehrere Tausend Dollar belaufen, eine große Hilfe war uns da die Deutsche Botschaft in Kairo, sowie unsere neuen Sponsoren - Schumann-Reisen - Techem - und - efbe-Haushaltsgeräte. Ohne deren Hilfe hätten wir die enormen Gebühren nicht aufbringen können. Aber nun ist es geschafft und wir werden in einigen Minuten zur Suez-Durchfahrt starten. Umgeben von riesigen Containerschiffen fühlen wir uns mit unserem Boot aber doch recht winzig an. Wenn also alles planmäßig verläuft, erreichen wir am Mittwoch, den 22. Juni Alexandria.
Von dort melden sich dann wieder
Axel & Peter sowie die gesamte Crew der „Kublai’s Kahn II“
Dschunke immer noch in El Gouna
[15.06.2005]
Seit einigen Tagen warten wir nun in El Gouna auf besseres Wetter. Mehrmals haben wir versucht nun endlich Richtung Suez-Kanal aufzubrechen um nach einigen Seemeilen auf Grund von starken Stürmen wieder umzukehren. Auch Axel und Biga sowie 2 neue Crewmitglieder, ein Schweizer und ein Deutscher sind nun an Bord, wir liegen hier mit unserer Dschunke in einer wunderschönen Marina, wollen aber nun endlich das Rote Meer verlassen um unserem Ziel wieder ein Stück näher zu kommen. El Gouna wurde in den 90er Jahren von einer kreativen und vielfältigen Gemeinschaft von Unternehmern, Künstlern und Umweltschützern gegründet, die diese Stadt zu ihrer Heimat machten. Sobald wir die Möglichkeit haben mit besserem Wetter zu segeln, werden wir aufbrechen und melden uns dann wieder bei Euch.
Herzliche Grüße von der gesamten Crew der
„Kublai’s Kahn II“
Ungeplante Kursänderung
[07.06.2005]
In ca. 2 Tagen wollten wir in Suez einlaufen. Nachdem wir gestern von einer kleinen Insel aus bei gutem Wetter gestartet sind, mussten wir wiedereinmal dem sich ständig ändernden Wetterbedingungen im Roten Meer Respekt zollen. Eine Sturmwarnung von ca. 40 – 50 kn für die nächsten 3 Tage ließ uns letzte Nacht mit unserer Dschunke wieder umkehren in Richtung El Gouna. El Gouna liegt etwa 25 km nördlich von Hurghada und wurde erst in den 90er Jahren erbaut. Hier wollen wir in einem geschützten Hafen die nächsten Tage abwarten. Wie es von hier aus weitergeht und ob wir unsere geplante Suez-Durchquerung bis Ende Juni geschafft haben, darüber berichte ich Euch das nächste Mal. Bis dahin herzliche Grüße an die Familien und Freunde zu Hause von Peter und der gesamten „Kublai’s Kahn – Crew“.
Dschunke im Fernsehen
[17.05.2005]
Heute 15.15 Uhr läuft im 3sat nochmals unser Film "Weltsichten - Auf Marco Polos See- und Landwegen" - ein Film von Marian Riedel.
Dschunke wieder unterwegs
[04.05.2005]
Gestern haben wir die Anker in Massawa/Eritrea gelichtet und sind unterwegs Richtung Suezkanal. Das Land könnte so schön, wäre da nicht der wieder aufflackernde Krieg. Aber die Gastfreundschaft der Einheimischen war sehr berührend. Nach den vielen Monaten in islamischen Ländern haben wir hier besonders den tollen Kaffee genossen, der jedes Mal frisch geröstet zubereitet wird. Axel ist zur Zeit wieder in Deutschland auf Vortragstournee und wird erst Anfang Juni wieder an Bord kommen. In Eritrea sind dafür wieder 2 neue Crewmitglieder aus Deutschland dazugekommen. Getrieben von Wind und Strömungen werden wir als nächstes den Sudan anlaufen und von da aus versuchen, falls das Wetter im Roten Meer mitspielt, so schnell wie möglich weiterzusegeln zum Golf von Aqaba.
Allen zu Hause viele Grüße
Peter und die gesamte Crew der „Kublai’s Kahn II“
Hallo an alle,
[19.04.2005]
sind nun nach Jemen gestern gut in Eritrea angekommen. Nach hohen Wellen mit achterlichen Wind haben wir mit dem Boot einen neuen Rekord von 9,2 kts aufgestellt. Teilweise mussten wir mit 2 Mann am Steuer bleiben. Für ein paar Tage haben wir im Windschatten einer trockenen Felseninsel geankert und auf Besserung des Wetters gewartet. Das Boot scheint bis auf die bekannten Dinge, die wir ja schon immer wechseln wollten, in ausgesprochenem guten Zustand, jedenfalls besser als jemals zuvor. Aber ob das reichen wird? Das rote Meer wird es zeigen, wir haben jedenfalls reichlich Respekt vor dem nördlichen Teil. Aber erst einmal werden wir eine Weile in Eritrea bleiben bevor wir die Anker erneut ziehen. Also soweit alles Beste und viele Grüße von allen an Bord
Axel und Peter
Dschunke kurz vor Aden
[04.04.2005]
Nachdem die letzten Crewmitglieder in Salalah/Oman zugestiegen sind, ging es für die Crew um „Kublai’s Kahn“ in den Nachtstunden des 31.03. los Richtung Yemen. Der Golf von Aden, berüchtigt für seine Piratenüberfälle hat uns in den letzten Tagen den Kurs etwas weiter küstenentfernt nehmen lassen. Das kriminelle Gewerbe der Piraterie in Yemen ist von historischer Tradition. Früher überfielen jemenitische Piraten arabische Dhaus, heute Berufsschiffe und Yachten. Das Gefahrengebiet zieht sich vom Golf von Aden durch die Meeresenge Bab-al-Mandeb bis zu den Hanish Inseln im Roten Meer. Wir befinden uns zur Zeit auf 12°47’N und 47°50’O auf stark befahrenem Seeweg. Hier sind viele Containerschiffe unterwegs und damit auch für uns eine Sicherheit, trotzdem haben wir unsere Nachtwachen verdoppelt. Wir werden sicherlich in den nächsten 2 Tagen im Hafen von Aden einlaufen. Also dann, bis zum nächsten Mal
viele Grüße an alle zu Hause
die gesamte Crew der „Kublai’s Kahn II“
Ostern im Land von Sindbad
[23.03.2005]
In zwei Tagen werden wir in Sallalah im Oman eintreffen. Nach vielen interessanten Begegnungen in Maskat und Sur haben wir uns nun auf den Weg Richtung Rotes Meer gemacht. Seit Tagen begleiten uns Hunderte von Delphinen auf dem Kurs Richtung Süden. Unter vollen Segeln kommen wir gut voran und genießen dieses Naturschauspiel.
In Sallalah wird ein weiteres Crewmitglied an Bord gehen und unsere internationale Crew erweitern, auch zwei weitere tierische Gäste sind dazu gekommen, zwei Kanarienvögel. Diese hat uns ein Einheimischer im Oman an Bord gebracht . Wir hoffen unsere Bordkatzen können sich mit ihnen anfreunden und sitzen nicht immer mit wässrigem Mund unter dem Käfig.
Nun wünschen wir allen Freunden, Bekannten und allen unseren Familien zu Hause ein frohes Osterfest und schöne Feiertage von der gesamten Crew der „Kublai’s Kahn“ !!!!!!
Crewmitglied und Funker Herbert Mayer über das Einlaufen der Dschunke in Maskat im Oman
[14.03.2005]
Beim Einlaufen in den Golf von Oman erregten wir offensichtlich die Aufmerksamkeit des diese Region überwachenden Militärs. Am Morgen des 5. März tauchte auf einmal eine Fregatte am Horizont auf und hielt direkt auf uns zu. Problem für den Steuermann: Wohin ausweichen? Doch das Schiff stoppt, beobachtet uns und entfernt sich wieder. Ob sie wohl unsere Piratenflagge gesehen haben? Kaum beginnen wir zu funken, ist die Fregatte wieder da, diesmal noch näher. Wir können die Decksaufbauten genau erkennen. Was mögen die jetzt über uns denken? Auf dem Schiff scheint man uns zu hören. Vermutlich erzeugen wir ein gutes Signal auf den Überwachungsempfängern. In einem Kontakt mit einem iranischen Funkamateur berichte ich wieder von der Dschunke und Marco Polo und gebe Infos zur Weltsichten-Homepage. Nun sollten auch unsere Beobachter genug Informationen haben – sie werden doch wohl Internet-Anschluss haben (?) Schließlich überfliegt uns noch ein Helikopter und landet auf der Fregatte, die sich nun entfernt. Keine Gefahr, wir gehören zu den „Guten“.
„Land in Sicht!“ Nach 11 Tagen Überfahrt sahen wir morgens das zerklüftete Küstengebirge des Sultanats Oman. Wir haben im Hafen von Maskat angelegt und sind nun gespannt, was dieses Land uns an neuen Eindrücken bringen wird.
Herbert Mayer – Funker auf der „Kublai’s Kahn“
Nachrichten von Peter bevor die Dschunke am 23.02. in Goa/Indien abgelegt hat
[24.02.2005]
Hi ihr Alle,
also gerade eben habe ich einen weiteren Versuch aufgegeben, dieses super spannende,
interessante und abwechslungsreiche Land zu verlassen. Dabei handelte es sich gerade mal
um den Versuch, in unsere Pässe einen Ausreisestempel zu bekommen. Was ich eben erlebt habe, das war so ungefähr die Spitze, die Einsame.
Ist ja nicht so, dass ich den Bürohengst schlecht machen will, aber er legt einen schlicht umwerfenden Einfallsreichtum an den Tag, als es darum ging, Gründe zu erfinden, warum wir nicht ausreisen können und warum er uns keinen Ausreisestempel geben könne. Bei dem folgenden zweistündigen Gespräch bin ich sehr stolz auf mich, dass ich nur ein einziges Mal laut geworden bin und ansonsten Einsicht, Verständnis, Toleranz und was weiß ich geheuchelt habe. Ich bin vielmehr der Überzeugung, dass indische Bürokraten eine eigene Spezies sind, die aus dem All von irgendwoher eingeflogen wurden. Nein, ich mag das Land. Die Kühe, die stolz die Straße blockieren und - falls sie doch weg müssen - ihre Fladen an den unmöglichsten Stellen hinterlassen. Nicht dass der allgegenwärtige Gestank daher führen würde, nein, die Fladen sind relativ schnell wieder verschwunden, kleben an Hauswänden und dienen irgendwann als Brennmaterial. Ökologische Tiere halt.
22.1. Wie auch immer. Neuer Tag neues Glück. Heute habe ich den Stempel doch noch bekommen. Die Freude ist groß !!!!!! Ich muss nun nur noch mal schnell das Internetwetter checken. Aber genaugenommen erwarte ich nur bestes Segelwetter. Und ob meine Erwartungen eingetroffen sind, das schreibe ich euch dann aus dem Oman.
Alles Beste
Peter
DVD - Neuerscheinung
[09.02.2005]
Ab sofort können Sie über unseren Shop die neue DVD „Auf Marco Polos Kurs – Untergang und Neubeginn“ die in Zusammenarbeit mit alpah-TV Gera entstand, käuflich erwerben. Erleben Sie, wie Axel und Peter ihre erste Dschunke auf hoher See verlieren, eine zweite bauen und sich damit auf Marco Polo’s Kurs begeben. Eine Reise durch fremde Kulturen, voller Abenteuer beginnt. Preis: 14,90 Euro
Wir waren in Mutur, welches 30 km südlich von Tricomalee entfernt ist. Es liegt voll im Rebellengebiet (an der Grenze wollten wir am Straßenrand Pinkeln da hat uns der Wachposten auf Mienen aufmerksam gemacht und er meinte wir sollten lieber auf die Strasse Pinkeln) Die letzten km Sandstrasse führt durch ein Gebiet, in welchem es viele Elefanten gibt, diese zwingen des öfteren Autos zum Anhalten und versuchen dann mit diesen zu kämpfen . Wir wurden auch zweimal von Elefanten zum Anhalten gebracht. Dieser Bezirk hat seit 2 Wochen keine Hilfsgüter mehr erhalten, weil da wirklich keiner hinfahren möchte. Sieben Kilometer vor dem Camp sind wir dann stecken geblieben. Wir hatten die große Version des Trucks, somit haben wir alles in einen reinbekommen. Dann hieß es ausladen: 1200 Dosen Tuna, 1300 kg Zwiebeln, 1200 kg Reis, 300 kg Tee, 10 Kartons Streichhölzer, 1200 Seifen, 600 Töpfe, 600 Eimer, 1200 Löffel, 1200 Teller, 1200 Becher, 600 Sarong, 600 Lampen, 600 Pack Milchpulver, 50 Melina Beach T-Shirts Wir haben 20 Stunden für die 300 km gebraucht, neuer Rekord!!! Nach Malaymuden bin ich dann mit dem Moped gefahren, da kein Auto die Strassen passieren kann. Bin durch ganz kleine Vordörfer gekommen wo die Leute noch in Lehmhütten wohnten ohne Strom und Wasser. Laut Aussage des Campleiters war hier noch nie ein Europäer (Weißer) dementsprechend war ich auch die Attraktion des Jahres, hab noch nie Leute aus den Häusern rennen gesehen nur weil ich vorbeifuhr. Malaymuden ist jetzt eine Geisterstadt, wo nicht einmal mehr aufgeräumt wird, die Leute wollen auch hier nicht mehr zurück. Es war das erste Mal das ich Korallenblöcke mit ca. einem Meter Durchmesser vor den Häusern liegen sah, die hat es mit der Welle reingespült. Im Dorf stinkt es ohne Ende nach Verwesung und das was noch ganz blieb, wird jetzt langsam von den Elefanten(die nur Nachts kommen) zertreten. Insgesamt haben wir 3 Lager mit ca. 600 Familien besucht .Es gibt noch kein Wiederaufbauprogramm und keiner wusste wie es weitergehen sollte. Da in Malaymuden 80% Lehmhütten standen, wäre ein Wiederaufbau nicht einmal so teuer. Hier besteht das Risiko das die Leute sich an das Campleben gewöhnen, obwohl es nur 3 Toiletten und 2 Waschplätze für ca. 700 Menschen gibt.
Viele Grüße und Danke an alle fleißigen Spender
Peter aus Tioman
Expedition auf Marco Polos Spuren im TV
[01.02.2005]
Zum zweiten Mal hat der MDR zur besten Fernsehzeit um 20.15 Uhr einen Sendeplatz für die Marco-Polo-Tour reserviert. Am Mittwoch, 02.Februar, läuft die Reportage „Weltsichten – Auf Marco Polos See- und Landwegen“. Der Film schließt da an, wo die erste Reportage
Endete: Beim Start der Dschunke, mit der Axel und Peter inzwischen von Makassar über Hongkong und Singapur bis nach Sri Lanka gesegelt sind. Was sie auf dieser Route erlebten, das hat ein Kamerateam von alpha tv aus Gera an verschiedenen Schauplätzen
aufgenommen. Auch Bilder, die Crew-Mitglieder als Bord-Dokumentaristen gemacht haben, sind in den Film eingeflossen.
Und es gibt noch eine gute Nachricht für all die Freunde, die am Mittwoch-Abend aus irgendeinem Grund nicht vorm Fernseher sitzen können. Für die Reportage liegen sogar schon Widerholungstermine fest. Dabei wird auch der im Februar 2004 gesendete erste MDR-Film über Kublais Kahn noch einmal zu sehen sein. Hier die Termine auf einen Blick
02.02., 20.15 Uhr MDR: Erstausstrahlung „Weltsichten II – Auf Marco
Polos See- und Landwegen“
18.02., 15.30 Uhr MDR: Wiederholung „Weltsichten I – Axel Brümmer
und Peter Glöckner auf Marco Polos Spuren“
25.02., 15.30 Uhr MDR: Wiederholung „Weltsichten II – Auf Marco
Polos See- und Landwegen“
17.05., 15.15 Uhr 3sat: Wiederholung „Weltsichten II – Auf Marco
Polos See- und Landwegen“.
Und noch ein Hinweis: Erstmals gibt es bei uns auch eine DVD im Angebot. Ab sofort zu beziehen: „Auf Marco Polos Kurs – Untergang und Neubeginn“. Eine zweite DVD wird schon in Kürze angeboten.
Die Produktion der DVDs hat alpha tv Gera übernommen.
Letzte Infos zum 7. Thüringer Dia-Festival vom 28.01 – 30.01.2005 im Meininger Hof in Saalfeld
[24.01.2005]
Jetzt sind alle Vorbereitungen zum Vortrags- und Kulturprogramm abgeschlossen. Am Freitag, den 28.01. um 13.30 Uhr startet das 7. Festival mit dem Fotoworkshop von Michael Martin, dem besten Fotografen Deutschlands. Am Samstag zwischen 10.00 und 11.00 Uhr folgend weitere Highlights unseres Rahmenprogramms, Gerhard Krauss, bekannt durch seine Weltumradlung, wird über seine Teilnahme im Alter von 75 Jahren am Ironman-Triathlon in Hawaii berichten. In Zusammenarbeit mit alpha-tv Gera ist dazu ein Kurzfilm entstanden, den er uns an diesem Tag zeigen wird. Als weiteren Ehrengast begrüßen wir Francis Kere, einen Häuptlingssohn aus Burkina Faso. Für sein Projekt „Schulbausteine für Gando“ ist er mit dem Aga Khan Award für Architektur, eine der höchsten Auszeichnungen, geehrt worden. Er tourt zur Zeit zwischen New York, Afrika und Brüssel und hat dennoch Zeit gefunden, uns in Saalfeld zu besuchen, um über Hilfsprojekte aus afrikanischer Sicht zu berichten. Im anschließenden Vortrag „Go East“ berichtet Holger Fritzsch ganz aktuell von seiner Teilnahme am Sibirian Ice Marathon, der als der kälteste Marathon der Welt zählt. In unserer Sonderveranstaltung am Sonntag, dem 30.01. ab 10.00 Uhr gibt es die neusten Informationen des Dschunkentrips bis Sri Lanka und über unser Hilfsprojekt in den vom Tsunami betroffenen Gebiet. Zur Sonderveranstaltung wird es auch eine Live-Schaltung zu unserem Crew-Mitglied Peter aus Tioman geben, der vor Ort weitere Hilfsprojekte koordiniert. Ein persönliches Highlight für Axel ist der Vortrag „Weihrauchland – Jemen und Oman“, da die nächste Station mit der Dschunke im März auch der Oman sein wird.
Für den muskalischen Schwung sorgen am Wochenende unsere Samba-Gruppen um Abigail – die das erste mal am Samstag zwischen 10.00 und 11.00 Uhr auftreten werden.
Noch 3 Wochen bis zum 7. Thüringer Dia-Festival
[07.01.2005]
Wieder mit hochinteressanten Vorträgen wartet das 7. Thüringer Dia-Festival vom 28. bis 30. Januar 2005 in Saalfeld auf. Das von Axel und Peter organisierte Festival holt wieder für drei Tage die große weite Welt in den Meininger Hof, wobei wir diesmal den Schwerpunkt auf die letzten geheimen Ecken der Welt gelegt haben. Unter anderem der Vortrag von Hartmut Fiebig „Weihrauchland im Wandel“. Hier werden sie zu einer faszinierenden und abenteuerlichen Reise in den Oman und Jemen entführt, auf den Rücken von Kamelen, an Bord alter Lastensegler und zu Fuß in das einstige Reich der Königin von Saba. Als Einstimmung auf diesen Vortrag haben wir die orientalische Bauchtänzerin „Naheda“ für das Vorprogramm eingeladen.
Zu den illustren Gästen des Dia-Festivals gehören unter anderem der Weltumradler Gerhard Krauss und Francis Kére, ein Häuptlingssohn aus Burkina Faso. Am Freitag, den 28.01. erfolgt um 17.30 Uhr die Ansprache zum Festival durch unseren Schirmherrn und Bürgermeister der Stadt Saalfeld Herrn Beetz. Weiterhin werden wir aus aktuellem Anlass am Sonntag, den 30.01. – 10.00 Uhr eine Sonderveranstaltung zu der Flutkatastrophe in Südasien geben, dazu wird Axel mit aktuellen Bilder und Auskünfte über die Situation vor Ort berichten sowie über die bisherige Hilfsaktion in Sri Lanka. Wer noch Karten für das Festival sichern will, sollte nicht mehr all zu lange warten. Erfahrungsgemäß ist mindestens die Hälfte der Vorträge schon vor Beginn ausverkauft. Nähere Infos und die Möglichkeit Karten zu bestellen gibt es unter dem Button Festivals.
Hilfstransport erfolgreich !
[07.01.2005]
Rund 2000 vom Tsunami auf Sri Lanka betroffene Menschen konnten durch den Einsatz von Axel und Peter und ihrer Segelcrew mit Lebensmitteln versorgt werden. Fast 40 Stunden haben sie gebraucht, um mit den LKW’s und zwei Pick-ups nach Mullaittivu ins Gebiet der tamilischen Rebellen zu kommen. Unterwegs gab es Probleme mit den Rebellen und der Armee, die ihnen die Hilfsgüter abnehmen wollten, aber Axel hat sich nachdrücklich durchgesetzt diese persönlich an die betroffenen Menschen auszuliefern. Dabei hatten sie unter anderem Reis, Bohnen, Zucker, Salz und Töpfe. Diese wurden vor Ort von 10-Kilo-Säcken in kleinere Tüten umgefüllt um somit alles besser verteilen zu können. Nach ihrer Rückkehr nach Colombo soll heute die Dschunke weiter Richtung Indien auslaufen, ein Mitglied der Crew, Peter Witzigmann, wird vor Ort bleiben und die weiteren Hilfsaktionen betreuen.
Wir bitten darum weiter um Eure Spenden. Da wir keine Bolivien-Spendengelder verwenden dürfen, könnt Ihr auf das Vereinskonto (Verein Saalfeld-Samaipata):
- Konto: 21008
- BLZ: 83050303
- bei der: Kreissparkasse Saalfeld
unter dem Verwendungszweck "Fluthilfe" (WICHTIG!!!!!) Spenden überweisen die für weitere Hilfstransporte von Axel und Peter verwendet werden sollen.
Wir bitten um Eure Hilfe !!!!
[03.01.2005]
Axel, Peter und die gesamte Schiffscrew liegen momentan im Hafen von Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka. Die Zustände auf Sri Lanka sind durch die Flutkatastrophe katastrophal!!! Darum werden Axel und Peter einen Hilfstransport von ca. 13.000,00 US$ in das Tamilen-Gebiet (im Osten von Sri Lanka) organisieren. In diesem Gebiet herrscht seit Jahren Bürgerkrieg zwischen Tamilen und der Regierung von Sri Lanka. Darum werden keinerlei Hilfstransporte von der Regierung in dieses Gebiet organisiert! Dort fehlt es an allem!!! Wir bitten darum um Eure Spenden um diesen Hilfstransport so effektiv wie möglich zu unterstützen. Da wir keine Bolivien-Spendengelder verwenden dürfen, könnt Ihr auf das Vereinskonto (Verein Saalfeld-Samaipata):
- Konto: 21008
- BLZ: 83050303
- bei der: Kreissparkasse Saalfeld
unter dem Verwendungszweck "Fluthilfe" (WICHTIG!!!!!) Spenden überweisen die für den Hilfstransport von Axel und Peter verwendet werden.
Letzte Meldung aus Sri Lanka
[29.12.2004]
Axel und Peter, sowie die gesamte Crew der „Kublai’s Kahn II“ liegen in Colombo/Sri Lanka im Hafen. Nach langen und nervigen bürokratischen Hürden konnte die Dschunke dort festmachen. Von dort aus wollen sie nun Richtung Süden über Land starten um in den Krisengebieten die Medikamente abzuliefern und soweit wie möglich Hilfe zu leisten. Es ist geplant am 08.01. wieder auszulaufen, Kurs Cochin/Kerala/Indien, wo Biga und Axel von Bord gehen werden und über Land nach Chennai (Madras) zu reisen um pünktlich zum Festival wieder in Saalfeld zu sein.
An alle Freunde liebste Neujahrsgrüße und ein friedlicheres und ruhigeres Jahr als dieses, ohne Kriege und Katastrophen allen in der Welt
wünscht die gesamte „Kublai’s Kahn“ – Crew.
Dschunke nicht vom schwersten Erdbeben betroffen
[27.12.2004]
Axel und Peter und die gesamte Crew der „Kublai’s Kahn“ ist nicht von dem schweren Erdbeben in Südasien betroffen. Die Dschunke nebst Crew befand sich zum Zeitpunkt der verheerende Katastrophe auf hoher See und hat erst durch den täglichen Anruf gestern morgen 10.00 Uhr vom schwersten Erdbeben seit 40 Jahren in dieser Region aus Deutschland erfahren. Als Erinnerung an die Stelle als vor etwas über einem Jahr die erste Dschunke gesunken war hat die Crew einen Adventskranz ins Meer geworfen. Die letzte Nacht wurde mit verstärkter 3facher Wache mit Vollpower weitergefahren um eventuell noch vermissten Schiffbrüchigen der Küstenregionen Sri Lankas zu helfen. Die Mannschaft wird im Laufe des Tages versuchen den Hafen von Galle auf Sri Lanka anzulaufen um an Kontakt zu dortigen Hilfsorganisationen aufzunehmen und die an Bord befindliche Medizin zu übergeben. Laut letzter Meldung ist die Zerstörung vor Galle zu groß und die Mannschaft wird von hier weitersegeln Richtung Colombo, westlich von Sri Lanka.
Für die Anteilnahme per Telefon und E-Mail möchten wir uns gleich auf diesem Wege herzlich bedanken und wir werden in kürzeren Abständen an dieser Stelle weitere Informationen zur Tour bekannt geben.
Weihnachtsgrüße von der Dschunke
[22.12.2004]
Mit der 10-köpfigen internationalen Crew ist die Dschunke am 21.12. in Port Blair ausgelaufen und segelt nun Richtung Sri Lanka. Mit dabei sind unter anderem Caroline und Migg aus der Schweiz die von bisher schaukelnden Pferden und Kamelen nun auf das schaukelnde Boot umgestiegen sind. Weitere Infos zu den Beiden unter www.wegpunkt.ch. Axel und Peter werden mit der gesamten Crew die Feiertage auf hoher See verbringen, sie senden allen Freunden und Bekannten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
Nachrichten von Bord der Dschunke am 15.12.04
[15.12.2004]
Nach dem langen Aufenthalt in Phuket/Thailand hat die „Kublai’s Kahn II“ nach dem Start am 11.12. heute Port Blair auf den Andamanen erreicht.
Bei gutem Rückenwind ist die Crew trotz einer stürmischen Nacht gut vorangekommen. Einige der Crewmitglieder und auch unsere beiden Bordkatzen litten unter der Seekrankheit, nicht verwunderlich bei den starken Kreuzwellen in der Nacht am 13.12.
Der Aufenthalt in Port Blair ist für etwas länger geplant zur Reparatur einiger Fehler an der Elektrik des Bootes. Danach wird Wasser gebunkert werden für die Überfahrt über den Indischen Ozean – Richtung Madras.
Wir melden uns dann hier an dieser Stelle und berichten Euch wie es weitergeht.
Start für Teil 2 der Dschunkentour auf Marco Polos Spuren
[09.12.2004]
Im thailändischen Phuket starten Axel und Peter nun am 11. Dezember – 6.00 Uhr MEZ zu Teil 2 ihrer Dschunkentour auf Marco Polos Spuren. Zu den Stationen der Reise gehören u.a. die Andamanen, Indien, Sri Lanka und der Oman, ehe es durch das Rote Meer und den Suezkanal nach Istanbul und weiter nach Venedig geht.
Begleitet werden Axel und Peter von einer mittlerweile internationalen Crew, u.a. aus der Schweiz, Österreich, Australien, Indonesien und Malaysien. Aber auch Expeditionen per Fahrrad in die Länder entlang der Strecke gehören wieder zum Programm.
Per Satellitentelefon werden wir Verbindung zur Mannschaft halten und alle 2 – 3 Tage in Kurzmeldungen hier an dieser Stelle über die Tour berichten.
7. Thüringer Diafestival - Alle Infos jetzt online!
[08.10.2004]
Das Thüringer Dia-Festival geht vom 28. bis zum 30. Januar 2005 in die 7. Auflage. Axel und Peter haben diesmal den Schwerpunkt abseits der bekannten Reiseziele auf die letzten geheimen Ecken der Welt gelegt. Zum Beispiel auf Borneo und Vietnam . . .
Weitere Infos zum Festivalprogramm finden Sie unter dem Menüpunkt Dia-Festivals.
Karten für das Festival können ab sofort in unserem Onlineshop bestellt werden.
3sat zeigt Start zur Dschunken-Tour
[04.10.2004]
Im Februar diesen Jahres sorgte sie in der MDR-Sendereihe „Thüringen exklusiv – Der Film“ für einen Zuschauerrekord: Die Reportage über den Start zur Marco-Polo-Tour mit unserer Dschunke. Für diesen Film war ein Kamerateam von alpha tv aus Gera extra auf die Insel Sulawesi in Indonesien gereist. Zu Weihnachten erlebten die Filmleute mit,
wie die Dschunken-Crew offiziell verabschiedet wurde. Zuvor war die Kamera dabei, als Axel mit dem Fahrrad in ein Bergdorf fuhr. Und auch die Vorgeschichte vom Untergang der ersten Dschunke bis zum Bau von Kublais Kahn II wird in der Reportage erzählt.
Wer den Film im Februar verpasst hat oder ihn einfach gerne noch einmal sehen möchte, der sollte sich den 8.Oktober vormerken. Dann sendet 3sat die Reportage
noch einmal. Übrigens: Inzwischen ist das Kamerateam noch einmal auf der Dschunke gewesen. Zur Zeit wird bei alpha tv das neue Material gesichtet – für eine weitere Reportage im MDR-Fernsehen. Über den Sendetermin werden wir rechtzeitig informieren.
Zuvor aber sollten alle Neugierigen den Termin für die Wiederholungssendung nicht vergessen: 8. Oktober, 15 Uhr bei 3sat „ Weltsichten – Axel Brümmer und Peter auf Marco Polos Spuren“.
Nicht nur mit dem Fahrrad um die Welt
[30.09.2004]
Gerhard Krauss, Autor des bei uns erschienen Buches „Welterfahrung“ hat sich für den wohl härtesten Sportwettkampf der Welt, den Ironman-Hawaii, qualifiziert. Am 16.10. ist es soweit, der Ironman startet! Ihr könnt Euch unter www.ironmanlive.com eine Botschaft von Ihm und den Rennverlauf ansehen. Unter der Rubrik "Athlet Finder" die Startnummer 201 eingeben. Das Rennen startet 19.00 Uhr MEZ und am Sonntag, den 17.10.04 könnt Ihr dann Gerhard Krauss in der Sportschau des ARD sehen.
Drückt ihm alle fest die Daumen!!!
Neuerscheinung – ab sofort bei uns erhältlich
[30.09.2004]
Traumzeit – zeitlose Rhythmen mit dem Didgeridoo
Der Thüringer Jo Sommer ist einer der ungewöhnlichsten Botschafter der australischen Ureinwohner. Mit seinen zahlreichen Reisen und Veranstaltungen macht er auf die Lage der Larrakia aufmerksam, einem der bedrohten Aboriginestämme. Die CD ist dabei ein Schritt auf seinem Weg. Sie ist ab sofort bei uns im Verlag erhältlich zu einem Preis von 12,90 Euro.
Axel am 14.09. zu Gast bei „MDR um 12“ – das Ländermagazin
[10.09.2004]
Am Dienstag, den 14.09. wird Axel im Ländermagazin „MDR um 12“ zu Gast sein. Es wird viel zu berichten geben über die zur Zeit laufendende Marco Polo Tour, denn er ist gerade erst aus Phuket/Thailand zurückgekehrt, wo unsere Dschunke auf den Start der 2. Etappe wartet.
„Kublai’s Kahn II“ am 12.09. – 19.30 Uhr im ZDF
[01.09.2004]
Auf der Suche nach Chinas maritimer Vergangenheit zu Marco Polos Zeiten stieß das ZDF auf unser Dschunke. Gemeinsam konnten wir beim Dreh der Reportage an Bord die Vergangenheit lebendig werden lassen. Der Film „Chinas Erben – Handelskrieg auf hoher See“ begibt sich auf Spurensuche im südchinesischen Meer und lässt auf eindrucksvolle Weise die Geschichte der Seefahrt im asiatischen Raum wieder aufleben – ein bewegtes Kapitel über die Geschichte des Welthandels. – Regie: Robert Wortmann
Radreise mit Hindernissen
[16.08.2004]
Seit Ende Juli ist Axel wieder per Rad unterwegs, um die Länder, die auch Marco Polo auf seiner Rückreise besucht hat, zu erkunden. Überschwemmungen in Kambodscha erschwerten dies zusätzlich. Über die Tempel von Angkor Wat, Phnom Pheng, das Mekongdelta und viele kleinere Dörfer ging es nach Vietnam.
Axel ist zur Zeit in Saigon, von da führt seine Reise zu den umliegenden Bergstämmen, den Salzarbeitern am Strand und wieder zurück nach Saigon. Meterweise Filmmaterial hat er bisher verbraucht. Im Gegensatz zu seinen bisherigen Reisen begleitet ihn diesmal seine Frau Abigail. Peter stößt erst später hinzu.
Axel per Rad auf den Spuren der Rückreise Marco Polos
[26.07.2004]
Die Tempel von Angkor Wat sind ganz zweifellos ein Weltwunder, spektakulär, grandios, einmalig – wie die Pyramiden. Hunderte verschiedener hinduistischer, auch buddhistischer Tempel, großartige Anlagen, Tausende von Skulpturen und eine faszinierende Architektur. Allein dies ist schon eine Reise nach Südostasien wert. Aber nicht nur Kambodscha, auch Vietnam wird Axel bei seinem geplanten Landausflug besuchen, von dem Marco Polo schrieb: „...wir erreichen ein reiches, großes Land mit Namen Ciamba. Ein König herrscht über das Heidenvolk, das eine eigene Sprache hat.“ Zahlreiche Überschwemmungen in Kambodscha und Vietnam werden die Radreise hoffentlich nicht zu sehr erschweren...
Axel zu Gast bei MDR – Radio Figaro
[20.07.2004]
Im MDR-Kultursender Radio Figaro wird morgen, am 21.07. zwischen 17 und 18 Uhr Axel in der Rubrik „Figaro trifft........“ über seine Erlebnisse auf der 1. Etappe der Marco Polo Tour berichten. Die musikalische Umrahmung der Sendung wird Axel auch selbst gestalten, denn er darf sich aus Pop, Klassik, Jazz die Musik selbst aussuchen. Auch unser Dschunkensong, erstmals uraufgeführt zum letzten Dia-Festival von "didiplay" wird er mit im Gepäck haben. Wir wünschen allen Interessierten eine unterhaltsame Stunde mit einem unserer beiden Weltumradler
Zwangspause mit Tradition
[06.07.2004]
Ende Juni war es endlich soweit. Mit Feuerwerksknallern und Blumengirlanden am Bug der „Kublais Kahn II“ als Tribut an die einheimischen Götter rollte unser stolzes Schiff von der Werft wieder zurück in sein Element. Nach zwei Stunden fiel der Anker inmitten von weiteren Segelbooten, die wie wir auf den herbstlichen Monsunwechsel warten. Auch Marco Polo musste aus diesem Grund in Südostasien längere Zeit verweilen. Und genau wie er wollen wir in der verbleibenden Zeit noch einige Kurzreisen auf dem Land unternehmen. Vor allem, da uns per Boot interessante Stellen wie z.B. in Vietnam verwehrt geblieben waren. Über diese Reisen, Begegnungen und Erlebnisse werden wir Euch hier an dieser Stelle dann wieder berichten.
Jamaikanisches Flair am „Hohen Schwarm“
[06.07.2004]
Von weit her waren die Reggae-Fans angereist um sich das Flair rund um die beiden Bands am Samstag, den 26.Juni in Saalfeld nicht entgehen zu lassen. Zuerst hat die Band „Massala“ aus Leipzig mit einem bunten, energiegeladenen Cocktail die Stimmung unter den zahlreichen Zuschauern angeheizt. Mit Samba- und Reggae-Tanz der „Banda Tucano“ aus Saalfeld erfolgte eine gelungene Überleitung zum Auftritt des Reggae-Quartetts „Sixth Revelation“. Die Bob-Marley-Abziehbilder holten mit Ihrer Musik den Sommer nach Saalfeld. Zum Reggae-Klassiker „Don’t Worry“ sangen alle Fans lautstark mit. Alles in allem klasse Stimmung bei einem der wenigen regenfreien Tage!
SURF & REGGAE -TIME am Hohen Schwarm
[23.05.2004]
Die nächste musikalische Sommernacht steht wieder an! Der Auftakt machen am 25.6. die ›Los Banditos‹. Weiter geht’s am Samstag mit ›Massala‹ und ›Sixth Revolution‹. Karten sind bereits erhältlich. Und wer am Sonntag noch genug Power hat kann mit Peter Glöckner ab 10:00 Uhr am Camp auf den Saalewiesen zu einer ca. 4 stündigen Radeltour aufbrechen.
Weitere Infos sowie die Karten findet Ihr unter VERANSTALTUNGEN.
„Kublai’s Kahn“ in Phuket
[14.05.2004]
Nach fast 6 Monaten, vielen Erlebnissen und Begegnungen hat unsere Dschunke „Kublai’s Kahn“ Phuket erreicht. Phuket, die größte Insel Thailands, umschmeichelt von den sanften Wellen des Andamanischen Meeres im Indischen Ozean wird auch die „Perle der Andamansee“ genannt. Hier wird unser Boot nach weiteren Reparaturarbeiten auf der Werft den Sommer verbringen und mit einsetzen der Südost-Monsunwinde im Herbst wird dann der 2. Teil der Tour weitergehen. Aber die Zeit wird nicht ungenutzt bleiben, es werden von Phuket ausgehend Landausflüge gemacht, um die Orte zu besuchen, an den denen vor nun fast 700 Jahren auch Marco Polo Station gemacht hat. Marco Polo war ein Pionier der Entdeckungsreisen, aber auch ein Wegbereiter einer modernen Betrachtungsweise, die von Neugier und Mut, von Humanität und Intelligenz geprägt war.
Fotoausstellung im Thüringer Landtag
[28.04.2004]
Zur Eröffnung der Ausstellung "Weltsichten" am Mittwoch, dem 05. Mai ab 13.00 Uhr im Thüringer Landtag sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen. Es wird die Landtagspräsidentin Christine Lieberknecht sprechen und auch Axel wird einen Einblick in seine Abenteuer und seine Sicht auf die Welt bei dieser Ausstellung geben. Zu sehen sind die Bilder bis zum 04. Juni, Öffnungszeiten von Montag - Freitag von 8.00 - 17.00 Uhr (am Wochenende nach Vereinbarung).
"Kublai's Kahn" in Singapur
[28.04.2004]
Seit ca. 10 Tagen liegt die Dschunke nun in Singapur. Das Interesse für die Tour und unser Boot war auch hier wieder groß. Am kommenden Sonntag startet die Crew Richtung Phuket. Peter ist wieder an Bord, Axel nun schon wieder zurück in Deutschland, sicher wäre er gern länger geblieben, aber hier in Deutschland ist der Terminkalender gefüllt mit Dia-Vortragsterminen.
Als Verstärkung für’s Boot hat Peter Göran, einen guten Freund von ihm mitgebracht, der nun neben Henner, Jörg und Harris die Tour nach Thailand begleiten wird. Die einzigen weiblichen Mitsegler sind unsere Maskottchen Ying und Yang, die sich prächtig eingelebt haben und sich pudelwohl fühlen.
Wie es weitergeht durch die Straße von Malakka vorbei an der Insel Sumatra nach Thailand in Kürze hier bei unseren News.
Singapur in Sicht
[13.04.2004]
Nun haben sie es doch nicht ganz geschafft Ostern in Singapur zu feiern. Voraussichtlich am 14.04. wird die Crew um Axel Brümmer mit der „Kublai’s Kahn II“ in der Riesenmetropole eintreffen. Weder durch schlechtes Wetter noch technische Probleme an Bord ist diese Verzögerung zustande gekommen, sondern durch Langausflüge auf einigen Singapur vorgelagerten Inseln. Denn auch unter dem Motto des Entdeckens von Ländern, Kulturen und Völkern ist die Marco Polo Expedition unterwegs. Mit Zwischenstopp vor der Insel Tioman und Sibu hat die Crew die Schönheiten dieser Inseln erlebt. Das neuste Foto zeigt die Dschunke vor Tioman. Weitere Infos an dieser Stelle nach dem Eintreffen in Singapur.
Ostern in Singapur
[08.04.2004]
Das südchinesische Meer ist überquert, wir sind bei gutem Wetter weit vorangekommen, einmal dachten wir Halluzinationen zu haben. Mitten auf dem südchinesischen Meer trieb eine Waschmaschine an uns vorbei, wozu die wohl noch gebraucht wird?
Nun werden wir an der malaysischen Küste entlang Richtung Singapur fahren, noch ein paar kleine Abstecher auf Land machen und Ostern in Singapur ankommen. Was haben wir alles schon zusammen erlebt! Über 1000 Meilen missglückter Überfahrt von Indien, damals, vor fast einem Jahr, hat Jörg Ostereier bemalt und die Einheimischen wussten nicht was das sein sollte. Nun bereits mit allen Testfahrten und Umwegen 6100 Meilen.
Wir wünschen allen ein schönes Osterfest und melden uns dann wieder aus Singapur -
die gesamte Crew, unsere Gäste aus Kanada, Großbritanien und den USA sowie unsere zwei Bordkatzen Ying und Yang von „Kublai’s Kahn II“.
Endlich wieder ›auf Marco Polos Spuren‹ unterwegs!
[05.04.2004]
Vor über einer Woche haben wir in Hongkong abgelegt und schippern nun über die südchinesische See. Die Wetterbedingungen sind ideal und stabil. Nachdem wir uns lange scharf am Wind halten mussten fällt er nun von achtern in die Segel. Wir kommen gut voran und befinden und z.Zt. am südlichen Ende Vietnams. Die Seekrankheit hat sich bei allen gelegt und uns geht es gut – obwohl wir heute 39 Grad im Schatten gemessen haben! Nur das Essen wird allmählich eintönig und deshalb war es eine tolle Abwechslung, als Biga der ganzen Crew Pommes und Klops an Bord gemacht hat, endlich mal keinen Reis und Fisch.
Ted, unser Kanadier an Bord ist uns eine große Stütze, er hat bei voller Fahrt einen Riss im Segel genäht, wobei wir ihn mit dem gesamten Segel am Mast hochgezogen haben.
Wenn wir weiter so gut vorankommen sind wir zu Ostern in Singapur, dann wieder mit neusten Meldungen von uns.
„Kublai’s Kahn“ auf dem Weg von Hongkong nach Singapur
[30.03.2004]
Das Einlaufen vor der Skyline von Hongkong hatte für viel Aufsehen gesorgt. Alle dortigen Zeitungen, selbst die „Times“ berichteten darüber. Die Zeit in Hongkong wurde genutzt, am Boot noch einige Reparaturen durchzuführen und mit Gästen Hafenrundfahrten zu unternehmen. Am 28.03. hat unser Boot dann bei schönem Wetter Abschied von Hongkong genommen. Nach 2-wöchigem Zwischenstopp, mit vielen Begegnungen in der Riesenmetropolo nimmt „Kublai’s Kahn II“ nun Kurs Singapur. Ab Bord sind zur Zeit neun Leute sowie zwei Katzen, denen Axel das Leben gerettet hat, die nun aber ebenfalls seekrank geworden sind.
"Kublai's Kahn II" in Hongkong
[15.03.2004]
Heute morgen klingelte gegen 5.00 Uhr in der früh das Handy und Axel meldete sich über Satellitenhandy, aber nicht nur ich, sondern auch für viele Freunde und Verwandte war um diese Uhrzeit die Nacht rum. Unsere Dschunke ist unter vollen Segeln vor der Skyline von Hongkong eingelaufen. So hatte sich das auch schon der Marinemaler Olaf Rahardt vorgestellt, der dieses Bild für uns gemalt hat. Sobald die neusten Fotos hier sind, melde ich mich wieder an dieser Stelle.
Ramona Haun
Büro Weltsichten
Auf nach Hongkong
[12.03.2004]
In den frühen Morgenstunden des 10.03. hat die „Kublai’s Kahn II“ die Philippinen Richtung Hongkong verlassen. Nach dem letzten Telefonat mit Axel befindet sich das Boot derzeit 18° 11’ N und 118 ° 39’ O. Bei gutem Wetter und mit gesetzten Segeln nimmt die Dschunke Kurs China, Mannschaft ist wohlauf und wenn alles planmäßig verläuft können wir hier bald die ersten Bilder von unserem Boot vor der Skyline von Hongkong zeigen. Weitere Infos dann in den nächsten Tagen.
Husky-Fahrt auf dem Thüringer Wald
[12.03.2004]
Am letzten Wochenende, dem 06.03. haben wir unser Versprechen für 3 Gewinner vom 6. Thüringer Dia-Festival eingelöst und eine Husky-Fahrt in Neuhaus, im verschneiten Thüringer Wald durchgeführt. Der Gewinner mit der weitesten Anreise, Herr Hartmut Bartsch aus Aerzen hat als einziger die Möglichkeit der Teilnahme wahrgenommen.
Herzlichen Dank an Steffen Fischer, der mit seinen Huskys und den dazugehörigen Equipment dieses Erlebnis ermöglicht hat.
Neuigkeiten vom Boot
[25.02.2004]
Nach 2 Nachtfahrten, starkem Sturm mit Windstärke 8, furchterregend hohen Wellen und einer Begegnung mit finster aussehenden Gestalten ist unserer Dschunke in Manila eingetroffen.
„Kublai’s Kahn“ liegt nun im Hafen und auch Axel ist nach seiner Unterbrechung wieder zugestiegen. Zur Crew hinzugekommen sind Herr Dr. Gunther Kranert und Funker Herbert Mayer. Gemeinsam wollen sie notwendig gewordene Reparaturarbeiten und weitere Sturmvorbereitungsmaßnahmen erledigen. Wann es dann nach Hongkong weitergeht erfahrt ihr in Kürze.
Live-Diashow “Das Element Wasser” von David Hettich
[09.02.2004]
Mittwoch, den 10.03. um 19.30 Uhr im Meininger Hof Saalfeld.
Spannende Geschichten aus der Unterwasserwelt unserer Erde erzählt der Unterwasserfotograf David Hettich in der Live-Diashow "Das Element Wasser". Der Nachwuchsfotograf aus Schönwald im Schwarzwald reiste nach seinem bestandenen Abitur rund 80 Tage um die Welt, tauchte in den entferntesten Meeren und Ozeanen, wo er packende Erlebnisse und Bilder aus einer anderen Welt sammelte. Neben den südafrikanischen Haien, der Karibik, dem Mittelmeer, Roten Meer, Atlantik und Indischen Ozean hat es dem jungen Künstler aber auch das heimische Süsswasser angetan: Dias aus dem Bodensee, verschiedenen Gebirgsseen und Bilder vom Tauchen unter Eis runden "Das Element Wasser" ab.
Karten erhalten Sie über die Tickethotline (03671) 46 11 93 oder in der Saalfeld-Information.
Reportage im MDR-Fernsehen
[03.02.2004]
Am 04.02.2004 zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr im MDR-Programm eine halbstündige Reportage über den Start zur Marco Polo Tour mit dem Titel „WELT-SICHTEN. Axel Brümmer und Peter Glöckner auf Marco Polos Spuren“. Ein Kamerateam der Film- und Fernseh-Produktionsgesellschaft alpha tv aus Gera drehte dafür an mehreren Schauplätzen in Sulawesi und auf dem offenen Meer
Neues von der Dschunken-Tour!
[30.12.2003]
Letzte Neuigkeiten von der Dschunken-Crew heute morgen am Satellitentelefon. Alle News gibts HIER .
Start der Segeltour
[23.12.2003]
Im indonesischen Makassar starten Axel und Peter heute zu ihrer Segeltour "Auf Marco Polos Spuren". Vom Navydock des Ortes auf der Insel Sulawesi läuft "Kublai's Kahn" mit einer zwölfköpfigen internationlen Crew zunächst in Richtung Hongkong aus. Los geht es durch die nicht ungefährliche Sulu-Wasserstraße. Vom ersten angelaufenen Hafen auf Borneo aus gibt es dann die ersten Erlebnisse und Eindrücke von unterwegs. Alle Details zur Tour jetzt neu unter www.weltsichten.de/dschunke.
Thüringer Dia-Festival weitet sich aus
[26.11.2003]
Mit noch mehr Vorträgen, einer Buch- und Dia-Premiere sowie einer Live-Schaltung zur Marco-Polo-Rücktour wartet das 6. Thüringer Dia-Festival vom 30. Januar bis 1. Februar 2004 in Saalfeld auf. Das von Axel und Peter organisierte Festival holt wieder für drei Tage die große weite Welt in den Meininger Hof nach Saalfeld.
Zwölf Vorträge von namhaften Autoren stehen bei der sechsten Auflage auf dem Programm.
Zu den illustren Gästen des Dia-Festivals gehören Sioux-Häuptling Leonard Little Finger sowie ein Piratenforscher, Klaus Hympendahl, der die Unwägbarkeiten der Segeltour „Auf Marco Polos Spuren“ einordnen hilft. Die große Party im Festzelt auf den Saalewiesen soll diesmal schon am Freitag steigen, aber auch am Sonnabend ist hier wieder Stimmung mit „didiplay“ angesagt. Am Sonntag um 10 Uhr soll es eine Liveschaltung zur Dschunke geben, auf der sich Peter und der Rest der Crew befinden. Das Rahmenprogramm wird mit Musik, Tanz und Folklore, Info- und Verkaufsständen sowie einem Fotowettbewerb abgerundet.
Wer sich Karten für das Festival sichern will, sollte nicht all zu lange warten. Erfahrungsgemäß ist mindestens die Hälfte der Vorträge schon vor Beginn ausverkauft. Nähere Infos und die Möglichkeit Karten zu bestellen gibt es unter dem Button Festivals.
Neue Infos zum Boot
[25.09.2003]
Unser neues Boot "Kublai's Kahn II" hat seinen ersten Test überstanden. Bei starkem Wind und gefährlicher Meeresströmung segelte es von Kupang/Timor über Kommodo nach Bira/Sulawesi. Dort liegt es jetzt in der Werft. Die alten Decksaufbauten sind bereits abgerissen und der Umbau im vollem Gang.
Ab 30.09. wird auch mein Vater Jochen wieder mit dabei sein, um seine gesammelten Erfahrungen auf der letzten Dschunke mit einfließen zu lassen. Wir werden Euch weiterhin auf dem Laufenden halten...
bis dahin
Axel & Peter
Start der neuen Dia-Tour erfolgreich
[19.09.2003]
Mit unserer neuen digitalen Dia-und Videoshow –„SOS - Reportage eines Wiederanfangs“ starteten wir am Dienstagabend erfolgreich im Stadthaus Rudolstadt.
Diese Reportage handelt von einer Reise, die nie als Abenteuerreise geplant war und die so dramatisch endete, dass wir beinahe das Segelabenteuer abgebrochen hätten.
Erleben Sie die Kombination von Fotos und Filmen in einer wie immer live kommentierten Show!
Hier findet Ihr weitere Informationen und Termine zu unserem neuen Vortrag.
Axel & Peter
Kublai’s Kahn II
[15.09.2003]
Nun endlich haben wir ein neues Boot! Allerdings keine chinesische Dschunke sondern eine indonesische Pinisi. Noch ist sie ein heruntergekommenes, unspektakuläres Boot, was dringender Reparaturen bedarf. Doch daran wird bereits kräftig gearbeitet. Im Oktober soll dann die neue Dschunkentakelage auf Kublai’s Kahn II gesetzt werden. Bisher hieß das Boot, passend zu unserem Tour-Projekt, Marco Polo. Wie geplant soll unsere Reise im Dezember beginnen. Doch bis dahin gibt’s noch viel zu tun...
Neueste Infos zu unserer Dschunkentour
[01.09.2003]
Die Zeit eilt voran, nicht einmal mehr 4 Monate bis zum geplanten Start unserer Dschunkentour „Auf Marco Polos Spuren“. Mittlerweile gibt es auch ein neues Boot, eine indonesische Pinisi, die wir in den nächsten Monaten als Dschunke umbauen werden. Wie sie einmal aussehen soll, seht Ihr auf dem Bild. Axel befindet sich gerade in Indonesien zu den abschließenden Kaufverhandlungen. Nach seiner Rückkehr am 11.09. gibt es für Euch weitere Infos und vielleicht auch schon Bilder vom neuen Boot, von „Kublai’s Kahn II“
Also bis dahin, noch etwas Geduld
Axel Brümmer & Peter Glöckner
2. Saalfelder Samba-Nacht
[01.09.2003]
Hallo Ihr alle,
wer dabei war kann's bestätigen: auch die 2. Samba-Nacht am 15. und 16.08. in Saalfeld im "Hohen Schwarm" war ein voller Erfolg! Super Stimmung, heiße Rhytmen und Show-Tänze, die es in sich hatten, ließen keinen kalt. Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei allen Sponsoren, den vielen Helfern, dem Saalfelder Wirteverein, bei der Stadt Saalfeld, der Presse und allen die wir hier vielleicht vergessen haben, für die tolle Hilfe und Unterstützung zum Gelingen des Festes bedanken.
Bis zum nächsten Mal
Axel Brümmer & Peter Glöckner
Weltumradler mit Vortrag und Workshop bei Open-Air Show´s zu erleben
[16.07.2003]
Üblicherweise sind Axel und Peter um diese Jahreszeit in anderen Regionen unseres Erdballs unterwegs, doch durch den Untergang der Dschunke mussten alle Pläne neu überdacht werden.
So sind die Beiden nicht wie vorgesehen zur Zeit beim Kalfatern des Bootes in Hong Kong, sondern werden an den kommenden Wochenenden bei einer Reihe von Open Air Terminen im Thüringer Raum zu sehen sein. Wer das Duo also unter freiem Himmel mit ihrem „Klassiker“ Australien erleben möchte sollte sich unter dem Button Diavorträge – Terminübersicht über die geplanten Shows informieren. Besonders zu empfehlen ist der Didgeridoo-Schnellkurs der die Besucher der Open Air Shows auf den nachfolgenden Australienvortrag einstimmen wird. Hierfür bringen Axel & Peter mehrere Instrumente zur Show mit die dann dem Publikum zur Verfügung gestellt werden. Der Kurs wird ca. 20-30 Minuten dauern und mit einem kurzen Abschlusskonzert der „Lehrlinge“ enden.
Karten im Vorverkauf können wie immer über die Tickethotline 03671/461193 bestellt werden.
Saalfeld im Samba-Fieber
[07.07.2003]
2. Brasilianische Nacht am 15. und 16. 08. 2003. Für zwei Tage laden die beiden Weltumradler Axel Brümmer und Peter Glöckner alle Fans der brasilianischen Rhythmen zum zweiten Mal zu einem spektakulären Samba-Event der Extraklasse auf den „Hohen Schwarm“ nach Saalfeld ein. Mehr Details zum Event gibt's HIER.
Karten ab sofort an folgenden Vorverkaufsstellen:
- Saalfeld-Information,
- Reise-Insel Lautenschläger Saalfeld,
- Touristinformation Bad Blankenburg,
- Touristinformation Rudolstadt,
- Fremdenverkehrsamt Leutenberg
- im Büro Weltsichten unter (03671) 46 11 93.
- im Weltsichten Online-Shop
TV-Bericht zum Untergang der Dschunke
[04.06.2003]
Das MDR-Fernsehen berichtete am 28.05.2003 in "HIER AB VIER" vom Untergang der Dschunke und der Rettungsaktion mitten im indischen Ozean. Erstmals sind auch einige Auschnitte aus Peters Aufnahmen der dramatischen Stunden zu sehen. Auch Axel und Henner Voß, die vom Weltsichtenbüro aus die Bergung der Mannschaft steuerten kommen zu Wort. Das Video - Dauer ca. 3 Minuten - liegt im MPEG1-Format vor und kann unter diesem Link angesehen werden. Mehr Erlebnisse gibt's auch am 12.06.2003 - abends im ZDF in der "JOHANNES B. KERNER - SHOW"
Informationsveranstaltung am 11. Juni, 19.30 Uhr , im „Meininger Hof“
[27.05.2003]
Orkanartiger Sturm mit Windstärke 11 und bis zu 10 Meter hohe Wellen, ausgefallene Pumpen, Wassereinbrüche überall – dies und die Koordinaten der Dschunke konnten Peter Glöckner und Jochen Brümmer noch per Satellitenhandy durchgeben, dann brach der Funkkontakt ab. Die Nacht vom 17. zum 18. Mai 2003 ist wohl die dramatischste im Leben der Crew der Weltumradler, bis sie schließlich von 2 Tankern aus schwerer Seenot gerettet wurden. Die Dschunke mit der Axel Brümmer und Peter Glöckner den Rückweg auf Marco Polos Spuren antreten wollten, ist gesunken. Da die Beiden aber auf Ihren Touren noch nie aufgegeben haben, soll es weitergehen – zuerst mit der Suche nach einer neuen Dschunke, deren Finanzierung nun wieder völlig offen steht. Deshalb laden die Stadt Saalfeld, das Landratsamt Saalfeld, die Kreissparkasse und die OTZ zur Unterstützung der Weltumradler, am Mittwoch, dem 11. Juni, 19.30 Uhr, in den „Meininger Hof“ Saalfeld ein. Skipper Jochen Brümmer wird einen authentischen Bericht der dramatischsten Stunden geben, Peter zeigt einen Film mit einmaligen Bildern vom Untergang der Dschunke und Axel erzählt über die Aufregung im Saalfelder Büro, dass die Rettungsaktion in jener Nacht zu koordinieren versuchte. Der Eintritt ist frei!
Dschunkentour geht weiter!
[27.05.2003]
Und wie geht es weiter? Wir haben noch nie auf unseren bisherigen Touren aufgegeben und werden das auch diesmal nicht tun. Das Bild soll Euch zeigen: wir bauen an einer neuen Dschunke - Kublais Kahn 2.
Bild: "Dschunke auf Werft" - Marinemaler Olaf Rahardt aus Rudolstadt
Erste Fotos und Peters Bericht vom Untergang
[25.05.2003]
»Nun ist Schluss! Jetzt werden alle lebenswichtigen Sachen zu den Rettungsflößen auf dem Achterdeck zusammengetragen und dann die Dschunke von sämtlichen überflüssigem Ballast befreit.« übernahm Jochen Brümmer mitten in der Nacht zum 18.5. das Zepter auf dem Schiff. Zwar ließ der Sturm allmählich nach und auch die Wellen waren nicht mehr 10 Meter hoch, doch war uns eine Pumpe nach der anderen ausgestiegen und durch die vielen winzigen Lecks im Unterwasserschiff strömte weiteres Salzwasser ins Boot.
Ohne fremde Hilfe konnten wir nichts mehr tun. Allerdings zählten wir wohl auch zum überflüssigen Ballast, denn nun hieß es ab in die Rettungsflöße. Die Dinger wurden aneinandergebunden und auch mit der noch schwimmenden Dschunke befestigt, denn an deren Achtermast hing der für eventuelle Rettungsschiffe weithin sichtbare Radarreflektor. SOS hatten wir auch schon gegeben.
Als letzte »Lebensversicherung« packte ich Sattelitentelefon und GPS mit in einen kleinen, wasserdichten Koffer. Doch eingezwängt in ein winziges, empfindliches »Schlauchboot« mitten in der Nacht, wenn sich gewaltige, schwarze Wellen auf einen zu stürzen scheinen, dann beginnt wohl selbst der Mutigste an seiner »Lebensversicherung« zu zweifeln. Zwar hatten wir über das Telefon unser Büro in Deutschland verständigt und das Seenotgerät sendete weiterhin SOS, doch würde das wirklich ausreichen – mitten im indischen Ozean?
Es reichte aus. Früh, schon bald nachdem die Sonne aufgegangen war sichtete ich einen Tanker, der auf uns zugerast kam. Genau in dem Augenblick, als er uns erreichte, sank die Dschunke. Rettungsringe wurden uns zugeworfen. Wir versuchten sie zu erreichen. Ein Netz hing von der Bordwand. Das Seil, an dem ich mich festklammerte, riss. Ich krauelte zurück zu unserer Rettungsinsel in der sich noch ein Crewmitglied aus Portugal befand.
Wo war Jochen? Bis eben saß er noch in dieser Rettungsinsel. War er an Bord des Tankers geklettert? Der Tanker wendete und kehrte zurück zur Unglücksstelle. Doch warum drehte er anschließend ab? Inzwischen war ein weiterer Tanker in unsere Nähe geraten. Ich schoss eine Signalrakete ab. Der zweite Tanker näherte sich, stoppte und ließ Seile und Netze herab. Trotz Wellengang ließen sie sich gut erklettern. Endlich gerettet! Auch die anderen drei, also auch Jochen, befanden sich sicher an Bord des anderen Tankers. Von der Dschunke trieben nur noch einige Wrackteile auf dem Ozean herum.
Wir waren überglücklich, dass wir bei diesem Unwetter alle heil gerettet werden konnten. Erst später erfuhren wir, dass dieses Unwetter das schwerste seit fünfzig Jahren in Sri Lanka war, etliche hundert Menschenleben gekostet hatte und fast eine Million obdachlos gemacht hat.
Und wie geht’s weiter? Das weitere Vorhaben aufgeben? Nein! Wir machen weiter. Träume sind zum verwirklichen da. Manche brauchen eben mehrere Anläufe. Auch Thor Heyerdahl schaffte sein Vorhaben erst mit der Rah 2! Die gesamte Foto-Serie gibts HIER. Mehr in Kürze!
Tag 1 nach dem Untergang - erste Bilanz
[19.05.2003]
Nun beginnt sich die Aufregung langsam zu legen. Zeit für eine erste Bestandsaufnahme:
Alle Besatzungsmitglieder sind gerettet und anscheinend in körperlich guter Verfassung. Von der Dschunke konnte keine nennenswerte Ausrüstung geborgen werden. Da das Meer an der Stelle des Untergangs über 3000 m tief ist, erübrigen sich weitere Überlegungen.
In einer unfassbaren Aktion hat Peter während des Untergangs digitale Filmaufnahmen machen können, die seiner telefonischen Beschreibung nach sogar gelungen sind. Wie er die Aufnahmen durchführen konnte und was ihn dazu angehalten hat, nicht nur zusammen mit den anderen gegen den Untergang anzukämpfen, sondern noch zusätzlich bei Sturm und schwerer See zu filmen bleibt bis zu seiner Beschreibung im Anschluss an die Rückkehr offen. Wir sind gespannt.
Obwohl nur wir im Weltsichtenbüro sicher und trocken gesessen haben, sind die 12 Stunden der Rettungsaktion nicht ohne Spuren an uns vorbei gegangen. Bis zu 15 Helfer haben sich um die Telefone gestritten und auf Deutsch oder Englisch auf die unsichtbaren Telefonpartner eingeredet. Im Wechselbad der Gefühle zwischen Bangen, Hoffnung und selbstzerstörerischer Resignation gingen in der Ungewissheit nach fast 40 Stunden ohne Schlaf schon mal die Nerven durch.
Am besten hat Peter den Untergang verkraftet:„Ich fahre gleich von Singapur nach Hongkong und suche nach einer neuen Dschunke!“ ließ er nur einen Tag nach der Katastrophe vernehmen. „Schließlich haben wir ja allerhand verloren. Da können wir uns es gar nicht leisten, dass ich nur um zu beweisen, dass ich noch lebe, nach Deutschland zurück kommen muss!“
Aber wir wollen Peter erst mal hier in Deutschland in die Arme schließen und mit ihm und Vater Brümmer einen Kasten Bier trinken und dann überlegen, wie es weitergeht.
Auch Jochen Brümmer fühlt sich wieder besser. Obwohl eigentlich nur als aktiver Gast auf der Dschunke, übernahm er notgedrungener Weise das Zepter und damit auch die Verantwortung, um in seiner besonnenen Art der gesamten Crew das Leben zu retten.
Da sowohl Peter als auch Axel während ihrer Touren noch nie aufgegeben haben, wird die Marco-Polo-Tour weiter gehen! Die letzten Fotos der Dschunke im Presse-Bereich.
Marco-Polo-Dschunke im Sturm im Golf von Bengalen gesunken, Crew gerettet
[18.05.2003]
Als unmittelbare Startvorbereitung sollte die für die Reise vorgesehene Dschunke von ihrem Liegeplatz an der westindischen Küste in Goa zur Werft nach Hongkong überführt werden. Der Zeitpunkt der Überführung richtete sich nach dem Süd-West-Monsun, der als Schiebewind benötigt wurde. Im Gegensatz zu dem für die Marco-Polo-Reise benötigtem Nord-Ost-Passatwind besteht hier eine unvermeidbare Zyklongefahr.
Die Ausläufer des plötzlich seine Richtung wechselnden Zyklons 01B schlugen drei Tage nach Verlassen des Hafens Galle/ Sri Lanka nach Singapur mitten im Golf von Bengalen das Schiff leck, legten Pumpen, Beleuchtung und die Antriebsmaschine lahm und trieben das Schiff, besetzt mit der alten Besatzung und unserem Team Jochen Brümmer und Peter Glöckner, in Seenot. Beide sollten auf diesem Abschnitt nur als "mitsegelnde Gäste“ das Dschunkensegeln kennen lernen. Am 17.05.03 um 20.15 Uhr MESZ funkte die Besatzung, deren Führung situationsbedingt in die Initiative von Jochen und Peter überging, SOS. Wie uns Peter über sein Satellitenhandy mitteilte, schöpfte die Mannschaft in vergeblicher Hoffnung auf nachlassende Winde und ein Rettungsboot mit Motorpumpe die Nacht durch mit Eimern das eindringende Wasser wieder hinaus. Die aufgeblasene Rettungsinsel lag zu diesem Zeitpunkt bereits vertäut parat.
Von unserem Weltsichten-Organisationsbüro in Saalfeld aus organisierten wir in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag umgehend den koordinierten Einsatz der Seenotrettungsdienste Bremen, Singapur, Sri Lanka und Hongkong. Der fast orkanartige Sturm mit Windstärke 11 und bis zur zehn Meter hohe Wellen behinderte die Rettungsversuche der vier in der Nähe befindlichen Schiffe so erheblich, dass erst nach acht Stunden, gegen 4.00 Uhr MESZ, das erste Schiff, ein norwegischer Containertransporter Sichtkontakt melden konnte. Zur Aufnahme der Schiffbrüchigen musste unter Lebensgefahr für die Retter Beiboote zu Wasser gelassen werden, da eine direkte Bergung von großen Containerschiffen nicht möglich ist. Gegen 6.30 Uhr MESZ, also erst nach weiteren 2,5 Stunden, wurden von der Rettungsinsel drei Mann, wahrscheinlich Jochen, ein Brite und ein weiterer Deutscher, geborgen. Sturm und Wellen verhinderten die Übernahme der verbliebenen zwei Mannschaftsmitglieder. Nach weiterer Drift und noch einmal 1,5 Stunden wurden Peter und ein Portugiese, so der Seenotrettungsdienst, durch einen philippinischen Frachter geborgen.
Jochen Brümmer meldete sich umgehend telefonisch von seinem Schiff. Außer seinem nackten Leben hat er nichts retten können und wird ohne einen Cent in ca. fünf Tagen in Dubai eintreffen. Peter muss mit seinem Schiff nach Singapur fahren.
Die Dschunke versank mit all unseren Träumen und Hoffnungen um 7:20 Uhr MESZ in den sturmgepeitschten Wogen des Indischen Ozeans. Letzte Position: 6° 45´ N, 86° 40´ E
Noch unbestätigt ist, dass Peter die Rettungsarbeiten bis zur Bergung durch die Rettungsschiffe filmen konnte. Selbst wenn er dies nur versucht hätte – Alle Achtung!
Die eine Dschunke liegt auf dem Meeresgrund. Wie wir weitermachen werdet ihr hier bald erfahren. Aber dass wir weitermachen steht schon jetzt fest.
Härtetest für die 1. Etappe der Überführung unserer Dschunke
[08.05.2003]
Erster Härtetest für unsere Dschunke auf der Fahrt von Goa nach Sri Lanka: unsere Crew hatte mit einem starken Sturm mit der Windstärke 8 - 10 , bei dem normalerweise Bäume entwurzelt werden, zu kämpfen. Wellenberge von 7 m Höhe über eine Zeitdauer von zweimal 48 Stunden haben unserem Skipper und der restlichen Mannschaft schwer zu schaffen gemacht, nicht nur mit der Seekrankheit sondern auch mit Wassereinbruch überall. Durch dieses Unwetter ist der gesamte Konvoi der Boote zerfallen, ein Katamaran ist immer noch verschollen und 2 Briten wurden vom Seenotdienst gerettet. Der Hafen in Galle, in der unsere Dschunke jetzt liegt, wurde wegen Unwetter gesperrt.
Einige Mitglieder der Crew müssen aus gesundheitlichen Gründen ausgewechselt werden und deshalb fliegt Peter jetzt nach Sri Lanka um von dort aus, nach dringend notwendigen Reparaturarbeiten, mit nach Singapur zu segeln. Alles zur Dschunkentour ab sofort auf der Dschunken-Homepage
Dschunkentour mit eigener Homepage!
[07.05.2003]
"Alles neu macht der Mai!" Nur noch wenige Tage, dann ist es geschafft! Das Projekt Dschunke erhält einen eigenen separaten Bereich auf unserer Internet-Präsenz. Dies wurde notwendig, da die Informationen zu dieser Tour aufgrund des Umfangs Rahmen der Weltsichten-Hauptseite zu sprengen drohten. Wir sind z.Zt. im Hintergrund fleißig am werkeln, damit auch die Dschunken-Seite so richtig schön wird ;-)) Einen "Vorgucker" gibt's schon mal mit dem nebenstehenden Screenshot der neuen Seite.
Axel und das Dschunken-Projekt im TV
[26.02.2003]
Am Montag, 24. 02. 2003 war Axel zu Gast bei "Vor Acht im Ersten". In 3 kurzen Interviews gab es aktuelle Infos zum Dschunkenprojekt. HIER gibts die Videos vom Interview.
Fotoausstellung in Gera!
[21.02.2003]
Nun endlich haben wir es geschafft, eine Fotoausstellung mit einigen unserer besten Bilder zusammen zu stellen. Am 20.2.03 fand die Eröffnung in der IHK in Gera statt. Sie wird sich dort noch bis Anfang Mai befinden. Im Hauptgebäude sind die großformatigen Fotos in allen Etagen und im Nachbargebäude neben unserer kirgisischen Jurte zu sehen. Wer sich die Ausstellung ansehen möchte ist recht herzlich eingeladen in die Industrie- und Handelskammer zu Gera, Gaswerkstr. 23.
Unsere Reise (von Hongkong nach Deutschland) wird im Winter 2003 beginnen. Bis nach Venedig werden wir uns auf den Spuren Marco Polos halten. Die Reise wird in 3 Etappen von insgesamt ca. 30.000 km gegliedert. Dabei werden wir hauptsächlich in den Monaten des Nord-Ost-Monsuns unterwegs sein. Sie können unsere Reise aktuell auf unserer Homepage verfolgen. Mehr Details zur neuen Tour . . . Unser Boot ist eine traditionelle Segel-Dschunke. Sie ist 20 m lang und 6 m breit. Die Segelfläche beträgt 120 qm und das Gewicht 60 BRT. Damit stellt sie die letzte noch existierende chinesische Hochsee-Segel-Dschunke dar. Allerdings leckt sie noch stark. Auch Sie können mithelfen! In unserem Online-Shop gibt's ab sofort, die schon vom Diafestival her bekannten Dschunken-Tropfen-Gutscheine. Jeder Gutschein hilft mit, die Lecks in der Dschunke abzudichten. Mit dem Kauf dieses Gutscheines haben Sie mit einen Beitrag zur Reparatur der Dschunke und somit zum Gelingen der Expedition geleistet.
Ein solcher 5,- EUR Tropfen-Gutschein kann verrechnet werden für:
- einen Dia-Vortrag auf Marco Polos Spuren, Teil 2, zum Festival in Saalfeld,
- den Kauf eines Marco-Polo-Buches, Teil 2, über den Verlag Weltsichten oder
- eine kostenlose Besichtigung des Bootes zwischen Hongkong und Deutschland.
Proppenvolle Säle und über 8.000 Zuschauer!!
[27.01.2003]
(HP) Das 5. Thüringer Diafestival war ein voller Erfolg!!! Man mag es im Zeitalter der neuen (Multi)Medien nicht für möglich halten, das von Dias - einfachen Bildern auf große Leinwände projiziert - eine solche Faszination ausgehen kann. Doch genau das bewiesen die über 8.000 Besucher am vergangenen Wochenende in Saalfeld. Ein herzliches Dankeschön an alle Gäste, die diesen Erfolg ermöglicht haben! Wir haben für unsere Internet-Besucher die Pressestimmen, Bilder und ein Video-Stream vom Wochenende zusammengestellt. Nachtrag (03.02.2003):Die original Quelle der Presse zum Diafestival ist nicht mehr vorhanden. Die Berichte liegen jetzt direkt bei weltsichten.de und können wieder eingesehen werden!
Die Planung der Fortsetzung von Axel und Peters Reise Auf Marco Polos Spuren von 2001 schreitet voran. Von 2003 - 2005 ist die Rückreise von China bis Veneding geplant. Das natürlich - ganz wie Marco Polo seinerzeit - zur See mit der weltweit letzten hochseetüchtigen Dschunke. Details zur geplanten Route, aktuelle Fotos der Dschunke und weitere Infos findet Ihr ab sofort hier.
5. Thüringer Dia-Festival - 24. bis 26. 01. 2003
[11.09.2002]
Das Thüringer Dia-Festival hat sich durch Sie in den letzten Jahren zu einer festen kulturellen Größe in Saalfeld etabliert. Auch dieses Jahr gibt's wieder ein foto-journalistisch hochwertiges und interessantes Programm mit Top-Referenten. Ganz besonders freuen wir uns, "Yellowstone", den LEICAVISIONs-Vortrag von Norbert Rosing im Programm zu haben. Auf alle Vorträge wird ein ausgewähltes Rahmenprogramm mit Musik und Tanz einstimmen. . . . mehr
Nachtrag (14.01.2003): Ansturm auf Festival-Karten im Online-Shop übertraf alle Erwartungen! An alle, die bestellt und bereits überwiesen haben: keine Panik die Karten werden alle noch verschickt! Im ONLINE-SHOP können aus organisatorischen Gründen ab sofort keine Karten mehr bestellt werden! Restkarten sind jedoch noch unter der Hotline (03671) 46 11 93 erhältlich.
Neu Dia-Show: "auf Marco Polos Spuren"
[06.09.2002]
Hallo Freunde!
Wir sind gerade in einer heißen Phase: der Fertigstellung unserer neuen Dia-Show "auf Marco Polos Spuren". In ihm berichten wir von Erfahrungen und Erlebnissen, die wir auf dieser Reise gewonnen haben. Das Buch zum Vortrag, eine Reiseerzählung unter demselben Titel, ist bereits erhältlich. Ebenso eine CD "Musik entlang der Seidenstrasse", welche Originalaufnahmen von Musik und Liedern der bereisten Länder enthält.
Alles Gute
Axel & Peter
SAMBA - NACHT am 20. 07. 2002 in Saalfeld
[08.08.2002]
Hallo ihr alle,
Wer dabei war kann's bestätigen: Die Samba-Nacht am 20.7. in Saalfeld im "Hohen Schwarm" war ein voller Erfolg! Super Stimmung, heiße Rhythmen und Show-Tänze, die es in sich hatten, ließen keinen kalt. Bei so viel positiver Resonanz kann es für uns nur eines geben: das Versprechen, nächstes Jahr wieder so eine tolle Party zu organisieren! Wann das sein wird erfahrt Ihr rechtzeitig hier in unserer Homepage.
Bis dann alles Gute
Axel Brümmer & Peter Glöckner
Buch - Neuerscheinung ab 20. 07. 2002:
[08.08.2002]
Der kleine Alaskan Husky Nanook entdeckt die grosse Welt des Hundeschlittenrennens. Auf einer Schlittenhundefarm erzählt ihm Old-Ben, ein routinierter Rennhund, vom längsten Hundeschlittenrennen der Welt. Faszinierende Fotos unterstreichen auf eindrucksvolle Weise die Entdeckungstour Nanooks und die Abenteuer Old-Bens.
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