Dia-Festivals
10.
Thüringer Diafestival
vom
21. bis 24. Februar 2008: |
|
|
|
Liebe Freunde des Thüringer Dia-Festivals,
Kurz vor unserem 1. Thüringer Diafestival hatten wir schlaflose Nächte.
Wie würde dieses erste Dia-Festival in unserer Region unseren Gästen gefallen?
Wer kommt denn schon nach Saalfeld?
Die Resonanz war umwerfend. Zusammen mit unseren vielen Helfern, entwickelte
sich ein einmaliges Festivalflair, das es über die vielen Jahre nur bei
uns gibt. Referenten zum Schwatzen, Ausrüstung zum Testen und jedes Jahr
wieder alte Bekannte treffen und neue finden. Wir wollten Emotionen erzeugen
und das funktioniert nur gegenseitig und gemeinsam. Nun treffen wir uns
zum 10. Mal in Saalfeld. Die Ansprüche an gute Vorträge sind gewachsen.
Was einmalig bleibt, ist das Saalfelder Flair.
Ob zum 10. oder zum ersten Male bei uns, seien Sie herzlich willkommen.
Feierlich eröffnet wird das 10. Festival am 21.02.2008 um 17.00 Uhr durch
unseren Bürgermeister Herrn Graul.
Es erwartet Sie wie gewohnt nicht nur ein hochkarätiges Vortragsprogramm
mit Spitzenreferenten, sondern wie immer auch das beliebte Rahmenprogramm
und Qutdoor-Events, dazu gehört das Wintercamp mit Lagerfeuer, zwei Partyabende
(Fr. und Sa.) im großen Festzelt mit didiplay und Göran vom Musikcafe
Zinna, zusätzlich zum Hauptprogramm Newcomer-Kurzvorträge im Kleinen Saal,
abwechslungsreiche Informations- und Verkaufsstände im Foyer für mehr
als nur den schnellen Einkauf und mehr wartet auf die Teilnehmer. Neu
und einmalig zum runden Festivalgeburtstag wird ein „Abenteuermuseum“
im Meininger Hof eingerichtet. Bereits am Freitag, dem 22. Februar 2008
besteht die Möglichkeit, ohne Zusatzkosten an gemeinsamen Outdoortouren
mit namhaften Referenten teilzunehmen. So z. B. Paddeln auf der Saale,
Ski-Fahren und Husky-Schlitten-Touren auf dem Thüringer Wald mit „Täve“,
Rad fahren entlang der Saale, Klettern im Hochseilgarten (witterungsabhängig).
Wo notwendig, stellt für die An- und Abreise das Reisebüro Schumann-Reisen
einen Bus-Shuttle. Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen wird um rechtzeitige
Anmeldung gebeten. Die Aktualisierung dieses Programms erfolgt ab Herbst
2007 regelmäßig unter www.weltsichten.de und täglich am Infostand während
des Festivals.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen spannende und informative
Tage mit vielen weiteren Überraschungen.
Axel & Peter
|
Durch Anklicken der einzelnen Vorträge erfahren Sie mehr zu den Inhalten.
| KURZVORTRÄGE
im kleinen Saal! :: Eintritt
frei! |
| Tag / Datum |
Beginn |
Referent |
Vortrag |
| Samstag 23. 02. 2008 |
13:00 Uhr |
Almut Schu & Günter Simon |
Hohe Berge Südamerikas |
| Samstag 23. 02. 2008 |
16:00 Uhr |
Kristin Unger |
Taiwan |
| Samstag 23. 02. 2008 |
19:00 Uhr |
Sarah Liegmann & Lisa Barthels |
50 Wochen Captone |
| Sonntag 24. 02. 2008 |
13:00 Uhr |
Roland Michel |
Alaska |
| Sonntag 24. 02. 2008 |
16:00 Uhr |
Lutz Schüßling |
Eine Reise zur Mitternachtssonne |
| Die Zuschauer werden
durch die Vergabe von Noten dem Referenten ein Feedback vermitteln und somit
selbst den besten Vortrag bestimmen. Dieser wird dann in einem der nächsten
Festivals in voller Länge im Hauptprogramm zu sehen sein. |
Mit
Glück und Können zu gewinnen!
Zum runden Geburtstag unseres Thüringer Dia-Festival stellt
Leica und Ortlieb wieder wertvolle Preise zur Verfügung. Die Fotografen unter
Ihnen können sich diesmal unter dem Thema „Party“ oder zum Thema „Freude“ im
Fotowettbewerb messen. Die Besten werden dann am Sonntag von den sachkundigen
Experten von „Leica“ gekürt. Weitere Preise für die weiteste und kurioseste
Anreise sponsert die Firma „Ortlieb“. Auch diese Preisträger werden am letzten
Festivaltag ausgezeichnet.
Das
Programm im Detail:
|
| Auf,
in die neue Welt - Auf Spuren von Pedro Cabral |
|
Waren chinesische Dschunken vor Kolumbus und Cabral in Amerika? Schiffe
aus der Schatzflotte des Admiral Zheng He (1371–1435) hätten sogar Feuerland
umrundet, behauptet der U-Boot-Kommandant Gavin Menzies. Er glaubt, dies
beweisen zu können. Ob wahr oder nicht, unsere Dschunke Kublais Kahn segelt
jetzt nach Südamerika! Los ging es zur Hanse-Sail 2007 Richtung Portugal,
wo wir ab Lissabon in den Wellen von Cabral segeln werden. Cabral erreichte
auf da Gamas Weg Indien und kehrte nach etlichen Hindernissen mit nur
vier Schiffen 1501 wieder zurück. Er fuhr nie wieder nach Brasilien, bis
1530 Pizarro mit Geschichten über das El Dorado in den unwegsamen Urwäldern
Brasiliens die Phantasie von Abenteurern und Königen anstachelten.Nach
Marokko und den Kanarischen Inseln ist der letzte Punkt an dieser Seite
des Atlantiks auf den Kapverden. Von dort aus wird uns die Strömung und
der Passatwind nach Westen, nach Brasilien, treiben. Ein besonderer Clou
dieser Reise wird die traditionelle Navigation mit Sextant und nautischen
Tafeln werden. Endpunkt dieser Reise ist wieder einmal ein Karneval, diesmal
der Karneval von Rio de Janeiro 2008.
Donnerstag, 21. 02. 2008 - 16:00 Uhr
|
|
| In
Sturm und Eis - Der härteste Weg |
 |
Keine Erkundung unserer Erde hat so viel Opfer gefordert, wie die Suche
nach der legendären Nordwest-Passage. Erst 1906 – nach 4 Jahren Odyssee
im Eismeer – gelang dem Norweger Amundsen die Durchfahrt. Um so mehr erscheint
das Wagnis, die Passage mit einem nur 4,50 Meter langen Kajak zu bewältigen,
als wahnwitziges Unternehmen. Ein Abendteuer von Hans Memminger, wo einzig
Mut und Muskelkraft zählte. Jeden Tag Bedrohung durch Sturm und Wellen
und hungrige Eisbären. Ein Abenteuer, in dem die arktische Eiswüste die
faszinierende Hauptrolle spielt.
Donnerstag, 21. 02. 2008 - 17:00 Uhr
|
|
| Tibet
Flucht vom Dach der Welt |
 |
Jährlich fliehen etwa 1.000 tibetische Kinder unter Lebensgefahr über
den 5.800 Meter hohen Nangpa La – Pass nach Nepal. Dieter Glogowski begleitete
die tibetischen Flüchtlingskinder Lhakpa und Norbu im Dezember 2006 auf
ihrem Weg ins Exil. In der Nähe des Everest Basislager trifft er sich
mit dem Führer des Flüchtlingstrecks. Sechs Monate später übernimmt Glogowski
die Kinder am Nangpa La – Pass und übergibt sie nach dreiwöchigem abenteuerlichen
Fußmarsch dem Schutz des Klosters Thubten Chöling in Ostnepal – eingerahmt
in die grandiose Landschaft des Himalayas, eine atemberaubende Fotoreportage.
Donnerstag, 21. 02. 2008 - 20:00 Uhr
|
|
| WORKSHOP
>> Wildnisgarten - Versuch eigenbestimmten Lebens |
 |
Der Wildnisgarten ist ein ca. 39.900 qm großes, direkt am Nationalpark
"Sächsische Schweiz" gelegenes, Fleckchen Erde. Bestehend aus einer Hofstelle,
Garten, Streuobstwiese, einem Wäldchen, Bach, Quelle und einer wildheckenumsäumten
Weide am Südhang des Schoßgrundes. Hier lebt Jürgen Zierold mit seiner
vierbeinigen Gefährtin. "Der neue Wilde" berichtet in Wort und Bild über
sein weitgehend eigenbestimmtes Leben, die Vor- und Nachteile, über seine
Gedanken, Gefühle, Erfahrungen und die Veränderungen in seiner Weltsicht.
Er gibt Anleitung zum Selbstbau von Holzbackofen, Kompostklo, Pflanzenkläranlage,
Warmwasserbereitung, Stromgewinnung mit einfachen Mitteln. Auch der Kampf
im Garten gegen Wühlmaus und Co. wird nicht verschwiegen. Ein Workshop
für jeden. Ein Workshop über das individuelle All-Ein-Sein zum Wohle aller.
Freitag, 22. 02. 2008 - 15:00 Uhr
|
|
| Ultimal
Thule - Im Land der weißen Wölfe |
 |
In seiner Expedition – diesmal als Skiläufer und mit elf Schlittenhunden
lässt Arved Fuchs den Zuschauer eintauchen in die eiskalte Natur der Hoch-Arktis
im Norden Kanadas. Das Team musste während der 44 Tage nicht nur Tiefsttemperaturen
von unter -40 °C ertragen und täglich bis an seine Grenzen gehen – es
war auch ein unvergessliches Naturschauspiel. Die Strapazen lohnten sich,
denn Fuchs fand Steinmänner der Peary-Expedition und wurde in den ersten
Tagen von einem Wolfsrudel begleitet. Lassen Sie sich fesseln von den
packenden Berichten einer spannenden und strapaziösen Hundeschlittenexpedition
- präsentiert von Arved Fuchs in einer ungewöhnlichen Kombination aus
Dia- und Videomaterial!
Samstag, 23. 02. 2008 - 11:00 Uhr
|
|
| Mit
den Pferden des Dschingis Khan - Auf Steppenpferden von der Mongolei nach
Zentralasien |
 |
Ihr Traum ist es, von der Mongolei nach Deutschland zu reiten, auf Steppenpferden,
den Nachfahren der zähen Pferde des Dschingis Khan. Auf der ersten Etappe
reiten sie durch die Mongolei und den Nordwesten Chinas. Sie erleben die
Freiheit der mongolischen Steppe, die großartigen Berglandschaften Zentralasiens
und die wunderbare Freundschaft ihrer Pferde. Monika Koch und Heiner Tettenborn
haben für diesen Traum ihre Arbeit als Tierärztin und Rechtsanwalt aufgegeben.
Die Durchquerung von Flüssen und Wüsten, Futtermangel, Kälte und Stürze
vom Pferd stellen den Durchhaltewillen auf die Probe. Herzliche Einladungen
von Nomaden, die wachsende Vertrautheit mit ihren Pferden und der tägliche
Ritt in den Sonnenuntergang belohnen die Reiter und laden mit wunderschönen
Bildern zum Mitträumen ein .
Samstag, 23. 02. 2008 - 14:00 Uhr
|
|
| Persien
- Abenteuer Orient |
 |
Auf der Suche nach dem Mythos Persien folgte Andreas Pröve über Monate
den Spuren Zarathustras, Magiern, Sufis und den letzten Nomaden im Iranischen
Hochland. Bilder aus der pulsierenden Millionenmetropole Teheran, den
Lehmdörfern weitab unserer Zeit und dem sagenumwobenen Persepolis zeigen
die kontrastreichen Stationen seiner Reise. Dazwischen liegen die unendlichen
Wüsten und Hochgebirge, Shiraz, die Stadt der Poeten und Dichter und die
Perle des Orients, das legendäre Isfahan. Auf seiner abenteuerlichen Reise
„erfuhr“ sich Andreas Pröve mit seinem Rollstuhl tiefe Einblicke in die
Kultur und den Alltag der Menschen, von denen er mit einer überwältigenden
Herzlichkeit aufgenommen wurde.
Samstag, 23. 02. 2008 - 17:00 Uhr
|
|
| TRANSSIB
Unterwegs mit Allrad und Transsibirischer Eisenbahn |
 |
Holger Fritzsche zeigt, wie es ist, wenn man in Russland unterwegs ist.
Was erlebt der Reisende in der Transsibirischen Eisenbahn, in Moskau,
am Baikalsee und an anderen der schönsten Plätze dieses riesigen Landes?
Wie ist das mit der russischen Gastfreundschaft? Kredenzen die Menschen
tatsächlich so oft große Mengen an unbarmherzigen, aber ehrlichen Getränken?
Das Land bietet endlose Weiten und gewaltige Gebirge. Straßen ziehen sich
ohne Kurven bis zum Horizont, viele Flüsse, einer gewaltiger als der andere,
zerschneiden das Land. Dazwischen Dörfer, geduckt und sanftmütig. Riesige
bronzene Helden und Heldinnen grüßen den Reisenden mit zum Himmel gestrecktem
Schwert. Lassen Sie sich entführen in die Weite des Landes ...
Samstag, 23. 01. 07 - 20:00 Uhr
|
|
| Neuguinea
zu Fuss durch die Steinzeit |
 |
Non-Stop mit dem Zug Berlin-Asien, 16 Monate auf der Suche nach unberührten
Kulturen. Am Ende ein Tal, das vergessen worden zu sein scheint. Das größte
Hochtal Neuguineas, das Baliemtal in Irian Jaya. Reißende Flüsse, tiefe
Schluchten und gewaltige Berge ermöglichen das Vorankommen durch dichten
Regenwald nur noch zu Fuß und auf eigene Faust. Eine zufällig entdeckte
Mumie offenbart tiefsitzenden Ahnenkult und grausam erscheinende Trauerriten.
Wild und gefährlich wirken Krieger mit Speeren und Nasenknochen. Die Steinaxt
und das Knochenmesser ersetzen noch weitgehend Metallwerkzeuge. Der lange
Aufenthalt wird mehr und mehr zu einer Reise durch die Steinzeit...
Sonntag, 24. 01. 07 - 11:00 Uhr
|
|
| Expedition
WIKING-SAGA - Mit Wikingerboot nach Nordamerika |
 |
Die Expedition WIKING SAGA, in deren Verlauf Burghard Pieske auf Grönland
seine Hochzeit nach Wikingerbrauch feierte, ist mehr als nur ein aufsehenerregendes
Abenteuer. In einem Original-Wikingerboot von Skandinavien über Grönland
nach Nordamerika erleben sie hautnah Mittelalter, Kampf ums Überleben
im offenen Boot und Nachvollzug der Entdeckung Amerikas, 500 Jahre vor
Kolumbus.
Sonntag, 24. 01. 07 - 14:00 Uhr
|
|
| Immer
wieder Afrika |
 |
"Kein Kontakt zu fremden Kulturen hat mich stärker beeindruckt und persönlich
mehr geprägt - positiv und negativ - als die fast drei Jahre, die ich
insgesamt in Afrika verbracht habe", so das Resümee von Hartmut Pönitz
nach 14 oft mehrmonatigen Reisen in die verschiedensten Regionen. "Immer
wieder Afrika" ist kein klassischer Reisevortrag mit der Reiseroute als
rotem Faden. Diesen bilden zahlreiche abenteuerliche - tragische, komische
und skurrile - Geschichten, die Pönitz vor und hinter den fantastischen
Kulissen der afrikanischen Landschaften erlebt hat. Kompetent plaudert
er mit viel trockenem Humor und Selbstironie über zum Teil extreme persönliche
Erlebnisse, über Freundschaften, gesellschaftliche Zusammenhänge, Politik
und Geschichte, die Verbindungen zwischen der Dritten Welt und der sogenannten
westlichen Zivilisation.
Sonntag, 24. 01. 07 - 17:00 Uhr
|
|
| Amazonas
- von den Anden zum Atlantik |
 |
In ihrer überarbeiteten Show werden die beiden nicht nur von ihrer neuesten
Reise erzählen. In authentischen Darstellungen zeigen Axel und Peter
das Leben im Urwald, ihr Zusammenleben mit Eingeborenen und spontane Erlebnisse
mit neugierigen Krokodilen, wohlschmeckenden Piranhas und lärmenden Papageien.
Mit auch neuen Bildern der vergangenen Monate berichten sie über aktuelle
Erlebnisse und Geschehnisse. Dieser Vortrag ist eine Reisereportage, die
durch die Vermittlung des unmittelbaren Eindrucks aus erster Hand auf
der Basis intensiven eigenen Erlebens besticht.
Sonntag, 24. 01. 07 - 17:00 Uhr
|
|
|
|
|