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Hilfsprojekt

In Bolivien lernten Axel und Peter Lydia Wiedamann kennen, die dort ein Hilfsprojekt für Straßenkinder leitete. Lydia Wiedamann ist bedauerlicherweise am 05.07.2001 in Bolivien verstorben. Um die Arbeit dort zu unterstützen, gründeten sie, zu Hause zurück, den Saalfeld-Samaipata Verein. Weitere Informationen über den Verein und über die Möglichkeit zur Mitarbeit als VolontärIn finden sie hier.


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Als Axel und Peter 1992 zum ersten Mal nach Bolivien kamen, hatten sie mehr als 45.000 Kilometer in den Beinen und manch tiefere Einsicht im Kopf. Not und Elend waren den zwei Weltumradlern inzwischen genauso wenig fremd wie der Lebenswille, der aus Armut erwächst.

Diese "Weltsichten" ermöglichten Axel und Peter eine erste Begegnung mit Bolivien ohne Vergleiche mit den bekannten exotischen Klischees. Trotzdem empfanden die Beiden den Widerspruch zwischen dem Reichtum der Natur und der materiellen Armut der Menschen nirgendwo sonst so bedrückend wie hier. Dort, wo die Not am größten war - unter den Straßenkindern - trafen sie aber auch Menschen, die den Ärmsten der Armen selbstlos halfen. Besonders beeindruckte Lydia Wiedamann die beiden Weltumradler.

1991 gründete sie gemeinsam mit anderen Helfern das durch Spenden finanzierte Kinderheim "Mano Amiga". Das Anliegen und die Arbeit von Lydia zu unterstützen, war von da an auch Aufgabe der beiden Weltumradler. 1995 nach Deutschland zurückgekehrt, starteten Axel und Peter die Initiative "Kinder malen für Kinder". Aus den Zeichnungen entstand dank vieler Helfer der Kalender "Kinderweltsichten". Und dann begann mit dem Verkauf der Kalender für das Jahr 1997 auch eine beeindruckende Spendenaktion unter dem Motto "Kinderhilfe Bolivien". Axels Heimatstadt Saalfeld übernahm die Patenschaft über diese Initiative und ließ sich vom Engagement der Weltumradler und der Kinder anstecken: Im September 1996 stimmte der Saalfelder Stadtrat der Städtepartnerschaft mit Samaipata in Bolivien zu.

Nun suchten Axel und Peter Kinder und Jugendliche, die die Geldspenden nach Bolivien bringen und mit eigenen Augen sehen, was dieses Geld bei den Straßenkindern bewirken kann. Seit dem fährt jedes Jahr eine Kindergruppe nach Bolivien. Bis heute haben sich ungefähr 30 Kinder aus ganz Deutschland, die sich besonders engagiert und einfallsreich für ihre noch unbekannten bolivianischen Altersgenossen eingesetzt hatten, gemeinsam mit Axel und Peter auf den Weg an den Bestimmungsort ihrer Hilfe gemacht. Inzwischen hat der Verein Saalfeld-Samaipata e.V. die Hauptarbeit von Axel und Peter übernommen. Aber noch immer sind sie "ihren Kinderheimen" in Bolivien äußerst eng verbunden, zumal Axel Vorstandsmitglied des Vereins ist.

Wie auch Sie die Arbeit dieses Vereines unterstützen können, erfahren Sie auf der Homepage www.saalfeld-samaipata.de.

 

 


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