Vorgeschichte
1990 haben sich Axel
und Peter zusammengetan, um gemeinsam mit dem Fahrrad um die Welt zu fahren.
Ihr neustes Projekt "Auf den Spuren Marco Polos" führte die Beiden 2003 von
Saalfeld nach China. Dabei reisten die
Thüringer entlang der historischen Route des ersten europäischen Chinareisenden
Marco Polo.
Die achtmonatige Tour wird zu einer Reise ins Ungewisse. Wie an einer Perlenkette
reihen sich die Krisenherde der Gegenwart an der Strecke auf: Palästina, Libanon,
Kurdistan, Iran, Mittelasien, Afghanistan und China. Sie stellen sich den geographischen
Herausforderungen in Steppen, Wüsten und Gletschergebirgen zwischen Europa und
Ostasien. Zusätzlich benötigen beide ein starkes Einfühlungsvermögen in die
kulturelle und religiöse Vielfalt der Menschen in den einzelnen Ländern, das
für das Überleben und Gelingen der Reise erforderlich ist. Details zur Reise
finden Sie hier.
Die Rücktour, der zweite, nicht weniger spektakuläre Teil der Marco-Polo-Route,
soll der weit unbekannteren Heimreise des abenteuerlustigen Venezianers mit
einer Chinesischen Segeldschunke auf einer traditionellen Seereise folgen. Nach
längerer Suche fanden die Beiden in Goa/Indien eine ihren Vorstellungen entsprechende
hochseefähige Dschunke. Im April 2003 wurde das Boot provisorisch flott gemacht,
um es in die Werft nach Hongkong zu überführen.
Doch dort sollte es nie ankommen!
Ein schwerer Zyklon versenkte am 18. Mai 2003 350 Seemeilen vor Singapur "Kublais
Kahn". Zum Glück hatte die Crew, im Gegensatz zum Boot, dank moderner Kommunikationsmittel,
die Chance gerettet zu werden. Zwei Öltanker eilten auf das SOS herbei. Zwar
verlor die Crew, darunter auch Peter und Vater Brümmer, all ihre wenige Habe,
aber niemand sein Leben oder seine Gesundheit. So gesehen ging doch alles glimpflich
aus …
Doch wie sollte es weitergehen?
"Aufgeben kam nicht in Frage. Längst machten wir unsere Reisen nicht mehr nur
für uns allein, zu viele Menschen glaubten an uns. Unzählige Fans machten in
emails oder Briefen Mut, spornten uns an, schickten Geld. Auch unsere Sponsoren
hielten uns die Treue. Wir mussten einfach weitermachen." Auf Timor fand Axel
schließlich eine Indonesische Pinisi, entfernt mit einer Dschunke verwandt.
Mit Hilfe von Freunden und indonesischer Arbeiter wurde dieses Boot in harter
Arbeit unter Anleitung von Jochen Brümmer auf Bira zu einem stolzen Schiff,
der "Kublais Kahn II" umgebaut. Am 23.12.2003
erfolgte die offizielle Verabschiedung in Makassar. Es war geschafft - der zweite
Teil der Marco-Polo-Tour konnte beginnen.
Was erwartet die Beiden?
Welche Abenteuer gilt es zu bestehen?
Wird alles gut gehen?
Fragen, auf die wir alle schon bald eine Antwort finden werden …